Weitere Bewohnerin im St. Raphael Stift verstorben

Im St. Raphael Stift in Werlte ist eine weitere Bewohnerin im Zusammenhang mit einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben. Das teilt das Stift mit. Gleichzeitig wurden bei einer aktuellen Testung unter den Bewohnern keine weiteren positiven Befunde festgestellt. Geschäftsführerin Dr. Beate Schulte sprach in diesem Zusammenhang von “riesigem Aufatmen”. Anfang der kommenden Woche soll in Absprache mit dem Gesundheitsamt des Landkreises entschieden werden, ob die Vorsichtsmaßnahmen im St. Raphael Stift wieder gelockert werden können.

Bau- und Wirtschaftsausschuss der Stadt Werlte tagt heute in öffentlicher Sitzung

Heute tagt der Bau- und Wirtschaftsausschuss der Stadt Werlte in einer öffentlichen Sitzung. Auf der Tagesordnung stehen die Bebauungspläne ‚Auf dem Sattel‘, ‚Sondergebiet Unfriedstraße‘, ‚Hehm / Rastdorfer Straße‘ sowie die ‚Erweiterung Hehm II‘. Außerdem wird es einen Sachstandsbericht über laufende Projekte geben. Beginn der Sitzung ist um 16.30 Uhr in der Aula der Grundschule Werlte.

IHK bietet ab 2. Dezember Beratungen in Werlte an

Die Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim (IHK) weitet ihr Beratungsangebot in Zukunft auch auf das nördliche Emsland aus. Das geht aus einer Pressemitteilung der IHK hervor. Gemeinsam mit der Stadt Werlte werden ab dem 2. Dezember zunächst vor-Ort-Beratungen zu den Themen Corona-Verordnungen, Corona-Finanzierungshilfen sowie Existenzgründungen angeboten. Alternativ können die Gespräche auch per Videokonferenz geführt werden. Vor Ort finden die Gespräche dagegen in der Marktstraße eins in Werlte statt. In den kommenden Monaten sollen zudem Beratungen zu den Themen Öffentlichkeitsarbeit, Export und Ausbildung angeboten werden.

Für Informationen und Anmeldung: Frank Hesse Tel.: 0541 353-110 oder E-Mail: hesse@osnabrueck.ihk.de.

Foto © IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim

Bewaffneter Überfall auf Einrichtungsgeschäft in Werlte

Ein maskierter Unbekannter hat gestern Vormittag in Werlte ein Einrichtungsgeschäft an der Unfriedstraße überfallen. Der Mann betrat das Geschäft gegen 11:10 Uhr und bedrohte einen Angestellten mit einer Pistole. Nachdem ihm mehrere hundert Euro ausgehändigt wurden, flüchtete der Täter. Er war etwa 1,80 Meter groß und von muskulöser Statur. Der Unbekannte trug eine schwarze Jacke mit Fellbesatz an der Kapuze, schwarze Handschuhe und ein schwarzes Bandana, das er über die Nase gezogen hatte. Eine Fahndung nach dem Mann blieb zunächst ergebnislos. Die Polizei sucht Zeugen.

Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen unterstützt Bau von Verladeanlage in Werlte mit 2,3 Millionen Euro

Die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) Niedersachsen unterstütz den Bau eines Verladegleises sowie einer Verladestraße in der Stadt Werlte mit 2,3 Millionen Euro. Wie der Landkreis Emsland mitteilt, ist nun ein entsprechender Zuwendungsbescheid eingetroffen. Damit könne das Gesamtkonzept der Bahnstrecke über den Hümmling nun vollständig umgesetzt werden. Die Ladeanlage soll westlich vom Bahnhof in Werlte angelegt werden. Die Fertigstellung ist im kommenden Jahr vorgesehen. Die neue Infrastruktur an der Bahnstrecke Lathen – Werlte schaffe die Voraussetzung, um künftig mehr Güter über die Strecke abwickeln zu können, so Marc-André Burgdorf, Landrat des Landkreises Emsland. Ludger Kewe, Stadtdirektor von Werlte, zeigt sich über die Stärkung des Wirtschaftsstandortes erfreut. Den interessierten Unternehmen könne man nun grünes Licht für die Ansiedlung im erweiterten Industriegebiet „Nördlich der Sögeler Straße“ geben. Die Gesamtkosten für diese Maßnahme liegen bei 3,1 Millionen Euro. Den Eigenanteil von rund 800.000 Euro tragen der Landkreis und die Stadt Werlte zu gleichen Teilen. Der emsländische Landtag hatte bereits im Dezember 2013 entschieden, die gesamte Strecke von Lathen nach Werlte zu ertüchtigen. Der sanierte Streckenabschnitt Lathen – Sögel – Werlte ist seit Oktober 2017 bereits wieder freigegeben.

Weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Alten- und Pflegeheim in Werlte

Das Alten- und Pflegeheim St. Raphaelstift in Werlte meldet einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. So ist eine Bewohnerin in der Nacht zu heute in einem Krankenhaus verstorben. Sie wurde bereits zu Beginn des Infektionsgeschehens dorthin überwiesen. Außerdem wurden zwei weitere Mitarbeiterinnen positiv auf das Virus getestet und befinden sich aktuell in Quarantäne. Insgesamt haben sich seit Ende Oktober 20 Bewohnerinnen und Bewohner sowie acht Mitarbeitende infiziert. Drei Bewohnerinnen und Bewohner sind zudem im Zusammenhang mit dem Virus verstorben. Das Alten- und Pflegeheim St. Raphaelstift in Werlte ist im Emsland eine der ersten Einrichtungen gewesen, die während der zweiten Corona-Welle von Infektionen mit dem Virus betroffen war.

Symbolbild

Volkstrauertag 2020 wird in Werlte in kleinstem Rahmen begangen

Der Volkstrauertag 2020 wird in der Samtgemeinde Werlte in diesem Jahr in kleinstem Rahmen begangen. Aufgrund der Corona-Pandemie wird sich am Sonntag, den 15, November, nur eine kleine Abordnung zum Gedenken am Ehrendenkmal treffen. Darauf weist die Stadt Werlte in einer Pressemitteilung hin und bittet um Verständnis.

Mann in Werlte droht mit Bombe

Ein Mann hat in Werlte gedroht eine Bombe zu zünden. Wie die Polizei mitteilt, war ein 18-Jähriger in eine Bäckerei an der Loruper Straße gegangen und drohte dort mit der vermeintlichen Bombe. Nach Polizeiangaben sprach er dabei eine Mischung aus gebrochenem Französisch und Englisch. Mehrere gerufene Streifenwagen sicherten anschließend die Umgebung und ordneten die Schließung angrenzender Geschäfte an. Kurze Zeit später konnte der 18-Jährige vor der Bäckerei festgenommen werden. Die vermeintliche Bombe entpuppte sich als Plastiktüte voller Elektroschrott. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Der Mann wurde in die Psychiatrie eingewiesen.

Rathaus in der Samtgemeinde Werlte weiterhin geöffnet

Das Rathaus in der Samtgemeinde Werlte bleibt weiterhin geöffnet. Der Einlass erfolge aufgrund des hohen Infektionsgeschehensin der Samtgemeinde Werlte kontrolliert, so die Samtgemeinde. Besucher können Termine vereinbaren und sich dann telefonisch oder an einem ausgewiesenen Fenster bemerkbar machen. Dann erfolgt der Einlass. Eine weitere Maßnahme um den Betrieb aufrecht erhalten zu können sei die Trennung von Abteilungen. Die Hälfte der Mitarbeiter verbleibe im Rathaus, der andere Teil der Verwaltung werde in der alten Grundschule sowie im Homeoffice arbeiten. Die Stadtverwaltung bittet darum, nach Möglichkeit alleine ins Rathaus zu kommen und zuvor zu prüfen, ob sich das Anliegen auch online oder telefonisch klären lasse.