Der Caritasverband für die Diözese Osnabrück hat erklärt, dass die größte Gefahr für die Gesellschaft derzeit vom Rechtsextremismus ausgehe. Diesem Spektrum sei die Partei Alternative für Deutschland (AfD) eindeutig zuzuordnen. Die Ziele und Programmatik der AfD seien unvereinbar mit den Werten der Caritas, heißt es in einer Mitteilung von Caritas Niedersachsen, die der Caritasverband für die Diözese Osnabrück mitunterzeichnet hat. Die festgestellte Unvereinbarkeit mit den Werten der Caritas habe für das Handeln des Verbandes konkrete Konsequenzen, so Johannes Buß, der Caritasdirektor im Diözesanverband Osnabrück. Für den Verband bedeute das unter anderem, dass er keine Vertretungen der AfD zu seinen Veranstaltungen einlade, Positionen der Partei kritisch einordnen und öffentlich dazu Stellung beziehen werde. Diese Grundhaltung erwarte der Caritasverband auch von seinen Mitarbeitenden, heißt es in der Erklärung weiter.