Der historische Zweimaster „Helene“ aus dem Schifffahrtsmuseum im Haren muss umfassend saniert werden und wird dafür in der kommenden Woche an zwei Werftstandorte an der Ems verlegt. Der Abtransport des Museumsschiffs am kommenden Dienstag und Mittwoch (19. und 20. Mai) habe auch Auswirkungen auf den Schiffs- und Straßenverkehr im Stadtgebiet sowie am Haren-Rütenbrock-Kanal, teilt die Stadt Haren mit. Nach Angaben der Stadt wird das rund 40 Meter lange Schiff für die Arbeiten gewissermaßen „zweigeteilt“: Der historische Aufbau mit Takelage und Masten soll per Kran abgehoben und in eine Werft nach Ditzum gebracht werden, während der Schiffsrumpf in einer Harener Werft instand gesetzt werde. Dort sollen unter anderem Schäden am Unterwasserschiff und am Deck behoben werden. Die letzte Grundsanierung liege mehr als 30 Jahre zurück. Für den Transport muss der Haren-Rütenbrock-Kanal vollständig für die Schifffahrt gesperrt werden. Auch der Straßenverkehr ist von der Sperrung betroffen: Im Bereich der Kirchstraße kommt es wegen Kranarbeiten und einer geöffneten Brücke zu einer mehrtägigen Vollsperrung. Einen konkreten Termin für die Rückkehr der „Helene“ an ihren Liegeplatz gibt es noch nicht.
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