Das Landgericht Osnabrück hat das Berufungsverfahren eines 30-jährigen Angeklagten aus Lähden gegen das Urteil des Amtsgerichts Meppen vom 12. März 2025 als unbegründet verworfen. Das Amtsgericht verurteilte den Angeklagten wegen Computerbetruges zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten. Der 30-Jährige soll am 31. Januar 2024 unter Verwendung der PIN von einem fremden Konto einen Betrag in Höhe von 900 Euro abgehoben haben. Die Karte sowie die PIN sollen zuvor in den Besitz einer anderen, bereits rechtskräftig verurteilten Person gelangt sein. Der Angeklagte trägt die Kosten des Verfahrens.
25-Jähriger aus Papenburg wegen Sachbeschädigung verurteilt
Das Landgericht Osnabrück hat das Urteil des Amtsgerichts Papenburg gegen einen 25-jährigen Angeklagten aus Papenburg vom 4. März 2025 aufgehoben. Das Amtsgericht hat den Angeklagten wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung zu einer Geldstrafe von 45 Tagessätzen zu je 30 Euro verurteilt. Das Landgericht hat die Tagessatzhöhe auf 50 Euro erhöht. Der Angeklagte soll in der Nacht vom 28. Oktober 2023 auf den 29. Oktober 2023 gemeinsam mit zwei weiteren Personen das Gelände einer berufsbildenden Schule in Papenburg betreten und mit einer Axt auf einen Baum eingeschlagen haben, um diesen zu fällen. Der Baum habe dann aufgrund von Umsturzgefahr abgesägt werden müssen, wodurch ein Schaden in Höhe von 1100 Euro entstanden sein soll.
38-Jähriger aus Lingen wegen Fahrens ohne Führerschein verurteilt
Das Landgericht Osnabrück hat das Urteil des Amtsgericht Bersenbrück gegen einen 38-jährigen Angeklagten aus Lingen vom 12. März 2025 teilweise aufgehoben und neu gefasst. Das Amtsgericht hat den Angeklagten wegen vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Freiheitsstrafe von vier Monaten verurteilt und ein Fahrverbot von drei Monaten erteilt. Das Landgericht Osnabrück hat die Freiheitsstrafe zur Bewährung ausgesetzt. Der 38-Jährige soll am 5. September 2024 mit einem Auto die Osnabrücker Straße in Bramsche befahren haben, ohne einen Führerschein zu besitzen. Außerdem soll er unter dem Einfluss von Amphetamin gestanden haben.
Fahrer nach Maisfeld-Fahrt in Sögel ermittelt
Die Polizei hat den Fahrzeugführer gefunden, der am Dienstagabend auf dem Hümmlinger Ring in Sögel rund 30 Meter durch ein Maisfeld fuhr. Wie die Polizei mitteilt, wies ein Zeuge die Beamten auf einen dunkelblauen Peugeot 307 hin, der im Garten eines Mannes abgestellt war. Der 31-jährige Mann aus dem Bereich der Samtgemeinde Sögel war bereits polizeilich bekannt. Bei der Überprüfung des Wagens konnten die Beamten Spuren vom Maisfeld erkennen. Die Polizei leitete ein entsprechendes Strafverfahren ein, unter anderem wegen Unfallflucht, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung.
Bewerbungsphase für die grüne Hausnummer startet im Emsland
Ab sofort können sich Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer im Emsland, die besonders energieeffizient gebaut oder saniert haben, für die Auszeichnung „Grüne Hausnummer“ bewerben. Das teilt der Landkreis mit. Die Grüne Hausnummer wird von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen in Zusammenarbeit mit der Energieeffizienzagentur Landkreis Emsland e.V. verliehen. Die „Grüne Hausnummer“ wurde in Niedersachsen bereits an etwa 1.900 Wohngebäude verliehen. Die Bewerbung erfolgt über https://www.eea-emsland.de/privatpersonen/gruene-hausnummer. Erfolgreiche Bewerberinnen und Bewerber erhalten eine Grüne Hausnummer zum Anbringen an ihrem Haus sowie eine Urkunde. Bewerbeschluss ist der 12. Oktober 2025.
Bundespolizei findet 23 Gramm Kokain im Auto eines 25-Jährigen
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat die Bundespolizei auf der A30 23 Gramm Kokain im Fahrzeug eines 25-Jährigen sichergestellt. Wie die Beamten mitteilen, fiel ihnen gegen 2 Uhr ein unbekleideter Mann auf dem Parkplatz Bentheimer Wald auf. Nachdem dieser sich anzog, fanden sie im Auto des 25-Jährigen 23 Gramm Koks. Ein Schnelltest ergab außerdem, dass der Mann unter Einfluss von Drogen stand. Gegen den 25-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet und die Weiterfahrt für 24 Stunden untersagt.
TÜV Nord Station Lingen weist auf Gefahren von Mopedautos hin
Die TÜV-Nord-Station Lingen weist auf die Gefahren bei der Nutzung von Mopedautos hin. Wie der TÜV Nord mitteilt, bieten Mopedautos Jugendlichen ab 15 Jahren eine Möglichkeit, motorisiert und wettergeschützt unterwegs zu sein ohne Pkw-Führerschein. Sie dürfen bis zu 45 km/h fahren, sind für zwei Personen ausgelegt und benötigen kein Kennzeichen wie ein Pkw, sondern ein Versicherungskennzeichen. Die TÜV-Nord-Station Lingen erklärt, dass Fahrerinnen und Fahrer eines Mopedautos für sicheres Fahren möglichst weit rechts fahren, 45 km/h-Aufkleber gut sichtbar am Heck montieren und mit Überholfehlern anderer rechnen sollen. Zudem ist es wichtig, regelmäßige Kontrollen von Bremsen, Licht, Reifen und Lenkungen durchzuführen. Die TÜV Nord-Station Lingen weist alle Fahrerinnen und Fahrer darauf hin, dass Mopedautos sicherer als Zweiräder sind, sie jedoch nicht den Schutz eines Autos bieten.
Bob Dylan kommt im Oktober nach Lingen
Im Rahmen seiner Welttournee Rough and Rowdy Ways kommt Bob Dylan am 24. Oktober nach Lingen in die Emsland Arena. Das teilt die Emsland Arena mit. Bei seinem Auftritt handelt es sich um eine sogenannte Handyfreie Show. Bedeutet: Die Nutzung von Mobiltelefonen ist untersagt. Handys müssen beim Einlass in abschließbaren Taschen verstaut werden. Der Kartenvorverkauf beginnt am 23. Juli.
Gemeinde Geeste ruft zur Fahrradspende auf
Die Gemeinde Geeste ruft dazu auf, dass gut erhaltene Fahrräder gespendet werden können, um geflüchteten Menschen im Alltag zu helfen. Wie die Stadt mitteilt, ermöglicht ein Fahrrad im Alltag mehr Unabhängigkeit und erleichtert die Erreichbarkeit wichtiger Einrichtungen. Besonders bei Damen- und Kinderfahrrädern ist der Bedarf hoch. Interessierte können sich unter der Telefonnummer 05937 69-257 melden.
37-Jähriger aus Lingen zu Freiheitsstrafe von sechs Jahren und neun Monaten verurteilt
Das Landgericht Osnabrück hat einen 37-jährigen Angeklagten aus Lingen wegen besonders schwerer räuberischer Erpressung, Diebstahls mit Nötigung und wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Bedrohungen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sechs Jahren und neun Monaten verurteilt. Wie das Gericht mitteilt, soll der Angeklagte am 23. Januar 2025 in Osnabrück in einem Verbrauchermarkt von einer Kassiererin unter Vorhalt eines mitgeführten Küchenmessers mit einer Klingenlänge von etwa 8-10 cm verlangt haben, das Bargeld aus der Kasse auszuhändigen. Die Kassiererin habe das Bargeld in Höhe von etwa 400 Euro ausgehändigt. Der Angeklagte sei dann mit dem Geld entkommen. Außerdem wird angeordnet, dass der Angeklagte in einer Entziehungsanstalt unterkommt. Vorher muss er jedoch sechs Monate der verhängten Strafe im Gefängnis absitzen. Der Angeklagte muss außerdem 3.175,00 € zahlen. Das ist der Betrag, den er durch die Tat erlangt hat. Er trägt die Kosten des Gerichtsverfahrens.
Grüne im Emsland wollen zügigen, aber geplanten Windenergieausbau
Die Grünen im Emsland sprechen sich in einer Pressemitteilung für den zügigen, aber geplanten Windenergieausbau in der Region aus. Für die Grünen stehen dabei eine effiziente Planung und die aktive Einbindung der Bevölkerung im Mittelpunkt, erklären Kreistagsfraktion und Kreisvorstand gemeinsam. Ein wesentliches Element sei auch die finanzielle Teilhabe der Kommunen sowie der unmittelbar betroffenen Bürgerinnen und Bürger. Zudem sei es von essenzieller Wichtigkeit, dass den Anforderungen des Naturschutzes bei der Gestaltung der Ausgleichsmaßnahmen große Aufmerksamkeit geschenkt werde, so Melanie Kuipers, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Emsländischen Kreistag. Die gesetzlichen Vorgaben und Randbedingungen führen im Hinblick auf die Akzeptanz der Windkraftnutzung dazu, dass im Emsland auch Waldflächen für die Energiewende in Anspruch genommen werden müssen. Das sei schmerzhaft, die Entscheidung sei aber unter Abwägung vieler Bedingungen getroffen worden und bringe Klarheit sowie Planungssicherheit. Die Grünen wollen sich nun gemeinsam mit Naturschutzbänden und Verwaltung dafür einsetzen, bei den Ausgleichsmaßnahmen möglichst viel für die Natur und den Umweltschutz zu erreichen.
AWB Grafschaft Bentheim und Kreislandjugend rufen zur Beteiligung an Siloplanenaktion 2025 auf
Die Abfallwirtschaftsbetriebe (AWB) des Landkreises Grafschaft Bentheim und die Landjugend rufen zur Teilnahme an der diesjährigen Siloplanenaktion auf. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, hat die Landjugend bei der Aktion im vergangenen Jahr 590 Tonnen Silofolie von Landwirtinnen und Landwirten in der Grafschaft eingesammelt. Wie bereits im vergangenen Jahr richtet jede Ortsgruppe der Landjugend einen Sammelplatz mit Waage ein. Dort werden die Folien entgegengenommen und gewogen. Mit Unterstützung der Abfallwirtschaftsbetriebe werden die Folien anschließend recycelt. Weil das Recycling durch eine Spezialfirma nicht kostenneutral ist, zahlen die Landwirtinnen und Landwirte einen Betrag für die Entsorgung.
Fragen zur Siloplanenaktion beantwortet die Grafschafter Landjugend unter der E-Mail-Adresse Kreislandjugend-gb@web.de. Außerdem stehen die Vorstände der Ortsgruppen bei Fragen zur Verfügung.
Foto © Gerold van Tübbergen
Rund zwei Kubikmeter Müll illegal in Wald in Emsbüren entsorgt
Unbekannte haben in einem Waldstück in Emsbüren in größerem Ausmaß illegal ihren Müll entsorgt. Die Polizei geht davon aus, dass der Unrat zwischen dem Donnerstag der vergangenen und Samstag in dem Wald an der Letberger Straße abgeladen wurde. Die Täter hinterließen bitumenhaltige, zum Teil verbrannte Teerpappe sowie mehrere große Garnrollen von industrieller Qualität. Die Garnrollen waren teils noch originalverpackt. Der Müll wurde direkt neben einem geschotterten Wirtschaftsweg im Grünstreifen abgelegt (GPS-Koordinaten: 52.351517, 7.411782). Insgesamt wurden dort rund zwei Kubikmeter Material entsorgt. Aufgrund des Umfangs wurde der Müll vermutlich mit einem Fahrzeug mit Anhänger in den Wald gebracht. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und bittet um Hinweise zu den Verursachern.
Foto © Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim
Landkreis Grafschaft Bentheim nutzt Schulferien zur Sanierung von Schulen
Queersensible Räume in Nordhorn durch die Queere Beratungsstelle
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Unbekannte lösen in Gildehaus Radmuttern von geparktem Fahrzeug
Unbekannte haben auf einem Firmenparkplatz in Gildehaus an einem Fahrzeug die Radmuttern gelöst. Wie die Polizei mitteilt, stand der grau/silberne Kia Sorento am Montag zwischen 8 und 16:30 Uhr auf dem Parkplatz an der Stockholmer Straße. Der Fahrer bemerkte erste auf dem Nachhauseweg, dass die Radmuttern eines Reifens gelockert wurden. Der Reifen hatte sich bis dahin glücklicherweise nicht von der Achse gelöst. Die Polizei ermittelt nun wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat, sollte sich bei den Beamten melden.
89-jähriger Autofahrer gerät wiederholt in den Gegenverkehr – Polizei sucht Zeugen
Ein 89-jähriger Autofahrer ist gestern Nachmittag in Bockhorst wiederholt mit seinem Fahrzeug in den Gegenverkehr geraten und hat mehrere gefährliche Situationen verursacht. Die Polizei sucht nun nach Zeugen und nach Personen, die durch die Fahrweise des Mannes gefährdet wurden. Der Senior war gegen 14:54 Uhr auf der Landesstraße 30 in Richtung B401 unterwegs. Laut Zeugenaussagen soll der Mann mit seinem blauen Mercedes der E-Klasse mehrere Beinahe-Unfälle verursacht haben. Unter anderem hätten ein Lkw-Fahrer abbremsen und ein weiterer Autofahrer ausweichen müssen. Die Polizei traf den Senior später an seiner Wohnanschrift an. Dieser bestritt die Vorwürfe.
Auto überschlägt sich in Neuenhaus – Alkoholisierte Fahrerin bleibt unverletzt
Eine alkoholisierte Autofahrerin hat sich gestern Abend in Neuenhaus mit ihrem Auto überschlagen. Nach Polizeiangaben blieb die 21-Jährige bei dem Unfall unverletzt. Die Frau kam gegen 21:12 Uhr von der Lingener Straße ab. Ein Zeuge konnte den Unfall beobachten und sagte der Polizei, dass die Fahrerin mit quietschenden Reifen vom Primelweg auf die Lingener Straße aufgefahren sei. Als das Auto auf den linken Grünstreifen geriet, soll die Fahrerin gegengelenkt haben und anschließend auf der rechten Seite von der Straße abgekommen sein. Das Fahrzeug kippte auf die Seite. Der 34-jährige Zeuge leistete Erste Hilfe und alarmierte die Rettungskräfte. Ein bei der Fahrerin durchgeführter Atemalkoholtest zeigte 1,37 Promille an. Ihr Führerschein wurde sichergestellt. Sie wird sich in einem Verfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten müssen.