37-Jähriger aus Lingen zu Freiheitsstrafe von sechs Jahren und neun Monaten verurteilt

Das Landgericht Osnabrück hat einen 37-jährigen Angeklagten aus Lingen wegen besonders schwerer räuberischer Erpressung, Diebstahls mit Nötigung und wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Bedrohungen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sechs Jahren und neun Monaten verurteilt. Wie das Gericht mitteilt, soll der Angeklagte am 23. Januar 2025 in Osnabrück in einem Verbrauchermarkt von einer Kassiererin unter Vorhalt eines mitgeführten Küchenmessers mit einer Klingenlänge von etwa 8-10 cm verlangt haben, das Bargeld aus der Kasse auszuhändigen. Die Kassiererin habe das Bargeld in Höhe von etwa 400 Euro ausgehändigt. Der Angeklagte sei dann mit dem Geld entkommen. Außerdem wird angeordnet, dass der Angeklagte in einer Entziehungsanstalt unterkommt. Vorher muss er jedoch sechs Monate der verhängten Strafe im Gefängnis absitzen. Der Angeklagte muss außerdem 3.175,00 € zahlen. Das ist der Betrag, den er durch die Tat erlangt hat. Er trägt die Kosten des Gerichtsverfahrens.

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