Digitalisierung schreitet voran: Stadt Nordhorn nimmt Bauanträge nun digital an

Ab dem 1. Mai können Bauanträge bei der Stadt Nordhorn nun digital eingereicht werden. Das betrifft laut Stadt auch alle anderen Anträge an das Bauordnungsamt. Die Stadt setzt damit nach eigener Aussage die gesetzlichen Anforderungen um. Neben Bauanträgen können über das Serviceportal ( https://portal.nordhorn.de ) auch Bauvoranfragen, Mitteilungen für genehmigungsfreie Baumaßnahmen, Anträge auf Abweichungen sowie Abbruchanzeigen digital eingereicht werden. Die Anträge werden über das Bauportal der Stadt Nordhorn bearbeitet. Bauwilligen, Architekturbüros und andere Entwurfsverfasser sei das Bauportal bereits seit einigen Jahren bekannt. Dort gab es laut Stadt eine digitale Auskunft zum Verfahrensstand. Für die digitale Antragstellung müssen sich Nutzer einmalig für ein BundID-Konto registrieren. Um das gesetzliche vorgeschriebene Sicherheitsniveau für die Antragstellung zu erlangen, muss dabei der Identitätsnachweis mit Elster-Zertifikat oder Online-Ausweis erfolgen.

 

Krisenmanagement und Katastrophenschutz: Deutsche und niederländische Sicherheitsbehörden wollen Zusammenarbeit stärken

Beim Krisenmanagement und Katastrophenschutz wollen deutsche und niederländische künftig noch mehr zusammenarbeiten. Das berichtet der Landkreis Grafschaft Bentheim in seiner aktuellen Pressemeldung. Bei einem Treffen von Verantwortliche verschiedener Sicherheitsbehörden im niederländischen Haaksbergen, bei dem auch der Landkreis Grafschaft Bentheim beteiligt war, wurde deutlich: In Anbetracht von immer wiederkehrenden Krisen werde die grenzüberschreitende Zusammenarbeit immer wichtiger. Das Treffen wurde laut Landkreis von den Sicherheitsregionen Noord- en Oost-Gelderland und Twente gemeinsam mit dem Kreis Borken organisiert. Diemer Kransen, Generaldirektor der Sicherheitsregionen Noord- en Oost-Gelderland, betont, dass Überschwemmungen, Waldbrände, Terroranschläge, schwere Unfälle oder Pandemien sowie andere Krisen leicht auf benachbarte Gebiete übergreifen können. Das unterstützt auch Dr. Elke Bertke, die beim Landkreis Grafschaft Bentheim für den Katastrophenschutz zuständige Dezernentin. Rund 60 Prozent der Kreisgrenze seien zugleich Staatsgrenze – eine enge Zusammenarbeit mit den niederländischen Partnern ist damit unverzichtbar, so Bertke. Bei dem Treffen wurden anhand eines Übungsszenarios die Krisenkommunikation und das Verständnis für die Rollen und Verantwortlichkeiten des jeweils anderen besprochen. Künftig seien laut Landkreis weitere grenzüberschreitende Treffen geplant.

Kurz nach Verladung: Müll brennt in Müllfahrzeug

Heute Vormittag hat in Meppen bereits verladener Müll in einem Müllfahrzeug angefangen zu brennen. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es zu einer Brandentwicklung im Schüttraum des Fahrzeuges, so die Polizei. Der 48-jährige Fahrer habe aber schnell gehandelt. Er hat den Müll auf einer Wiese an der Straße Schlagbrückener Weg abgeladen. Dadurch konnte ein größerer Schaden verhindert werden. Die Feuerwehr löschte dann kleinere Flammen im Müllfahrzeug und den brennenden Müll auf der Wiese. Die genaue Schadenshöhe kann die Polizei derzeit noch nicht einschätzen.

Symbolbild

Grafschafter IHK-Regionalausschuss: Vorsitzender Thomas Kolde wiedergewählt

Der Regionalausschuss Grafschaft Bentheim der Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, kurz IHK, hat einen neuen alten Vorsitzenden. Thomas Kolde wurde einstimmig wiedergewählt. Bis 2028 bleibt der Geschäftsführer der Lebenshilfe in Nordhorn damit im Amt. Kolde will im Regionalausschuss Impulse setzen, um den Landkreis fit zu machen für anstehende Herausforderungen wie der Fachkräftesicherung, Mobilfunk oder Energieversorgung. Der Vorsitzende kündigte an, dass der Ausschuss in der nächsten Sitzung im Juni die regionalpolitischen Positionen der IHK für die Grafschaft Bentheim erarbeiten werde. Damit wolle die IHK klare Empfehlungen an Politik und Verwaltung formulieren. Zu seinem Stellvertreter wurde Gerrit Ricker, Geschäftsführer der pro tec Service GmbH in Nordhorn, gewählt.

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Sportrückblick: SV Meppen Frauen verlieren wichtiges Spiel im Aufstiegsrennen

Bald ist der 1. Mai und da kann sich sicher der ein oder andere Sportler aus unserer Region nochmal von dem vergangenen Wochenende erholen. Denn an dem vergangenen Wochenende mussten noch einmal alle Topteams aus unserer Region ihr Können unter Beweis stellen. Für die meisten Topteams von der HSG Nordhorn-Lingen bis zu unseren Grafschafter Volleyballteams ist die Saison eigentlich schon gelaufen. Nur für die Frauen des SV Meppen steht aktuell noch einiges auf dem Spiel. Denn hier ist der Aufstieg in die 1. Frauen-Bundesliga noch möglich. Am gestrigen Sonntagvormittag trafen die SV M-Frauen in der heimischen Hänsch-Arena auf den FSV Gütersloh 2009. Evw-Volontär Justin Ullrich hat sich am Wochenende mit dem Sport in der Region befasst.

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Ortsdurchfahrt Schüttorf: Vorplanung erneut Thema im Planungsausschuss

Heute trifft sich der Planungs-, Umwelt- und Klimaschutzausschuss der Stadt Schüttorf zu einer öffentlichen Sitzung. Dabei wollen die Mitglieder unter anderem über den Ausbau der Quendorfer Straße, also die Kreisstraße 5 (K5), sprechen. Die Vorplanung der Ortsdurchfahrt soll erneut vorgestellt werden. Die öffentliche Sitzung beginnt um 18 Uhr im Sitzungssaal des historischen Rathauses.

Gedenken an Widerstandskämpfer Oberst Staehle beim Kriegerdenkmal in Neuenhaus

In der Geschichte Deutschlands gab es viele mutige Menschen, die sich gegen Ungerechtigkeiten gewehrt haben und dabei teilweise sogar ihr Leben opfern mussten. Einer dieser Menschen war der Widerstandskämpfer Oberst Wilhelm Staehle, der in Neuenhaus geboren ist. Der Widerstandskämpfer wurde in der Nacht vom 22. auf den 23. April wegen seines Widerstandes gegen die Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten von dem Regime ermordet. Deshalb wurde Wilhelm Staehle am vergangenen Dienstag, dem 23. April, vor dem Kriegerdenkmal in Neuenhaus gedacht. Evw-Volontär Justin Ullrich war dabei vor Ort:

Stadt Lingen erinnert an Anmeldefrist für das Grundschuljahr 2025/2026

Die Stadt Lingen erinnert an den Anmeldeschluss für das Grundschuljahr 2025/2026. Wie die Stadt mitteilt, müssen Erziehungsberechtigte ihre Kinder für die allgemeinen Lingener Grundschulen sowie die beiden katholischen Grundschulen bis zum 3. Mai anmelden. Alle betroffenen Familien seien bereits angeschrieben und über das Anmeldeverfahren informiert worden. Angemeldet werden können die Kinder über das Serviceportal „Open Rathaus“ auf der Internetseite der Stadt Lingen. Bei der Grundschule Castellschule ist eine Anmeldung über die grundschuleigene Internetseite möglich. Laut Mitteilung der Stadt werden im Schuljahr 2026/2026 534 Erstklässler eingeschult. Das sind alle Kinder, die bis zum 30. September 2025 das sechste Lebensjahr vollenden. Dazu kommen die Kinder, die im vergangenen Jahr von der flexiblen Einschulung Gebrauch gemacht oder vom Schulbesuch zurückgestellt wurden.

Die Martin-Luther-Kirche in Esterwegen feiert 25-jähriges Jubiläum

Die ältesten Kirchen der Welt sind teilweise schon über 1500 Jahre alt, dagegen klingt ein 25-jähriges Kirchenjubiläum nicht gerade nach einer großen Sache. Dennoch ist das 25-jährige Jubiläum der Martin-Luther-Kirche etwas Besonderes. Denn immerhin ist die Kirche in einer Zeit gebaut worden, in der die Gründung einer neuen Kirchengemeinde durchaus selten geworden ist. In Esterwegen wurde das silberne Kirchenjubiläum jedenfalls groß gefeiert. Von Freitag 17 Uhr bis Sonntagvormittag fand in der Kirche und auf dem Dorfplatz der Gemeinde ein Festwochenende statt. Am Samstag gab es in dem Rahmen des Jubiläumswochenendes ein Gemeindefest, das auch von evw-Volontär Justin Ullrich besucht wurde:

Lingener Wochenmarkt von Mittwoch auf morgen vorverlegt

Der nächste Lingener Wochenmarkt wird vorverlegt. Daran hat die Stadt Lingen heute erinnert. Aufgrund des Feiertages am 1. Mai wird der Wochenmarkt von Mittwoch auf morgen vorverlegt. Der Wochenmarkt auf dem Lingener Marktplatz startet um 7.30 Uhr und geht bis 13.00 Uhr.

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