Eine Einsparung von 15 Prozent des Gasverbrauchs erachten die meisten regionalen Unternehmen für unrealistisch, das teilt die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim heute mit. Knapp die Hälfte der hiesigen Industrieunternehmen, 41 Prozent nämlich, sehen ihr Gas-Einsparpotenzial im Bereich von lediglich bis zu fünf Prozent vom bisherigen Verbrauch. 19 Prozent der Industrieunternehmen sehen ein Einsparpotential im Bereich von fünf bis zehn Prozent. Nur insgesamt 18 Prozent der Industriebetriebe glauben, mehr als zehn Prozent ihres bisherigen Gasverbrauchs einsparen zu können. Es sei kaum zu erwarten, dass die neuen EU-Vorgaben hier erreichbar wären, ohne dass gleichzeitig die Produktion eingeschränkt würde, so IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf. Bei vielen Unternehmen stehe aktuell eine Umstellung von Gas auf etwa Öl oder Kohle auf der Agenda. Das volle Ausmaß der zu erwartenden wirtschaftlichen Einbußen sei zurzeit schwer zu kalkulieren. Laut IHK befürchten die Unternehmen alles zwischen „erheblichen Umsatzeinbußen“ und „Existenzgefährdung“.
Fünf Verletzte bei schwerem Unfall auf A 31
Am Freitagmorgen ist es auf der A 31 bei Wietmarschen zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem fünf Personen verletzt wurden. Eine 23-jährige Fahrerin eines Audi sowie ihre 25-jährige Beifahrerin waren gegen 6:20 Uhr in Richtung Oberhausen unterwegs. Als die Frau einen vor ihr fahrenden LKW überholte, fuhr eine 23-Jährige mit ihrem Opel aus bisher ungeklärter Ursache auf den Audi auf, wodurch sich der Opel überschlug und auf dem Dach zum Liegen kam. Die Audi-Fahrerin wurde mit schweren Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Ihre 25-jährige Beifahrerin wurde leicht verletzt. Die Opel-Fahrerin und ihr 29-jähriger Beifahrer wurden ebenfalls leicht verletzt. Der 32-jährige Mitfahrer im Opel erlitt schwere Verletzungen. Die Autobahn war für die Unfallaufnahme zeitweise gesperrt.
Symbolbild © Lindwehr
Polizei richtet Fokus in der kommenden Woche auf Geschwindigkeit und Sicherheitsabstand
Die Polizeidirektion Osnabrück wird bei Verkehrskontrollen ab Montag einen besonderen Fokus auf die Geschwindigkeit und den Sicherheitsabstand der Verkehrsteilnehmer richten. Das hat die Polizei heute mitgeteilt. Zum Bereich der Polizeidirektion Osnabrück gehört auch die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim. Hintergrund der Schwerpunktwoche sei, dass nach Auswertung der letzten Verkehrsunfallstatistik die Hauptunfallursachen der fehlende Sicherheitsabstand und nicht angepasste Geschwindigkeit sind. Die Schwere der Verletzungen bei Verkehrsunfällen hänge unmittelbar mit der gefahrenen Geschwindigkeit zusammen, so Nadine Kluge-Gornig, eine Sprecherin der Polizeidirektion Osnabrück. Bei der eine Woche dauernden Kontrollaktion will die Polizei auch an das Verantwortungsbewusstsein der Verkehrsteilnehmer appellieren, heißt es in der Mitteilung weiter.
Kreuzbandriss bei SVM-Angreiferin Isabella Jaron
Die Frauen des SV Meppen müssen ohne ihre Stürmerin Isabella Jaron in die neue Saison in der 1. Fußball-Bundesliga starten. Die 20-Jährige hat sich am Dienstag im Training einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen. Das hat eine Sprecherin des Vereins der ems-vechte-welle heute bestätigt. Demnach sei auch der Außenminiskus beschädigt. Am kommenden Montag soll Isabella Jaron in einer Kölner Klinik operiert werden.
Zu Besuch im Tierpark Nordhorn – Strasser Tauben haben sich gut eingelebt
25 Jahre ems-vechte-welle: Glücksgefühle beim Niedersächsischen Landesmedienpreis
Sportvorschau: Drittligist SV Meppen begrüßt morgen FSV Zwickau
Wochenserie: Wie ein Landwirt aus dem Emsland auf Ökolandbau umgestellt hat – Teil 5
Verkehrstipp: Regeln für die Mitnahme auf Fahrrädern
LKW fährt auf der B70 bei Meppen in den Graben
Bei Meppen ist heute Morgen auf der B70 ein LKW in den Graben gefahren. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Der 23-Jährige war mit seinem unbeladenen LKW gegen 4.20 Uhr auf der B70 bei Meppen in Richtung Süden unterwegs. Während der Fahrt kam er mit seinem LKW von der Fahrbahn ab und kam in einem Graben zum Liegen. Aus Rücksicht vor dem zu erwartenden Berufsverkehr soll der LKW erst in den Abendstunden geborgen werden. Über die Höhe des Schadens gibt es noch keine Informationen. Warum der LKW-Fahrer während der Fahrt die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hat, ist ebenfalls noch nicht bekannt.
Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall in Aschendorf
In Aschendorf sind gestern bei einem Verkehrsunfall zwei Menschen verletzt worden, eine Frau erlitt schwere Verletzungen. Eine 55-jährige Autofahrerin war gegen 9.20 Uhr auf dem Pappelweg in Richtung Kollmannsweg unterwegs. An der Kreuzung übersah die Frau das Auto einer 60-jährigen Frau, die auf der Görlitzer Straße in Richtung Von-Ohrs-Weg fuhr. Bei dem Zusammenstoß erlitt die 60-Jährige schwere Verletzungen, die Unfallverursacherin wurde leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf rund 41.000 Euro geschätzt.
Nach fünf Jahren Pause: Historischer Feldtag in Nordhorn am 13. und 14. August
Beim Historischen Feldtag in Nordhorn werden am 13. und 14. August rund 1000 Maschinen präsentiert. Das haben die Organisatoren der Veranstaltung mitgeteilt. Der Feldtag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Technik der 50er Jahre“. 2017 ist der Historische Feldtag zuletzt mit rund 2500 Ausstellern und etwa 30.000 Besuchern aus ganz Europa über die Bühne gegangen. Nach einer kreativen Pause und einer unfreiwilligen Zwangspause soll die Veranstaltung nun in einem kleineren Rahmen nach fünf Jahren wieder stattfinden. Der Historische Feldtag in Nordhorn galt zuletzt als eine Leuchtturmveranstaltung der Oldtimer-Landtechnikszene in Europa.
AG “Unser Wasser Lengerich Handrup” fordert Stopp von Pumpversuchen in Lengerich-Handrup
Die Arbeitsgemeinschaft „Unser Wasser Lengerich-Handrup“ fordert den sofortigen Stopp weiterer Erschließungsmaßnahmen seitens des Wasserverbandes Lingener Land im Raum Lengerich-Handrup. Der Wasserverband entnehme laut einer Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft im Raum Lengerich-Handrup Wasser, um ein neues Fördergebiet zu erschließen. Fatalerweise handle es sich aber um ein gemeinsames Reservoir, das bereits von den Wasserwerken Ohrte/Bippen und Fürstenau sowie Grumsmühlen/Langen angezapft werde. Laut Arbeitsgemeinschaft hätte das jetzt bereits zur Folge, dass die Lotter Beeke austrockne. Hinzu komme, dass das Abwasser der Lengericher Kläranlage durch den Dorfbach nicht mehr verdünnt werden könne. Mittlerweile werde auch die Standsicherheit von Gebäuden gefährdet, weil oberflächennahe Grundwasser nach unten gesogen würden und der Untergrund verdichtet werde.