In Lengerich ist in einem Zuchtgänsebetrieb ein weiterer Fall im Zusammenhang mit der hochpathogenen Geflügelpest nachgewiesen worden. Wie der Landkreis mitteilt, hattn die Halter in ihrer Herde vermehrt tote Tiere gefunden. Die Tests des Friedrich-Löffler-Instituts bestätigten eine Geflügelpest-Infektion. Die rund 3.200 Gänse des Betriebes wurden fachgerecht getötet. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, wurden Restriktionszonen eingerichtet: Innerhalb eines 3-Kilometer-Radius gilt eine Schutzzone, im 10-Kilometer-Radius eine Überwachungszone. Dort ist ab morgen der Handel mit lebendem Geflügel und Eiern verboten. Besonders auf Hygiene und den Kontakt zu Wildvögeln muss geachtet werden. In der Schutzzone liegen elf gewerbliche Betriebe mit mehr als 470.000 Tieren sowie sieben Hobbyhaltungen. Kreisweit sind aktuell sieben Betriebe von der Geflügelpest betroffen, fünf in der Samtgemeinde Lengerich, zwei in der Gemeinde Geeste.
Symbolbild
