Verdacht auf gewerbsmäßigen Betrug: Ermittler prüfen über 1000 Fälle bei emsländischer Fahrschule

Die Staatsanwaltschaft Osnabrück und die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim ermitteln gegen einen Fahrschulbetreiber aus dem nördlichen Emsland. Dem Mann wird gewerbsmäßiger Betrug sowie weitere Straftaten im Zusammenhang mit der Weiterbildung von Berufskraftfahrern vorgeworfen. Nach Angaben der Polizei prüft die Ermittlungsgruppe „Modulverkauf“ des Polizeikommissariats Papenburg derzeit bundesweit mehr als 1.000 Verdachtsfälle. Inzwischen besteht auch ein Verdacht gegen die Ehefrau des Beschuldigten wegen Beihilfe. Das Amtsgericht Papenburg hat Haftbefehl gegen den Fahrschullehrer erlassen, der am 27. Juli 2026 vollstreckt wurde. Gegen Auflagen, darunter die Abgabe seiner Ausweisdokumente, ein Ausreiseverbot, eine Meldeauflage von zweimal wöchentlich bei der Polizei sowie die Hinterlegung einer Sicherheitsleistung, befindet sich der Mann vorerst auf freiem Fuß. Die Ermittlungen dauern an. Aufgrund des laufenden Verfahrens machen die Behörden derzeit keine weiteren Angaben zum genauen Inhalt der Ermittlungen.

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