Der Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Nicolas Mülbrecht Breer aus Haselünne, und die Grünen-Bundestagsabgeordnete Filiz Polat sprechen sich dafür aus, dass im Rahmen des Standortauswahlverfahrens für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle schnell unbewertete Flächen untersucht werden müssen. In einer Mitteilung der beiden Abgeordneten heißt es, dass zahlreiche Gebiete im südlichen Emsland nach derzeitigem Stand noch nicht eingestuft wurden. Dazu zählen unter anderem Salzstöcke in Wahn, Lathen und Börger. Die Endlagersuche müsse schneller vorangebracht werden, um mehr Klarheit für die betroffenen Regionen zu schaffen, so Mülbrecht Breer. Insgesamt sei das wissenschaftsbasierte, ergebnisoffene und transparente Standortauswahlverfahren zu begrüßen, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hatte kürzlich neue Zwischenergebnisse im Standortauswahlverfahren für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle veröffentlicht. Demnach kommen im Landkreis Emsland weiterhin mehrere Regionen infrage. Im südlichen Emsland wurden mehrere Gebiete als ungeeignet oder gering geeignet eingestuft.

