SPD kritisiert KI-Bild der Stadt Lingen und fordert mehr Sensibilität beim Einsatz künstlicher Intelligenz

Die SPD-Stadtratsfraktion in Lingen hat mehr Sensibilität beim Einsatz künstlicher Intelligenz in der öffentlichen Kommunikation gefordert. Anlass ist ein Instagram-Beitrag der Stadt, mit dem für das geplante „Dinner in Weiß“ im Juni geworben wird. Die Veranstaltung im Garten der Kulturvilla geht auf das Vermächtnis von Eva Essmann zurück und soll Menschen in sommerlicher Atmosphäre zusammenbringen. Die SPD begrüßt das neue Kulturangebot ausdrücklich und betont, dass sich ihre Kritik nicht gegen das Event selbst richtet. Beanstandet wird jedoch das offenbar KI-generierte Werbebild. Darauf seien ausschließlich Personen mit weißer Hautfarbe zu sehen. Die SPD sieht darin ein Beispiel dafür, wie künstliche Intelligenz unbeabsichtigt einseitige oder ausgrenzende Darstellungen erzeugen könne. Gerade öffentliche Stellen müssten darauf achten, dass Vielfalt auch in der Bildsprache sichtbar werde, so die Fraktion. Ziel sei es nicht, Verantwortliche zu kritisieren, sondern das Bewusstsein für mögliche Verzerrungen durch KI zu schärfen.

Bild (c) Instagram

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