Für die Errichtung eines sogenannten „Prozessofens“ am Standort Salzbergen hat die H&R Chemisch-Pharmazeutische Spezialitäten GmBH eine Fördermittelzusage in Höhe von bis zu 116 Millionen Euro erhalten. Mit einem Großteil der Fördermittel sind Investitionen in die Strominfrastruktur verbunden. Mit der Errichtung eines „Prozessoffens“ stellt das Unternehmen seine Produktion auf einen elektrischen Betrieb um. Die Umstellung sei ein bedeutender Schritt zur Reduzierung der CO2-Emmissionen, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Für jede eingesparte Tonne CO2 erhalte das Unternehmen 15 Jahre lang eine definierte Vergütung. Die Förderrichtlinie Klimaschutzverträge ermöglicht es Unternehmen aus emissionsintensiven Branchen Mittel zu erhalten, um herkömmliche Produktionsprozesse auf klimafreundlichere Verfahren umzustellen.