Die Region Weser-Ems gehört europaweit zu den Spitzenreitern beim Ausstoß von Methan und Ammoniak in der Landwirtschaft. Das berichtet der NDR. Laut einer gemeinsamen Analyse der Deutschen Umwelthilfe, der Universität Oxford und der Changing Markets Foundation entstehen in der Region jährlich rund 149.000 Tonnen Methan sowie 74.600 Tonnen Ammoniak. Ein Großteil stamme aus der Rinderhaltung. Die Deutsche Umwelthilfe fordere verbindliche Emissionsvorgaben auch für große Rinderhaltungsbetriebe. Der niedersächsische Landvolkpräsident Holger Hennies verteidige die Milchviehhaltung. Die Betriebe würden bereits an einer klimafreundlichen Produktion arbeiten. Europaweit liege Deutschland auf Platz 2 bei den Metanemissionen in der Viehhaltung, bei Ammoniak auf Platz 3.
