Prozess um abgebranntes Drogenlabor in Nordhorn: Angeklagter muss für dreieinhalb Jahre ins Gefängnis

Im Prozess um ein abgebranntes Drogenlabor in Nordhorn hat das Landgericht Osnabrück einen 23-jährigen Angeklagten heute wegen Beihilfe zum Bandenhandel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zu einer dreieinhalbjährigen Haftstrafe verurteilt. Das teilt das Gericht mit. Das Urteil sei noch nicht rechtskräftig. Die Kammer habe es als erwiesen angesehen, dass der zum Tatzeitpunkt 21-Jährige sich am bandenmäßigen Drogenhandel einer mutmaßlich international agierenden Gruppe beteiligt habe. Das Gericht sehe ihn jedoch nicht als “Chefkoch” an. Es habe den Vorwurf der fahrlässigen Brandstiftung fallen gelassen. Dem Angeklagten wurde vorgeworfen, ab Dezember 2023  gemeinsam mit anderen Personen ein Drogenlabor in einer Lagerhalle in Nordhorn eingerichtet zu haben, um dort Amphetamin herzustellen und gewinnbringend zu verkaufen. Bei einem Brand im Januar 2024 wurde die Lagerhalle vollständig zerstört.

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