Vorstand der Grünen Emsland schlägt Christian Engelken als Landratskandidaten vor

Der Vorstand des Kreisverbands Emsland von Bündnis 90/Die Grünen schlägt Christian Engelken als Kandidaten für die Landratswahl im September vor. Das geht aus einer Mitteilung des Kreisverbands Emsland hervor. Der 39-Jährige ist beruflich als Projektentwickler in der Windkraftbranche tätig. Seit 2021 ist er für die Grünen im Stadtrat in Haren. Engelken wolle daran arbeiten, dass nachhaltige und soziale Politik den Landkreis weiter voranbringe. Die endgültige Bestätigung seiner Kandidatur soll auf der Aufstellungsversammlung der Grünen im Emsland in den kommenden Wochen erfolgen.

Foto © Kreisverband Emsland

Prozess um abgebranntes Drogenlabor in Nordhorn: Angeklagter muss für dreieinhalb Jahre ins Gefängnis

Im Prozess um ein abgebranntes Drogenlabor in Nordhorn hat das Landgericht Osnabrück einen 23-jährigen Angeklagten heute wegen Beihilfe zum Bandenhandel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zu einer dreieinhalbjährigen Haftstrafe verurteilt. Das teilt das Gericht mit. Das Urteil sei noch nicht rechtskräftig. Die Kammer habe es als erwiesen angesehen, dass der zum Tatzeitpunkt 21-Jährige sich am bandenmäßigen Drogenhandel einer mutmaßlich international agierenden Gruppe beteiligt habe. Das Gericht sehe ihn jedoch nicht als “Chefkoch” an. Es habe den Vorwurf der fahrlässigen Brandstiftung fallen gelassen. Dem Angeklagten wurde vorgeworfen, ab Dezember 2023  gemeinsam mit anderen Personen ein Drogenlabor in einer Lagerhalle in Nordhorn eingerichtet zu haben, um dort Amphetamin herzustellen und gewinnbringend zu verkaufen. Bei einem Brand im Januar 2024 wurde die Lagerhalle vollständig zerstört.

Einbruch in Golfclub in Lingen

In Lingen sind in der vergangenen Nacht zwei bislang Unbekannte in einen Golfclub eingebrochen. Das teilt die Polizei mit. Die Täter verschafften sich zwischen 1:10 Uhr und 2:47 Uhr gewaltsam Zutritt zu einem Gebäude an der Straße “Beversundern”. Sie nahmen einen Tresor sowie Kassen mit Bargeld mit. Die Täter flüchteten vom Gelände mit einem Golfcar. Wie hoch der Gesamtschaden ist, ist noch unbekannt. Zeugen, die Hinweise geben können, sollten sich bei der Polizei melden.

Auto landet bei Verkehrsunfall in Haren in Bach

In Haren ist gestern ein Auto bei einem Verkehrsunfall in einem Bach gelandet. Verletzt wurde niemand. Wie die Polizei mitteilt, war eine 52-jährige Autofahrerin mit ihrer 13-jährigen Beifahrerin auf der Röchlingstraße unterwegs. In einer Kurve kam das Auto aus bislang ungeklärter Ursache von der Straße ab und landete in einem Bach. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 4.000 Euro geschätzt.

91-Jähriger fährt in Lage gegen seine Hauswand

In Lage ist ein 91-Jähriger gestern mit seinem Auto gegen die Hauswand seines Hauses gefahren. Wie die Polizei mitteilt, wollte der 91-Jährige gegen 15:40 Uhr mit seinem Auto vorwärts auf seiner Einfahrt parken. Aus bislang ungeklärten Gründen fuhr er dabei frontal gegen die Hauswand. Diese wurde erheblich beschädigt, die Tür war herausgebrochen. Der Mann wurde nicht verletzt. Er wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 15.000 Euro.

Garagenbrand durch Batteriespeicher in Freren: 200.000 Euro Sachschaden

In Freren ist es gestern zu einem Garagenbrand gekommen. Wie die Polizei mitteilt, beläuft sich der entstandene Sachschaden auf etwa 200.000 Euro. In der Straße “Im Winkel” begann gegen 14:20 Uhr der Batteriespeicher einer Photovoltaikanlage aus ungeklärter Ursache zu qualmen. Infolge der Flammenbildung geriet ein in der Garage abgestelltes Auto in Vollbrand. Die beiden Bewohnerinnen, eine 55-jährige Frau sowie ihre 25-jährige Tochter, bemerkten den Brand und alarmierten die Feuerwehr. Beide Frauen erlitten eine Rauchgasvergiftung und wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr war mit insgesamt 45 Einsatzkräften vor Ort. Ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Einfamilienhaus konnte die Feuerwehr verhindern.

78-Jähriger bei Verkehrsunfall in Hilter schwer verletzt

In Hilter ist ein 78-jähriger Autofahrer gestern durch eine Kollision mit einem stark alkoholisierten 47-jährigen Autofahrer schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, meldeten Zeugen gegen 17:25 Uhr den 47-jährigen Autofahrer auf der Iburger Straße, der durch Schlangenlinien auf sich aufmerksam machte. Der 47-Jährige geriet in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem entgegenkommenden Auto des 78-Jährigen. Dieser wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Ein Atemalkoholtest beim 47-Jährigen ergab einen Wert von 2,06 Promille. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

Jugendlicher bei Verkehrsunfall in Papenburg leicht verletzt

In Papenburg ist gestern ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall leicht verletzt worden. Das teilt die Polizei mit. Ein 16-jähriger Junge war mit seinem Pedelec auf dem Radweg der Russellstraße unterwegs und wollte den “Hautpkanal Rechts” überqueren. Parallel befuhr eine bislang unbekannte Radfahrerin den “Hauptkanal Rechts” in Fahrtrichtung Rathausstraße. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß. Der Jugendliche wurde leicht verletzt. Weil keine Personalien ausgetauscht wurden, bittet die Polizei die unbekannte Radfahrerin sich zu melden.

Zeppelinstraße in Haren nach Sanierung wieder freigegeben

Heute ist die Zeppelinstraße in Haren für den Verkehr wieder freigegeben worden. Das teilt die Stadt mit. Damit ist die zwei Kilometer lange Straße mit neuem Radweg und LED-Beleuchtung vollständig saniert. Die Bauphase erstreckte sich von Mai bis Dezember vergangenen Jahres. Insgesamt wurden rund 1,8 Millionen Euro investiert. Gefördert wurde die Maßnahme durch das Land Niedersachsen. Die letzten Markierungsarbeiten sind für Mitte April geplant, sobald die Witterungsbedingungen es zulassen.

Foto © Stadt Haren

Zukunftstag 2026 in Meppen: Anmeldungen zu Workshops ab sofort möglich

Die Stadt Meppen und die Bundesagentur für Arbeit laden Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 9 dazu ein, am landesweiten Zukunftstag am 23. April verschiedene Berufsfelder kennenzulernen. Der Aktionstag soll dazu dienen, Geschlechterklischees in der Arbeitswelt aktiv entgegenzuwirken, so die Stadt Meppen in einer Pressemitteilung. Jugendliche sollen ermutigt werden, ihre Talente und Interessen unabhängig von Traditionen zu entdecken. Das Programm bietet praktische Einblicke in Bereiche, in denen das eigene Geschlecht bisher unterrepräsentiert ist. Die Veranstaltungen der Stadt Meppen und regionaler Partner sind in Angebote für Junge, Angebote für Mädchen und offene Angebote unterteilt. Interessierte Jugendliche können sich ab sofort über die Homepage der Stadt Meppen über die verschiedenen Workshops informieren. Anmeldeschluss ist der 13. April 2026.

Fahrzeugkontrolle bei Bad Bentheim: Bundespolizei vollstreckt zwei Haftbefehle

Bei der Kontrolle eines Autos an der A30 bei Bad Bentheim hat die Bundespolizei gestern gleich zwei Haftbefehle vollstreckt. Nach Angaben der Beamten reisten die beiden gesuchten Männer als Mitfahrer eines Autos aus den Niederlanden ein. Bei der Kontrolle an der Grenze überprüften die Beamten auch die Personalien der Männer im Alter von 32 und 39 Jahren. Der Jüngere war wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verurteilt worden. Er musste noch eine Ersatzfreiheitsstrafe von drei Tagen verbüßen, oder eine Geldstrafe von 45 Euro zahlen. Er konnte den offenen Betrag begleichen. Der 39-Jährige wurde hingegen in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Ihm wird Drogenhandel in drei Fällen zur Last gelegt. Da er untergetaucht war, hatte das zuständige Gericht die Untersuchungshaft angeordnet. Da der Albaner seine zulässige Aufenthaltsdauer im Schengengebiet überschritten hatte, erwarten ihn und den 47-jährigen Fahrer des Fahrzeugs nun Strafanzeigen wegen unerlaubter Einreise und Beihilfe zur unerlaubten Einreise.

„Bunter Tisch“ gegen AfD-Stand in Freren

In der Kleinstadt Freren mit knapp 5.000 Einwohnern hat sich wiederholt Widerstand gegen einen AfD-Infostand gebildet.Unter dem Motto „Hier ist und bleibt es bunt. Punkt!“ haben sich Ortsvereine verschiedener Parteien gemeinsam mit Vereinen aus der Region zusammengetan, um ein Zeichen gegen Rechts und für Demokratie zu setzten. Meine Kollegin Lucy Duong war vor Ort und berichtet:

Zu Besuch im Tierpark Nordhorn: Tierisches Zusammenleben

Tiger oder auch viele Spinnenarten sind Einzelgänger. Schwäne leben in einer Partnerschaft, andere Vogelarten hingegen in einem Schwarm. Wölfe leben im Rudel, Erdmännchen in Gruppen, Zebras und Alpakas in einer Herde und Pinguine in Kolonien. Im Tierreich finden sich viele verschiedene Sozialstrukturen. Die sind meist auf die Bedingungen zurückzuführen, unter denen die Tiere in freier Wildbahn leben. Aber auch im Zoo ist es wichtig, die jeweilige Sozialstruktur der Tiere zu kennen. Das war bereits Thema in der letzten Folge „Zu Besuch im Tierpark Nordhorn“. Doch wann gibt es vielleicht auch mal Störungen im Sozialgefüge und wann muss auch mal eingegriffen werden? Wiebke Pollmann hat nachgefragt:

Kriminalprävention: Fundsachen melden

Wenn man mal etwas verliert, das Portemonnaie, ein Schlüsselbund, die Handtasche, egal was, dann bleibt als letzte Hoffnung der Gang zum Fundbüro. Vielleicht wurde dort ja was abgegeben. Denn wenn man etwas verloren hat, kann es ja sein, daß jemand anderes es gefunden hat. Über den Umgang mit Fundsachen hat Sophia Wagner mit Hauptkommissar Uwe van der Heiden aus Nordhorn gesprochen:

Twist im Wandel der Zeit: Erdöl-Erdgas-Museum zeigt die Geschichte in Bildern

1938 sind im Twister Moor die ersten Ölvorkommen entdeckt worden. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte das Öl mit Unterstützung der Wintershall AG gefördert werden. Eine neue Ausstellung in Erdöl-Erdgas-Museum Twist zeigt, vor welchen Herausforderungen die Pioniere der Erdölförderung im Emsland damals standen. Heiko Alfers hat mit dem Museumsleiter Rudi Gaidosch über das Thema der Ausstellung gesprochen:

Kampf gegen bewaffnete Drogenbande: Durchsuchungen und Festnahmen in der Grafschaft Bentheim

Einsatzkräfte des Zollfahndungsamtes Essen haben bereits am 5. März im Zusammenhang mit bandenmäßiger Rauschgiftkriminalität mehrere Objekte in der Grafschaft Bentheim durchsucht. Nach Angaben des Zollfahndungsamtes wurden sechs Objekte in Schüttorf und vier in Bad Bentheim durchsucht – außerdem jeweils ein Objekt in Lage, Leverkusen, Ochtrup, Rheine und Steinfurt. Insgesamt wurden mehr als fünf Kilo verschiedener Betäubungsmittel, zehn Schusswaffen und Munition, diverse andere Waffen, Arzneimittel sowie eine Vielzahl an weiteren Beweismitteln sichergestellt. Zudem wurden ein Auto, Bargeld, eine Goldmünze und eine Armbanduhr im Gesamtwert von 65.000 Euro als sogenannter Vermögensarrest gesichert. Vier Autos wurden als Tatmittel sichergestellt. Insgesamt waren rund 300 Einsatzkräfte von mehreren Behörden daran beteiligt. In Bad Bentheim und Schüttorf wurden fünf Haftbefehle vollstreckt. Seit Juli 2025 ermittelt das Zollfahndungsamt gegen eine achtköpfige Tätergruppe aus Heranwachsenden und jungen Erwachsenen. Sie stehen im Verdacht, bandenmäßig mit Rauschgift im zweistelligen Kilogrammbereich gehandelt zu haben.

Fotos © Zollfahndungsamt Essen

Carsharing-Projekt “Nachbarschaft bewegt – Unser Auto” in die zweite Runde

Das Carsharing-Projekt “Nachbarschaft bewegt – Unser Auto” geht im Landkreis Emsland in die zweite Runde. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, wurden für den zweiten Durchgang vier Nachbarschaften ausgewählt. Diese bestehen sowohl aus kleineren Gruppen mit zwei Familien als auch aus größeren Gruppen mit fünf Teams, die sich über den Projektzeitraum von drei Monaten ein E-Auto teilen. So sollen eine effiziente Fahrzeugnutzung ermöglicht und die Abhängigkeit vom eigenen Auto reduziert werden, erklärt Landrat Marc-André Burgdorf. Das Projekt “Nachbarschaft bewegt” sei eine Ergänzung zum öffentlichen Carsharing. Dabei würden sich alle Nutzer untereinander kennen und seien unabhängig von öffentlichen Fahrzeugstandorten. Insgesamt sind vier Durchgänge mit einer Dauer geplant. Für die weiteren Durchgänge von Juni bis August sowie September bis November werden noch Teilnehmende gesucht. Interessierte können sich online unter www.emsland.de/nachbarschaft-carsharing bewerben.
Foto © Landkreis Emsland

Versuchte schwere Brandstiftung in der JVA Meppen: Angeklagter zu Freiheitsstrafe verurteilt

Das Amtsgericht Meppen hat einen Mann unter anderem wegen versuchter schwerer Brandstiftung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und fünf Monaten verurteilt. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück hatte ihm vorgeworfen, im Mai 2025 in seiner Zelle in der JVA Meppen ein Feuer gelegt zu haben. Der damals 24-Jährige soll Bettwäsche und Pappe zu einem Haufen gestapelt und mit einem Feuerzeug angezündet haben. Mehrere JVA-Bedienstete sollen den Mann aus seiner Zelle geholt und das Feuer gelöscht haben. Der Gefangene soll dabei versucht haben, sich loszureißen, und auch darüber hinaus Widerstand geleistet haben. Durch das Feuer und den Rauch sollen die Bediensteten Beschwerden wie Kopfschmerzen, Atemnot und Schwindel erlitten haben. Zudem sei ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro entstanden.

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