IHK warnt vor falschen Rechnungen und Mahnungen für Corona-Schnelltests

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim warnt vor falschen Rechnungen und Mahnungen für Corona-Schnelltests. Bei mehreren Unternehmen im Kammerbezirk seien bereits Mahnungen und gefälschte Rechnungen für angebliche Bestellungen von COVID-19-Antigen-Schnelltestes eingegangen. Absender soll eine ALPHA RIBS GmbH in Grabau sein, die sich als Unternehmen unter dem Namen „humedical“ ausgebe. Nach Angaben der IHK sei diese Firma gewerberechtlich nicht gemeldet. Betroffenen Unternehmen wird empfohlen, Rechnungen und Mahnungen des Absenders genau zu prüfen und gegebenenfalls die Polizei zu informieren. Der Deutsche Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität hat auf seiner Internetseite eine Warnmeldung zu dieser Betrugsmasche herausgegeben.

Stadt Papenburg ersetzt analoge Infotafeln durch moderne LED-Wände

Die Stadt Papenburg hat am Mittelkanal und am Bahnhof jeweils eine neue interaktive LED-Tafel in Betrieb genommen. Die LED-Wände ersetzen analoge Informationstafeln, die nach Angaben der Stadt Papenburg witterungsbedingt nicht mehr ansehnlich und nicht mehr zeitgemäß gewesen seien. Außerdem sei die Bedruckung der alten Infoträger mit hohen Kosten verbunden gewesen. Auf den neuen Displays können jetzt dynamische Inhalte wie Postings oder Videodateien innerhalb kürzester Zeit auf die beiden Standorte übertragen werden. Die neuen LED-Tafeln sollen Informationen über die Wirtschaftsförderung oder die Stadt Papenburg im Allgemeinen zeigen.

Foto (c) Stadt Papenburg

Osnabrücker Zöllner stellen in Bad Bentheim Rauschgift im Wert von rund 770.000 Euro sicher

Osnabrücker Zöllner haben am Sonntag in Bad Bentheim einen mutmaßlichen Drogenschmuggler verhaftet. Bei einer Fahrzeugkontrolle auf einem Parkplatz an der A30 fanden die Beamten in seinem Auto Drogen im Wert von rund 770.000 Euro. Im Fahrzeug des Reisenden waren rund 9,5 Kilo Kokain, 3.000 Ecstasy-Tabletten und 8.000 Tabletten des Arzneimittels Subutex. Die Drogen waren in durchsichtiger Folie eingeschweißt. Der Beschuldigte sitzt mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt.

Foto (c) Hauptzollamt Osnabrück

SV Meppen empfängt im NFV-Pokal den VfB Oldenburg

Der SV Meppen empfängt in der 1. Runde des Niedersachsenpokals den Drittligaaufsteiger VfB Oldenburg. Das hat die Auslosung am Abend in Barsinghausen ergeben. Nur wenige Tage vor dem Pokalspiel trifft der SV Meppen auswärts im Punktspiel in der 3. Liga ebenfalls auf den VfB Oldenburg. Die erste Runde im NfV-Pokal soll zwischen dem 27. Juli und dem 3. August ausgetragen werden. Ebenfalls ausgelost wurden die Begegnungen im Wettbewerbsstrang der Amateure. Hier sind dem SC Spelle-Venhaus und dem SC Blau-Weiß Papenburg Freilose in der 1. Runde zugelost worden. Im Achtelfinale trifft der SC Spelle-Venhaus auswärts auf den Sieger der Begegnung SC Bevern gegen den SV Brigitta-Elwerath Steimbke. Der SC Blau-Weiß Papenburg muss im Achtelfinale gegen den Sieger des Spiels SV Ippensen gegen den Lüneburger SK Hansa spielen.

Foto (c) Niedersächsischer Fußballverband

65-jähriger Angeklagter wegen Bedrohung und Beleidung vor Gericht

Das Landgericht Osnabrück verhandelt heute in einem Berufungsverfahren gegen einen jetzt 65-jährigen Angeklagten aus Werlte. Das Amtsgericht Meppen hatte den Angeklagten im Februar diesen Jahres wegen Bedrohung und Beleidigung zu einer Gesamtgeldstrafe von insgesamt 2800 Euro verurteilt. Der Angeklagte soll im Februar letzten Jahres auf dem Grundstück seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau in Werlte ihr gegenüber geäußert haben, dass er sie umbringe. Er soll sie unter anderem als „Dreckssau“ bezeichnet haben. Gegenüber ihrem Rechtsanwalt soll er ebenfalls geäußert haben, dass er ihn „auch noch kriege“. Er sei eine „dumme Dreckssau“. Zu diesem Termin sind unter anderem 2 Zeugen geladen.

Heute Sitzung des Samtgemeinderates Werlte

Die Sitzung des Samtgemeinderates Werlte findet heute Abend ab 18 Uhr in der Aula der Grundschule Werlte statt. Unter anderem geht es um eine Änderung der Hauptsatzung, die Allgemeine Stellvertretung des Samtgemeindebürgermeisters, diverse Bau- und Planungsausschusssachen, der Einrichtung eines Bürgerbusses und um das Förderprogramm Perspektive Innenstadt. In der Einwohnerfragestunde am Ende der Sitzung können Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen stellen.

Das Wetter am Dienstag

Tiefdruck über Nordeuropa sorgt in den nächsten Tage für weniger warmes, dafür wechselhafteres Wetter.

So zeigt sich der Dienstag noch vielerorts sonnig. Am Nachmittag kommt es von der Nordsee her zu einzelnen Schauern, örtlich auch mit Blitz und Donner. Der Wind weht schwach bis mäßig, in Schauernähe auch lebhaft aus Nordwest bei 20-22 Grad.

Ab der Wochenmitte kommt es vermehrt zu teils dichten Wolken und Schauerwetter bei Werten um 20 Grad.

Chlorgas im Waldbad Sögel ausgetreten

Heute Mittag hat es im Waldbad in Sögel einen Austritt von Chlorgas gegeben, das teilt die Feuerwehr Sögel mit. Gegen 13:17 Uhr ist die Feuerwehr aufgrund von Gasgeruch in das Freibad gerufen worden. Zur Zeit des Vorfalles befanden sich keine Gäste in dem Waldbad. Die Austrittsstelle konnte schnell lokalisiert werden. Die Feuerwehr hat die entsprechende Zuleitung gesperrt. Auf Veranlassung der Feuerwehr wird die Chlorgasanlage erst nach einer Überprüfung durch eine Fachfirma wieder in Betrieb genommen werden können.

 

Foto © Feuerwehr Sögel

Landkreis Emsland erlässt tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung

Der Landkreis Emsland hat im Zusammenhang mit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in einem Emsbürener Betrieb heute die entsprechende tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung erlassen, dies teilt der Landkreis mit. Die Allgemeinverfügung tritt ab morgen, Dienstag, den 05. Juli, in Kraft. Mit dieser sollen die weiteren schweinehaltenden Betriebe im Landkreis Emsland und darüber hinaus in der Region vor der Afrikanischen Schweinepest geschützt werden. Um den Betrieb wurde daher eine Schutzzone mit einem Radius von rund drei km festgelegt, der auch Teile des Landkreises Grafschaft Bentheim betrifft. Zudem wurde eine Überwachungszone im Umkreis von zehn Kilometern um den Ausbruchsbetrieb festgelegt, die 151 Betriebe mit fast 103.000 Schweinen umfasst. In den Restriktionszonen gilt eine Aufstallungspflicht für die Schweinetierbestände sowie ein Transport- und Beförderungsverbot für Schweine. Gegen die Afrikanischen Schweinepest ist bislang kein Impfstoff vorhanden. Das Virus ist für den Menschen ungefährlich.

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