Minus von 384 Millionen Euro: Meyer Werft reduziert Verlust 2025

Die Papenburger Meyer Werft hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Verlust von rund 384 Millionen Euro abgeschlossen. Damit fiel das Minus deutlich geringer aus als im Vorjahr mit einem Minus von 569 Millionen Euro. Nach Informationen der Deutschen Presseagentur begründete die Werft das Minus vor allem mit Rückstellungen für erwartete Verluste aus älteren, nicht profitablen Aufträgen. Der Umsatz habe sich von 1,4 auf rund 2,8 Milliarden Euro verdoppelt. Dazu habe insbesondere die Auslieferung der Kreuzfahrtschiffe “Asuka III” und “Disney Destiny” sowie von Binnenfahrtgastschiffen der Neptun Werft beigetragen. Für das laufende Jahr rechne die Meyer Werft mit einer Verbesserung. Es werde beim Ebitda eine Entwicklung in Richtung eines ausgeglichenen Ergebnisses erwartet. Die Finanzierung des Sanierungszeitraums bis 2028 sei nach Angaben des Unternehmens durch zugesagte Eigen- und Fremdkapitalmittel gesichert. Für den weiteren Sanierungskurs setze die Werft unter anderem auf profitabler kalkulierte Neuaufträge für Kreuzfahrtschiffe und die Nachfrage nach Binnenfahrgastschiffen.

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