Landgericht Osnabrück verurteilt sechs Angeklagte wegen gewerbsmäßigen Bandenbetruges

Das Landgericht Osnabrück hat in einem Verfahren unter anderem wegen des Vorwurfs des gewerbsmäßigen Bandenbetruges mehrere Angeklagte, darunter zwei 19-Jährige und ein 16-Jähriger aus Meppen, zu unterschiedlichen Strafen verurteilt. Den insgesamt sechs Angeklagten im Alter zwischen 16 und 23 Jahren war vorgeworfen worden, seit Oktober 2023 mit weiteren Personen unter anderem in Meppen Geschädigte durch Spam-SMS und vorgetäuschte Notfallsituationen zu Geldüberweisungen bewegt zu haben. Zudem sollen sie sich als Bankmitarbeiter oder Polizeibeamte ausgegeben und Geschädigte zu Zahlungen gedrängt haben. Zwei der Angeklagten wurden zu Einheitsjugendstrafen von vier Jahren beziehungsweise zwei Jahren und drei Monaten, ein weiterer zu einer Einheitsjugendstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Zwei Angeklagte müssen gemeinnützige Dienste ableisten. Ein 23-Jähriger wurde zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt. Zudem wurde von allen Angeklagten der Einzug des Wertes der Taterträge angeordnet.

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