In einem Berufungsverfahren hat das Landgericht Osnabrück das Urteil gegen einen 25-jährigen Mann aus Twist aufgehoben und neu gefasst. Das Amtsgericht Papenburg hatte den Angeklagten zuvor am 25. November 2025 wegen dreifachen vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Kennzeichenmissbrauchs zu einer Geldstrafe von insgesamt 6.500 Euro verurteilt. Laut dem Landgericht wurde der 25-Jährige nun zu insgesamt 9000 Euro verurteilt. Dem Mann wurde vorgeworfen, im Sommer und Herbst 2024 mehrfach ohne Erlaubnis öffentliche Straßen, unter anderem in Papenburg, befahren zu haben, wobei das genutzte Fahrzeug teilweise nicht versichert war und im September 2024 zudem mit einem falschen Kennzeichen ohne gültigen Zulassungsstatus geführt wurde. Zudem darf die Verwaltungsbehörde dem 25-Jährigen vor Ablauf von sechs Monaten keine neue Fahrerlaubnis erteilen.

