Beim 34. Niedersächsischen Hafentag in Papenburg wurden heute Chancen und Grenzen für neue Geschäftsmodelle der Seehäfen diskutiert und an Beispielen veranschaulicht. Das teilt “Seaports of Niedersachsen” als Zusammenschluss der neun bedeutendsten Seehäfen in Niedersachsen mit. Demnach rücke gerade die Kreislaufwirtschaft ins Blickfeld der Seehäfen. Recycling stehe nicht mehr nur für Nachhaltigkeit, sondern angesichts geopolitischer Entwicklungen und Marktrestriktionen auch für mehr Resilienz bei der Rohstoffversorgung von Industrien. Neben einer Ausweitung der Kreislaufwirtschaft müssten aber auch Importmärkte stärker diversifiziert und die heimische Rohstoffförderung gestärkt werden. Niedersachsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne betonte die wachsende Bedeutung der niedersächsischen Seehäfen für die Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts. Der Gastgeberstandort Papenburg zeige eindrucksvoll, wie Kreislaufwirtschaft und Hafenwirtschaft voneinander profitieren können, erklärt Tonne. Wo innovative Unternehmen auf leistungsfähige Hafeninfrastruktur und gute logistische Anbindungen treffen, würden neue Wertschöpfung, neue Logistikströme und neue Chancen für eine sichere Rohstoffversorgung entstehen.| Mehr über den 34. Niedersächsischen Hafentag in Papenburg hört ihr am Montag im Programm der ems-vechte-welle.
Foto: (© Meinen & Eden Fotografie) v.l.n.r.:, Vera Butterweck-Kruse (Gesellschafterin Butterweck Rundholzlogistik GmbH & Co. KG), Lukas Augustin (Geschäftsführer Augustin Entsorgung Holding GmbH), Bürgermeisterin Vanessa Gattung (Stadt Papenburg), Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne, Dr. Maximilian Ueberschaar (Geschäftsführer ProRC GmbH), Inke Onnen-Lübben (Geschäftsführerin Seaports of Niedersachsen GmbH), Dirk Wobken (Leiter der Standortentwicklung Meyer Werft GmbH), Michael de Reese (Sprecher der Arbeitsgemeinschaft niedersächsische Seehäfen) und Herwart Wilms (Präsident der FEAD & Vorsitzender im Ausschuss für Rohstoffpolitik beim BDI)
