Zu wenig Schatten, zu viele versiegelte Flächen: Menschen in großen Städten sind nicht gut vor Hitze geschützt – so das Urteil einer Untersuchung der Umwelthilfe. Für den sogenannten Hitze-Check hat die Umwelthilfe in den Städten untersucht, wie die durchschnittliche Oberflächentemperatur ist, wie viel Schatten es durch hohe Bäume gibt oder wie sich die Größe versiegelter Flächen entwickelt hat. Bei der Untersuchung wurden alle Städte in drei Kategorien nach dem Ampelschema eingeteilt, von Grün für gut bis Rot für schlecht. Alle weiteren Städte in Niedersachsen fielen in die mittlere, gelbe Kategorie. In einzelnen Kategorien konnten einige Städte überzeugen: Oldenburg etwa beim Schatten durch hohe Bäume sowie Lingen und Wilhelmshaven beim sogenannten Hitzebetroffenheitsindex. Der Index soll zeigen, wie stark die Bevölkerung von Hitze betroffen ist. Er wird unter anderem aus der Bevölkerungsdichte, der durchschnittlichen Oberflächentemperatur und der Menge der Grünflächen berechnet. Die Stadt Nordhorn hat unter allen untersuchten Städten in Niedersachsen vor allem bei der Versiegelung schlecht abgeschnitten. Nur bei Langenhagen und Salzgitter war der Trend zwischen 2018 und 2025 schlechter.
Zu den Ergebnissen und Downloads geht es hier: https://www.duh.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/hitze-check-2026-der-deutschen-umwelthilfe-fast-eine-million-baeume-aus-deutschen-staedten-verschwund/