Marcel Speker, Direktor des Lingener Ludwig-Windthorst-Hauses (LWH), kritisiert die im Haushaltsentwurf der Bundesregierung für 2024 vorgesehenen Kürzungen für den Kinder- und Jugendplan sowie für den Etat der Bundeszentrale für politische Bildung. Damit werde die demokratiebildende Arbeit von Bildungsträgern massiv gefährdet. In der aktuellen Zeit, in der sich die Demokratie beispiellosen Angriffen von radikalen politischen Kräften ausgesetzt sehe, sei es “dramatisch absurd”, in diesem Bereich Mittel zu kürzen, so Speker. Die für den Kinder- und Jugendplan vorgesehenen Kürzungen entsprechen einem Minus von rund 19 Prozent. Bei der Förderung von Veranstaltern politischer Bildungsmaßnahmen sieht der Haushaltsentwurf Einsparungen von bis zu 25 Prozent der Mittel vor.