Christian Fühner, der örtliche Landtagsabgeordnete und bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, kritisiert die ausbleibenden konkreten Vorgaben des Niedersächsischen Kultusministeriums zur Umsetzung des Rechtsanspruchs auf einen Ganztagsplatz an Grundschulen ab 2026. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Fühner betont, dass der Ganztagsbetrieb nur dann erfolgreich umgesetzt werden könne, wenn sowohl die Finanzierung als auch ein klares Konzept vorliegen. Besonders wichtig sei eine ausreichende finanzielle Absicherung der Schulen und Schulträger. Bislang fehlen jedoch konkrete Angaben zur Finanzierung und Organisation des Ganztagsbetriebs, was zu Unsicherheit und Sorgen bei Schulen sowie den Trägern führt. Er kritisiert Ministerin Hamburg für die verzögerte Bekanntgabe dieser Rahmenbedingungen und warnt, dass der Rechtsanspruch ansonsten gefährdet sein könnte. Zudem fordert er eine Anpassung des Klassenbildungserlasses, um die nötige Finanzierung sicherzustellen. Fühner fordert das Kultusministerium auf, schnellstmöglich klare und verbindliche Vorgaben zu liefern, um die Umsetzung des Ganztagsanspruchs nicht weiter zu verzögern.