Nachdem die Polizei im März einen betrunkenen Fahrschüler angehalten hatte, hat das Amtsgericht Lingen den Fahrschüler zu einer Geldstrafe von 2.400 Euro verurteilt. Das Verfahren gegen den Fahrlehrer ist eingestellt worden. Das hat der NDR berichtet. Der Fahrlehrer hätte laut Staatsanwaltschaft nicht bemerkt, dass der Fahrschüler vorm Steuer betrunken sei. Der Fahrschüler sei seinen Angaben zufolge kein sicherer Fahrer gewesen und hätte schlecht die Spur halten können. Der Fahrlehrer-Verband weise darauf hin, dass Fahrlehrer keine Drogenkontrolleure seien. Nicht bei jedem Menschen sei der Alkoholkonsum zu erkennen, so der Verband. Der Vorfall habe sich Mitte März in Haselünne ereignet. Ein Zeuge bemerkte, dass ein Fahrschulauto auffällig Schlangenlinien fuhr und verständigte die Polizei. Beim Fahrschüler stellten die Beamten einen Atemalkoholwert von 1,29 Promille fest.