Im Landkreis Emsland haben sich Fachleute aus mehreren europäischen Ländern zu einem dreitägigen Austausch über die Nutzung erneuerbarer Energien in Gewerbe- und Industriegebieten getroffen. Das hat der Landkreis Emsland heute mitgeteilt. Anlass war das EU-geförderte Projekt „Green Renewable Industrial Transition Hotspots“. Ziel des Projekts ist es, Wege zur Dekarbonisierung von Industrie und Unternehmen zu entwickeln. In ausgewählten Modellregionen – darunter auch Standorte im Emsland – werden konkrete Lösungen für eine klimafreundliche Energieversorgung mit Strom und Wärme erarbeitet. Nach Angaben der Projektverantwortlichen zeigt der internationale Austausch sowohl Chancen als auch Unterschiede in den jeweiligen nationalen Rahmenbedingungen. Als zentrale Herausforderungen gelten vor allem rechtliche Vorgaben und die Wirtschaftlichkeit der geplanten Maßnahmen. Das Projekt wird im Rahmen des Interreg-Nordseeprogramms von der Europäischen Union gefördert.
