Erinnerungsprogramm “MemoRails”: Bund fördert unter anderem Projekt der Volkshochschule Meppen

Der Bund fördert 13 neue Projekte im Rahmen des Erinnerungsprogramms “MemoRails: Halt! Hier wird an NS-Geschichte erinnert”, darunter auch ein Vorhaben aus Meppen. Das ging aus einer Pressemitteilung hervor. Das Projekt “Spuren der Nachbarn sichtbar machen” der Volkshochschule Meppen will an die regionalen Bahnhöfen an die Deportation von jüdischen Menschen und Zwangsarbeitern erinnern. Das Förderprogramm richtet sich an lokale zivilgesellschaftliche Initiativen, die sich mit den Geschichten der Opfer und Täter auseinandersetzen. In Form von Bildungs-, Gedenk- und Veranstaltungsformaten soll an die Schicksale und Verbrechen erinnert werden. Ziel ist es, die Erinnerungskultur zu stärken und das Bewusstsein für die Geschichte lokaler Orte zur Zeit des Nationalsozialismus zu erhöhen. Die Projektträger erhalten eine einmalige Förderung von bis zu 70.000 Euro für eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Das Programm wird von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer in Kooperation mit der Stiftung “Erinnerung, Verantwortung und Zukunft” (EVZ) umgesetzt.

Facebook
LinkedIn

Programm