Der Osnabrücker Bischof Dominicus Meier hat in seiner Silvesterpredigt betont, dass bei aller Veränderung und Verunsicherung auch im neuen Jahr das hoffnungsvolle Engagement von Christinnen und Christen gefragt sei. Gleichzeitig rief er dazu auf, sich nicht von der zunehmenden Resignation in Gesellschaft und Kirche anstecken zu lassen. Zudem ging der Bischof in seiner Predigt auf das Ende des Heiligen Jahres 2025 ein. Dieses stand unter dem Leitwort “Pilger der Hoffnung”. Diese würden sich unter anderem dadurch auszeichnen, dass sie sich um Verständigung und friedliche Lösungen bemühen, so Dominicus. Außerdem würden sie sich von jedwedem Extremismus distanzieren und andere Religionen, Kulturen, Überzeugungen und Lebensweisen achten. Der Bischof rief dazu auf, “Pilgerinnen und Pilger der Hoffnung” zu bleiben oder zu werden. Das Heilige Jahr wurde 2024 vom damaligen Papst Franziskus ausgerufen. Es wird am 6. Januar 2026 in Rom endgültig abgeschlossen.