Touristische Ziele in der Region mit Qualitätszertifikat „Kinderferienland“ ausgezeichnet

In Hannover wurden rund 50 touristische Betriebe in Niedersachsen mit dem Qualitätszertifikat der Initiative Kinderferienland ausgezeichnet. Unter den Preisträgern sind auch touristische Ziele bei uns in der Region, wie die Tourismusmarketing Niedersachsen GmbH mitteilt. Dazu zählen das Emsland Moormuseum in Geeste, der Ferienhof Over und der Ferien- & Freizeithof Meutstege aus Haren. Auch die Städte Meppen und Lingen sind dabei. Die Betriebe erhielten das Zertifikat für ihre besonders kinder- und familienfreundlichen Angebote, nachdem sie Prüfungen in Service, Sicherheit und Ausstattung bestanden hatten. Die Auszeichnung soll den Gästen zeigen, dass diese Orte speziell auf die Bedürfnisse von Familien ausgerichtet sind.

 

Foto: © Tourismus Marketing Niedersachsen GmbH

IHK beschließt Regionalpolitische Positionen für die Region

Die Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim (IHK) hat in ihrer letzten Sitzung des Jahres die Regionalpolitischen Positionen für 2024 bis 2028 beschlossen. Im Fokus stehen der Ausbau der Infrastruktur, Bürokratieabbau und Fachkräftesicherung. Mit über 250 Maßnahmen sollen Projekte wie der vierstreifige Ausbau der E 233 und der Ausbau erneuerbarer Energien, insbesondere Wasserstoff, vorangetrieben werden. Die IHK fordert auch eine vereinfachte Verwaltung und eine unternehmerfreundliche Politik, um das Emsland und die Grafschaft Bentheim für Unternehmen und Investoren attraktiv zu halten. Ziel ist es, die Region wirtschaftlich weiter zu stärken und als Standort zu fördern, so die IHK.

Radfahrerin von Auto angefahren

Bei einem Unfall auf einem Supermarktparkplatz in Werlte wurde eine Fahrradfahrerin schwer verletzt. Wie die Polizei erklärt, wurde die 55-Jährige von einer Autofahrerin übersehen, die gerade vom Parkplatz fahren wollte. Die Radfahrerin wurde noch vor Ort verarztet und später ins Krankenhaus gebracht. Die 34-jährige Autofahrerin blieb unverletzt.

Fußball: Oberliga-Spiel zwischen SC Spelle-Venhaus gegen BSV Rehden abgesagt

Das Oberliga-Spiel der Fußballer vom SC Spelle-Venhaus gegen den BSV Rehden an diesem Wochenende fällt aus. Die Partie in Rehden bei Diepholz war eigentlich für morgen geplant. Der viele Regen der letzten Tage hat das Feld in den Waldsportstätten jedoch durchgeweicht. Das hat der SC Spelle-Venhaus heute nach Gesprächen mit dem BSV Rehden mitgeteilt. Das Feld sei nicht bespielbar. Wann das Spiel nachgeholt wird, ist noch offen. Für den SC Spelle-Venhaus ist das Fußballjahr damit vorzeitig beendet und die Winterpause steht an.

Symbolfoto: © SC Spelle-Venhaus

Asylpolitik: Niederländische Polizei kontrolliert ab Montag an der Grenze zu Niedersachsen

Auf der deutschen Seite der Grenze zwischen den Niederlanden und Niedersachsen wird schon seit einiger Zeit wieder stationär kontrolliert. Nun wollen auch die Niederländer Kontrollen beginnen. Die Bundespolizei in Niedersachsen wird ab kommender Woche mit den niederländischen Behörden bei den Grenzkontrollen zusammenarbeiten. Das teilte nun eine Sprecherin der Bundespolizei auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Die Kontrollen sollen in den Niederlanden am Montag beginnen. Die Grenzpolizei werde dann mobile Teams einsetzen. Die Kontrollen sind Teil der verschärften Asylpolitik der niederländischen Regierung und gelten zunächst sechs Monate. Die Bundespolizei erwartet eigenen Angaben zufolge, dass sich durch die Zusammenarbeit mit den Niederländern an den Kontrollstellen Prozesse beschleunigten. Das könne etwa Rückführungen und Einreiseverweigerungen betreffen. Dennoch könne es wegen der Kontrollen zu Staus kommen, hieß es weiter.

In Niedersachsen gibt es bereits seit Mitte September stationäre Kontrollen an der Grenze zu den Niederlanden – auf der A30 bei Bad Bentheim oder der B402 bei Schöninghsdorf in Höhe Meppen. Grenzkontrollen sind im Schengen-Raum eigentlich nicht vorgesehen. Bundesinnenministerin Faeser begründete die Anordnung stationärer Kontrollen an allen deutschen Landgrenzen gegenüber der EU-Kommission mit irregulärer Migration sowie dem Schutz vor islamistischen Terroristen und grenzüberschreitender Kriminalität.

 

Symbolfoto: © Bundespolizei

SUV blockiert Straße in Haren: 17-Jähriger von Roller gestürzt

Gestern Morgen ist in Haren ein 17-Jähriger von seinem Roller gestürzt, als er einem Auto ausweichen wollte. Der Jugendliche war in Richtung Hüntel unterwegs als ein entgegenkommender schwarzer SUV die Straße komplett blockiert hat. Um nicht mit dem Auto zusammemzustoßen, wich der 17-Jährige nach links aus. Dabei kam er von der Straße ab und der Roller stürzte in ein Waldstück. Der Fahrer des SUV fuhr weiter ohne sich um den Jugendlichen zu kümmern. Der junge Fahrer wurde leicht verletzt. Er musste aber nicht medizinisch behandelt werden. Der Roller wurde nicht beschädigt, wie die Polizei beobachtet hat. Die Beamtinnen und Beamten bitten jetzt um Hinweise von Personen, die einen schwarzen SUV im Bereich der Hünteler Straße beobachtet haben.

Obdachloser auf Nordhorner Weihnachtsmarkt von Jugendgruppe attackiert

Auf dem Weihnachtsmarkt in Nordhorn wurde ein Obdachloser womöglich von einer Gruppe Jugendlicher angegriffen. Zu dem Vorfall kam es vergangenen Samstag am späten Abend. Wie die Polizei mitteil, nächtigte der 40-jährige obdachlose Mann in einer Verkaufsbude auf dem Weihnachtsmarkt. Der Mann gab an, dass er dort von drei männlichen Jugendlichen angesprochen wurde und dann von einem der Jugendlichen mehrfach mit dem Fuß in den Bauch getreten wurde. Danach flüchteten die drei Unbekannten. Noch am selben Abend suchte die Polizei nach den Jugendlichen – erfolglos. Der Obdachlose wurde schwer verletzte und noch vor Ort medizinisch versorgt. Er kam später mit Verdacht auf eine Fraktur ins Krankenhaus. Die Polizei sucht jetzt Zeugen, die etwas gesehen haben könnten.

 

 

Bäume und Sträucher an Regenrückhaltebecken und Gräben in Nordhorn werden zurückgeschnitten

In Nordhorn wird in den nächsten Tagen an mehreren Orten in der Stadt Klarschiff gemacht. An Regenrückhaltebecken und Gräben will die Stadt eigenen Angaben zufolge Bäume und Sträucher zurückschneiden. Dadurch sollen die Anlagen nicht so sehr verschlammen. Betroffen sind die Rückhaltebecken an Koelmanns Maate und Baumschulenweg sowie die Gräben im Gewerbegebiet Otto-Hahn-Straße. Regenrückhaltebecken verschlammen über die Zeit unter anderem durch Laub und tote Äste, die von Bäumen und Sträuchern ins Wasser fallen, wie die Stadt erklärt. Darum müssen die Ufer regelmäßig vom Bewuchs befreit und die Anlagen sogar ausgebaggert werden. Bei den jetzt anstehenden Rückschnittarbeiten werden die Bäume und Sträucher stark zurückgeschnitten.

 

 

Surwold: Auto kollidiert mit geparktem Trecker am Straßenrand

In Surwold ist gestern Abend ein Auto mit einem am Straßenrand stehenden Trecker zusammengestoßen. In dem Auto saß eine 84-jährige Frau. Laut Polizei ist der Wagen der Frau nach dem Zusammenstoß umgekippt und auf der Seite liegen geblieben. Die Fahrerin wurde von der Feuerwehr aus dem Auto befreit und ins Krankenhaus gebracht – sie wurde jedoch nur leicht verletzt. Der Trecker war an der Hauptstraße in Surwold abgestellt und hatte das Warnblinklicht eingeschaltet. Der 61-jährige Treckerbesitzer wurde nicht verletzt – er war zum Zeitpunkt des Unfalls nicht am Trecker. Das Auto der Frau ist laut Polizei ein Totalschaden.

 

 

Meyer Werft in Papenburg wird verstaatlicht: EU gibt grünes Licht

Die kriselnde Meyer Werft in Papenburg wird verstaatlicht. Die EU hat dafür jetzt grünes Licht gegeben. Das Vorhaben betrifft in erster Linie den Bau und Verkauf von Kreuzfahrtschiffen, wie die EU-Kommission mitteilt. Niedersachsen und der Bund dürfen jetzt jeweils 200 Millionen Euro für einen Anteil von 80,73 Prozent der Anteile der Meyer Werft in Papenburg und der Neptun Werft in Rostock übernehmen. Zudem sicherten sie einen Kreditrahmen von 2,6 Milliarden Euro zu 80 Prozent mit einer Bürgschaft ab. Die übrigen 20 Prozent der Kreditsumme verblieben den Angaben zufolge im Risiko der Banken. Die EU sieht keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken. Wirtschaftsminister Habeck betonte, die Werft sei wichtig für die maritime Wirtschaft und könne zur Energiewende beitragen.

 

 

Bürgerinitiative setzt sich für Erhalt des Elisabeth-Krankenhaus in Thuine ein

In Thuine fordert eine Initiative mehr politische Unterstützung, um das Elisabeth-Krankenhaus zu erhalten. Im Februar nächsten Jahres soll die Klinik geschlossen werden. Wie der NDR berichtet, hofft die Bürgerinitiative auf einen neuen Investor. Die Schließung des Krankenhauses würde nicht nur den Verlust eines wichtigen Arbeitgebers, sondern auch eine Einschränkung der medizinischen Versorgung in der Region bedeuten. Dazu will die Initiative am Wochenende eine Lichterkette aus Menschen bilden – sie soll vom Kloster zum Krankenhaus führen. Sie soll den Mitarbeitenden symbolisch danken. Die Entscheidung zur Schließung wurde Mitte November bekannt gegeben. Laut einer Kliniksprecherin hätten sich viele Mitarbeitende schon in anderen Einrichtungen beworben.

 

 

Alte Sporthalle in Wesuwe soll ab Februar für Neubau abgerissen werden

In Wesuwe geht es voran mit dem Neubau der Sporthalle. Nach der Zustimmung im September beginnen jetzt die Ausschreibungen für den Abriss und den Bauantrag. Die alte Halle wird nach den Zeugnisferien Anfang Februar im nächsten Jahr geschlossen, danach soll die Halle abgerissen werden. Der Sportplatz des FC Wesuwe wird von Mitte Februar bis Anfang April gesperrt. Die neue 1,5-Feld-Halle mit modernen Nebenräumen und einem Jugendraum soll rund 3,9 Millionen Euro kosten. Die Halle wird durch die Stadt Haren sowie Zuschüsse vom Landkreis und der staatlichen Förderbank KfW finanziert.

Foto: © Becker GmbH Architekten und Ingenieure

 

Urteil im Prozess um zerstückelte Leiche in Nordhorn erwartet

Nachdem zu Beginn des Jahres eine zerstückelte Leiche in einem Kanal in Nordhorn gefunden wurde, wird heute das Urteil erwartet. Ein Paar muss sich vor dem Landgericht Osnabrück verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 55-jährigen Mann Totschlag vor – sie fordert eine Freiheitsstrafe von neun Jahren. Der 50-jährigen Frau wirft die Staatsanwaltschaft unterlassene Hilfeleistung vor, für die sie eine Freiheitsstrafe von neun Monaten gefordert hat, die zur Bewährung ausgesetzt werden soll. Im Februar soll der Mann einen gemeinsamen Bekannten des Paars getötet haben. Der Ehemann soll mehrmals mit einer Wodkaflasche auf das Opfer eingeschlagen haben. Die Folge waren massive Verletzungen an Kopf und Oberkörper. Der Mann soll die Leiche anschließend zerlegt haben. Die Teiledes Körpers soll er in mehreren Tüten und in Stoffe gewickelt in den Ems-Vechte-Kanal geworfen haben. Bei dem Angeklagten seien Sägen und weiteres Werkzeug mit Blutresten des Opfers gefunden worden.

Unbekannte klauen Stahlplatten von einer mobilen Baustellenstraße in Emsbüren

In Emsbüren wurde eine mobile Baustellenstraße aus Stahlplatten errichtet – die dient sonst für die Bauarbeiten an einem Starkstrommast. Wie die Polizei mitteilt, haben jetzt bislang unbekannte Täter insgesamt acht dieser Stahlplatten gestohlen. Zwischen dem 4. November und 4. Dezember sind die Platten auf unbekannte Art und Weise gestohlen worden. Der Schaden wir nach Angaben der Polizei auf mehrere tausend Euro geschätzt. Jetzt bitten die Beamtinnen und Beamten um Hinweise.

Sanierung des Emslandstadions: Sachstand ist Thema im Lingener Sportausschuss

Heute Nachmittag kommt der Sportausschuss der Stadt Lingen zu einer öffentlichen Sitzung zusammen. Dabei soll unter anderem über den Sachstand zur Sanierung des Emslandstadions gesprochen werden. Auf der Agenda stehen auch Anschaffungen für verschiedene Lingener Vereine. Unter anderem geht es um Judo-Matten für den Lingener Judo-Verein 1958 e. V. oder eine weitere Lichtpunktanlage mit einem Lichtpunktgewehr und einer Lichtpunktpistole für den Schießsportverein Baccum e. V. Die Sitzung beginnt um 16 Uhr im Ratssitzungssaal des Neuen Rathauses in Lingen.

11-Jähriger von Auto angefahren in Meppen: Polizei sucht Autofahrerin

Gestern Mittag wurde ein 11-jähriger Junge in Meppen von einem Auto angefahren. Der Junge wurde leicht verletzt. Er war gerade aus dem Schulbus ausgestiegen und wollte auf die andere Straßenseite zu seinem Fahrrad gehen. Dabei wurde er dann von dem Auto erfasst, welches den Bus gerade überholte. Die Fahrerin des Autos soll laut Polizei vor Ort noch kurz mit dem Kind gesprochen haben. Dann fuhr sie aber weiter. Jetzt sucht die Polizei nach der Frau. Sie wird als etwa 40 bis 50 Jahre alt beschrieben. Getragen haben soll sie ein längeres Kleid und ein weißes Kopftuch. Laut Polizei war sie mit einem weißen Fahrzeug unterwegs. Die Polizei bittet jetzt um Hinweise von Zeugen, die auf der Rühler Dorfstraße gestern Mittag unterwegs waren.

Firmengebäude in Haren durch Feuer erheblich zerstört

Ein Teil eines Firmengebäude in Haren wurde durch einen Brand gestern Abend erheblich zerstört. Wie die Polizei mitteilt, ist vor allem das Obergeschoss eines Nebengebäudes durch Feuer und Ruß in Mitleidenschaft gezogen worden. Bei dem Brand wurde eine 61-jährige Frau leicht verletzt. Sie wurde im Krankenhaus untersucht. Laut Polizei ist das Feuer in der Küche eines Nebengebäudes der Firma ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass das Feuer auf das Hauptgebäude überging. Wie genau das Feuer ausgebrochen ist und wie es dazu kam, wird derzeit ermittelt. Angaben zum Sachschaden kann die Polizei noch nicht machen.

Löhne für Dachdecker steigen in der Region

Dachdeckerinnen und Dachdecker bei uns in der Region bekommen ab diesem Monat mehr Geld. Die Tariflöhne im Dachdeckerhandwerk steigen um 3,8 Prozent. Das teilt die IG BAU Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim mit. Damit verdiene ein Geselle zum Monatsende gut 135 Euro mehr. Weitere Stufen der Lohnerhöhung sind laut IG BAU für den Herbst des kommenden und des übernächsten Jahres geplant. Auch Auszubildende verdienen mehr – sie starten ihre Ausbildung jetzt mit 1.000 Euro pro Monat. Im dritten Ausbildungsjahr bekommen sie 1.460 Euro und nach der Ausbildung ein 13. Monatseinkommen. Das steigt für Dachdecker im kommenden Jahr um acht Stundenlöhne, so die IG BAU. Im Dachdeckerhandwerk gibt es insgesamt im Emsland rund 350 Beschäftigte und in der Grafschaft Bentheim etwa 130 Beschäftigte.

 

Foto: © IG BAU | Tobias Seifert

Fußball-Regionalliga: SV Meppen verliert bei Hamburger SV II

In der Fußball-Regionalliga Nord hat der SV Meppen gestern Abend beim Hamburger SV II verloren. Damit ist es das dritte sieglose Spiel in Folge. Das Spiel war ursprünglich für den 13. Oktober angesetzt – es musste verlegt werden, da die U21 vom HSV einige U-Nationalspieler abgestellt hat. Für die Emsländer geht es am 14. Dezember weiter – dann spielen sie daheim gegen Eintracht Norderstedt.

Lkw-Diesel nach Unfall ausgelaufen: A31 bei Dörpen über Nacht länger gesperrt

Am Abend ist ein Lkw auf der A31 bei Dörpen von der Straße abgekommen. Davor kam es zu einem Unfall zwischen zwei Autos und dem Lkw. Der Lkw blieb am Autobahnrand auf der Seite liegen. Laut Feuerwehr lief Diesel aus. Die Feuerwehren Dörpen und Heede haben daraufhin den Kraftstoff aus dem Tank des Lkw abgepumpt. Sie waren eigenen Angaben zufolge über mehrere Stunden im Einsatz. Die A31 war in Richtung Süden über längere Zeit voll gesperrt. Erst am späten Abend wurde eine Fahrbahn freigegeben. Vollständig wurde die A31 laut Polizei erst heute am frühen Morgen aufgehoben.

Bild: © Samtgemeinde Dörpen/ Feuerwehr

Landesaktion: Katzen können bis Mitte Dezember kostenlos kastriert werden

Zum zweiten Mal in diesem Jahr startet das Land Niedersachsen eine Kastrationsaktion für freilebende Katzen. Das berichtet die Stadt Meppen. Dort sind Katzenhalter auch verpflichtet, freilaufende Hauskatzen zu kastrieren. An der Katzenkastrationsaktion dürfen laut Stadt Tierschutzvereine, Tierheime und ehrenamtliche Betreuer von kontrollierten Futterstellen teilnehmen. Kostenlos kastriert werden können freilebende Hauskatzen ab dem Alter von vier Monaten, aber nur bei an der Aktion teilnehmenden Tierarztpraxen. Der Aktionszeitraum endet am 15. Dezember. Darüber hinaus fördert das Land, Taubenschläge zu errichten und auszustatten. Einen Antrag dafür können Tierschutzorganisationen bis zum 1. Dezember stellen. Ausgaben in Höhe von 80 Prozent der Gesamtsumme bis maximal 15.000 Euro pro Taubenschlag können übernommen werden.

Illegale Lagerstätte für Profifeuerwerk im Emsland gefunden

Im Emsland hat die Polizei eine illegale Lagerstätte für Profifeuerwerk gefunden. Das berichtet die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim. Zuvor hatte die niederländische Polizei am Mittwoch in einem Auto in den Niederlanden 30 Kartons mit professionellen Feuerwerkskörpern sichergestellt. Die Ermittlungen im Nachbarland ergaben Hinweise auf eine Lagerhalle in Hüven. Die Halle haben dann die deutschen Beamten durchsucht. Sie entdeckten tausende Feuerwerkskörper, verpackt in Kartons und zum Verkauf bereit. Den Verkaufswert schätzt die Polizei auf einen Millionenbetrag. Die sichergestellten Produkte umfassen Profifeuerwerke unterschiedlicher Kategorien, die in Deutschland nur mit einer entsprechenden Erlaubnis abgebrannt werden dürfen. Die genaue Menge sei noch nicht abschließend geklärt. Aktuell sichtet die Polizei die Kartons. Danach soll das Feuerwerk vernichtet werden. Wo das Feuerwerk herkommt und wer es dort gelagert hat, wird laut Polizei sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden gerade noch ermittelt.

 

Foto: © Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim

Zur Überwinterung: Erste Zwergschwäne wieder im Emsland angekommen

Zwergschwan

Die ersten Zwergschwäne sind für die Überwinterung wieder nach Deutschland gekommen – auch ins Emsland. Laut der Regionalgeschäftsstelle Emsland/Grafschaft Bentheim vom Naturschutzbund, kurz NABU, sind bereits vor zwei Wochen die ersten Zwergschwäne gesichtet worden. Am Wochenende kamen die ersten Zwergschwäne mit einem Sender in den Norden. Dazu gehört auch der Zwergschwan Nadeschda. Sie ist direkt von Lettland ins Emsland durchgeflogen. Am Sonntag kam sie im Biotop am Speicherbecken Geeste an. Laut NABU fliegt etwa die Hälfte der nordwest-europäischen Zwergschwanpopulation jeden Winter nach Deutschland. Die größten Rastbestände befinden sich in den drei nördlichen Bundesländern Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Im Sommer halten sich die Zwergschwäne in Sibirien auf.

 

Foto: © pixabay / Pixel-mixer

Beste Gesellen Niedersachsens ausgezeichnet: Sechs Preisträger arbeiten in der Region

In Celle wurden die besten Gesellinnen und Gesellen Niedersachsens ausgezeichnet. Sechs Preisträger arbeiten in unserer Region, wie die Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim mitteilt. Mit dabei unter anderem ist der Kraftfahrzeugmechatroniker Nils Kock aus Suddendorf, der Geselle bei Udo Stahnke in Nordhorn ist. Und auch der Beton- und Stahlbetonbauer Aaron Gebbe aus Emsbüren wurde für seine Arbeit beim Bauunternehmen Hofschröer in Lingen ausgezeichnet. In dem Berufswettbewerb haben die Leistungsbesten des niedersächsischen Handwerks ihr handwerkliches Können unter Beweis gestellt, so die Kammer. Nach ihrem Sieg auf der Landesebene stellen sie sich dem weiteren Wettbewerb auf Bundesebene.

 

Die Preisträger von Firmen aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim:

  • Beton- und Stahlbetonbauer Aaron Gebbe aus Emsbüren, Bauunternehmung Hofschröer GmbH & Co. KG, Lingen
  • Kraftfahrzeugmechatroniker Nils Kock aus Suddendorf, Udo Stahnke, Nordhorn
  • Mechatroniker für Kältetechnik Tim Strothmann aus Melle, Alwin Otten GmbH, Meppen
  • Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker Hauke Bunger aus Rhauderfehn, Tischlerei Merz – Markisen Merz e. K. Inhaber Frank Merz, Papenburg
  • Schilder- und Lichtreklameherstellerin Yasmin Smemann aus Laar, Brookmann Werbetechnik GmbH, Osterwald
  • Zweiradmechatroniker Fachrichtung Motorradtechnik Luc Plünnecke aus Lingen, Hertrampf Racing GmbH, Emsbüren

 

Foto: © Lena Schöning

Erneuter Besucherrekord: Schloss Dankern in Haren verzeichnet mehr Übernachtungen und Tagesgäste

Das Ferienzentrum und der Freizeitpark Schloss Dankern in Haren haben auch in diesem Jahr wieder mehr Besucher begrüßt als zuvor. Fast 844.000 Übernachtungen zählen die Betreiber in diesem Jahr nach Angaben der Neuen Osnabrücker Zeitung. Das ist eine Steigerung von fünf Prozent zum Vorjahr. Bereits vergangenes Jahr hat das Ferienzentrum einen Rekord gebrochen – zum ersten Mal verzeichnete man mehr als 800.000 Übernachtungen. Die Zahl der Tagesgäste ist mit fast 10 Prozent aber noch deutlich stärker gestiegen – auf mehr als 124.000 Besucher. In diesem Jahr war das Ferienzentrum und der Freizeitpark zum ersten Mal zwei Wochen länger bis Anfang November für Besucher geöffnet – aufgrund des langen Reformationstag-Wochenende. Normalerweise schließen die Tore bereits im Oktober mit Ende der niedersächsischen Ferien.

 

Foto: © Ferienzentrum Schloss Dankern

SV Meppen: Neuer Leiter für Nachwuchsleistungszentrum Emsland

Das Nachwuchsleistungszentrum Emsland, kurz NLZ, des SV Meppen hat einen neuen Leiter. Tim Körner wird die Geschicke rund um den sportlichen Nachwuchs in Zukunft leiten, so der Verein in einer Pressemitteilung. Der 31-Jährige ist erst im August als Trainerentwickler ins Nachwuchsleistungszentrum gekommen. Gebürtig kommt er aus Lüneburg. Körner hat unter anderem gemeinsam mit dem Ex-Meppener Theo Dedes bei der Jugend des BV Cloppenburg Erfahrungen als Trainer gesammelt. Dann folgten zwei Jahre als Co- und vier als Cheftrainer beim JFV Nordwest sowie eine Saison bei der U19 des VfB Oldenburg. Körner betont, dass eine Zusammenarbeit mit dem Seniorenbereich sehr wichtig ist. Immerhin wurde ein knappes Drittel der Spieler des Regionalliga-Kaders in der eigenen Jugend ausgebildet, so der Verein. Vorgänger von Körner war Bruno Graw. Das Leistungszentrum kooperiert mit 80 Vereinen in der Region.

 

Foto: © SV Meppen

Vier Personen arbeiten illegal bei Autoverwertung im Emsland

Der Zoll hat Anfang dieser Woche bei einer Kontrolle vier illegal beschäftigte Arbeiter bei einem Unternehmen im Emsland angetroffen. Laut Hauptzollamt Osnabrück arbeiteten die Personen aus Tadschikistan bei einer Autoverwertung. Als sie die vier Arbeiter kontrollierten, stellten die Zöllner fest, dass die Männer keinen Aufenthaltstitel besaßen und damit nicht in Deutschland arbeiten dürfen. Damit haben sie laut Zoll ihr dreimonatiges Aufenthaltsrecht verwirkt. Gegen die vier Arbeiter wurden Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts eingeleitet. Für das Verfahren müssen die Männer 1.200 Euro als Sicherheitsleistung zahlen. Gegen einen der Beschuldigten lag zudem ein Haftbefehl zum Zweck der Abschiebung vor. Darauf wurde er laut Zoll in Polizeigewahrsam überführt und musste sich am folgenden Tag vor dem Amtsgericht Meppen verantworten. Er und die drei weiteren Arbeiter sollen abgeschoben werden.

Diebstahl auf Papenburger Friedhof: Statuen und Vasen wiedergefunden

Nachdem Anfang Juli auf einem Friedhof in Papenburg mehrere Statuen und Vasen von den Gräbern gestohlen wurden, wurden diese nun wiedergefunden. Laut Polizei hat eine Person die Gegenstände in einem Graben entdeckt. Die meisten Statuen und Vasen von dem Friedhof an der Straße Splitting links konnten bereits einigen Diebstählen und somit den entsprechenden Geschädigten zugeordnet werden. Sechs Statuen und eine Vase haben ihren Besitzer noch nicht wieder erreicht. Die Polizei ist nun auf der Suche nach den Eigentümern. Die Polizei bittet jetzt um Hinweise. Dazu hat die Polizei Fotos veröffentlicht, auf dem die bisher nicht zugeordneten Gegenstände zu sehen sind. Unter folgendem Link sind die Bilder zu finden: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/104234/5884709

 

 

 

Umsatz des Einzelhandels stärker als Kaufkraft der Nordhorner: IHK stellt Ergebnisse des Mittelzentrenmonitors vor

Der Einzelhandel in Nordhorn ist stärker als die Kaufkraft der Nordhorner selbst. Das zeigen die Ergebnisse des Mittelzentrenmonitors, den die Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim nun vorgestellt hat. Demnach verzeichnet der Einzelhandel in Nordhorn deutlich mehr Umsatz, als Kaufkraft bei der Bevölkerung vorhanden ist. Dieses Verhältnis wird auch als Handelszentralität bezeichnet. Der IHK-Mittelzentrenmonitor weist 2024 für Nordhorn eine Handelszentralität von 139 aus. Das ist ein gutes Ergebnis, sagt Bürgermeister Thomas Berling. Gründe dafür sieht er unter anderem in der Grenzlage zu den Niederlanden sowie in Maßnahmen zur Attraktivierung der Innenstadt und zur Förderung des Radverkehrs. Die IHK betont, dass die Handelszentralität in Nordhorn wie auch in anderen Städten insgesamt rückläufig ist. Das sei mit dem wachsenden Umsatzanteil des Online-Handels zu begründen. Im Mittelzentrenmonitor stellt die IHK regelmäßig die Handelskennzahlen für die sieben Mittelzentren in der Wirtschaftsregion Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim zusammen, lässt Passantenfrequenzen messen und erhebt vor Ort die Nutzungsarten der Erdgeschosslagen in den zentralen Versorgungsbereichen. Mit diesen Daten können Veränderungen gegenüber den vorangegangenen Erhebungen dargestellt werden.

 

 

 

Geldbörse gestohlen: Ältere Dame wird Opfer von Trickdiebstahl

Am Montag ist eine ältere Dame in Bad Bentheim Opfer eines Trickdiebstahls geworden. Am Mittag haben zwei unbekannte Männer im Alter von etwa 60 Jahren die Geldbörse der Frau aus ihrem Kofferraum gestohlen. Ereignet hat sich die Tat auf einem Supermarktparkplatz an der Heinrich-Böll-Straße. Zuvor hat einer der Männer die Dame zu einem angeblich platten Reifen gelockt, während der andere in der Zeit das Portemonnaie aus dem Kofferraum klaute. Die Frau hat dann so laut geschrien, dass die Unbekannten die Geldbörse wieder zurückgelegt haben. Die beiden Täter flüchteten darauf. Die Polizei bittet nun um Hinweise.

 

 

 

Meppen: Kreuzung Goetheallee/Schillerring ab Montag voll gesperrt

Ab Montag (14. Oktober) wird die Kreuzung Goetheallee/Schillerring in Meppen voll gesperrt. Wie die Stadt mitteilt, soll die Kreuzung zu einem verkehrsberuhigten Bereich umgebaut werden. Davon betroffen seien vor allem Radfahrer und Fußgänger, die für den Weg in die Innenstadt den Abschnitt ab der B70-Unterführung nutzen. Ihnen empfiehlt die Stadt Meppen, über die Marienstraße auf den Schullendamm oder über die Uhlandstraße auf die Esterfelder Stiege auszuweichen. Betroffen sei auch der Verkehr auf dem Schillerring aus Richtung Einmündung Esterfelder Stiege/Kleiststraße und Schullendamm. Wie die Stadt erklärt, ist nur die Kreuzung gesperrt. Die angrenzenden Straßen sind zu erreichen und die Sperrung damit gut zu umfahren. Die Kreuzung soll laut Stadt am 19. November wieder freigegeben werden.

 

 

 

Motorradfahrer stirbt nach Unfall in Geeste

Nach einem Verkehrsunfall gestern in Geeste ist der beteiligte Motorradfahrer nun verstorben. Laut Polizei übersah ein Autofahrer beim Überholen eines landwirtschaftlichen Fahrzeugs den entgegenkommenden 52-jährigen Motorradfahrer. Auto und Motorrad sind darauf zusammengestoßen. Das Auto prallte zudem gegen das landwirtschaftliche Fahrzeug. Bei dem Unfall wurde der Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt und dann mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Dort ist er kurze Zeit später verstorben. Die anderen Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Jetzt sucht die Polizei nach weiteren Zeugen. Ermittlungen hätten ergeben, dass das landwirtschaftliche Fahrzeug möglicherweise von einem zweiten Autofahrer vorher überholt wurde. Dieser Autofahrer und weitere Zeugen werden nun gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Nach dem Unfall war die Schwefinger Straße zeitweise voll gesperrt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 32.000 Euro, so die Polizei.

 

 

 

Einbruch in Wohnhaus in Samern

In Samern sind gestern Mittag bislang unbekannte Täter in ein Wohnhaus an der Straße Wasserstiege eingebrochen. Laut Polizei haben die Unbekannten erst eine Tür aufgebrochen und dann die Räume durchsucht. Sie haben unter anderem Bargeld und Schmuck gestohlen. Dabei entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

 

 

82.000 Euro für Bohrturm auf Kreisverkehr in Dalum

Der Kreisverkehr nördlich des Busackerweg in Dalum ist um eine Attraktion reicher. In diesem Jahr wurde der Kreisverkehr fertig gestaltet – laut Gemeinde Geeste befindet sich in seiner Mitte jetzt ein Bohrturm. Den hat sich die Gemeinde ganz schön was kosten lassen, etwa 82.000 Euro. Rund 75.000 davon wurden durch Spenden örtlicher Unternehmen übernommen. Der Bohrturm steht primär für die Geester Erdölgeschichte, erklärt die Gemeinde. Der Kreisverkehr selbst ist bereits seit 2021 neu. Die Gesamtkosten für den Bau und die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt beliefen sich damals auf 917.000 Euro.

 

Foto: © HiveMedia

 

 

Gegen Bäume geprallt: Schwerer Unfall in Lingen

Heute Morgen ist es in Lingen zu einem schweren Unfall auf der Vorgartenstraße gekommen. Laut Polizei ist ein Auto in der Kurve von der Straße abgekommen und erst gegen ein Straßenschuld und dann gegen zwei Bäume gestoßen. Die Fahrerin wurde schwer verletzt. Am Auto entstand ein Totalschaden.

 

 

Rühler Sommerweg in Meppen später fertig als geplant: Verschmutzungen von Landmaschinen verzögern Arbeiten

Die Bauarbeiten am Rühler Sommerweg in Meppen dauern länger als geplant. Eigentlich sollten die Arbeiten am Asphalt Ende dieser Woche abgeschlossen sein. Jetzt teilt die Stadt mit, dass die Straße erst Mittwoch wieder befahrbar ist. Der Grund für die Verzögerung seien die aktuellen Wetterprognosen und vor allem die starke Verschmutzung durch Landmaschinen. Die Landwirte würde die Straße trotz Vollsperrung befahren. Die Stadt weist deshalb darauf hin, dass die verschmutzten Straßen von den Verursachern gereinigt werden müssen.

 

Werkzeug im Wert von 20.000 Euro gestohlen: Mehrere Firmen in der Region betroffen

In dieser Woche haben Unbekannte bei uns in der Region Werkzeug von mehreren Handwerksfirmen gestohlen. Dabei gingen die Täter laut Polizei immer gleich vor. So verschafften sie sich zuerst Zugang zu den Grundstücken der Unternehmen, brachen dort dann in die Firmenfahrzeuge ein und entwendeten mehrere Werkzeuge. Betroffen waren Firmen in Lingen, Nordhorn, Geeste und Handrup. Insgesamt entstand in allen vier Firmen ein geschätzter Schaden von über 20.000 Euro. Die Firma in Lingen wurde am härtesten getroffen. Dort entwendeten die unbekannten Täter Werkzeug im Wert von rund 10.000 Euro. Die Taten ereigneten sich laut Polizei alle zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen. Ob die Taten im Zusammenhang stehen, ist unklar. Jetzt bittet die Polizei um Hinweise.

 

Symbolfoto

 

Kinder- und Jugendparlament in Lingen: Am Montag startet die Wahl

In der kommenden Woche beginnt die Wahl des neuen Kinder- und Jugendparlamentes (KiJuPa) in Lingen. Die Wahl startet am Montag (23. September) und dauert bis Freitag (27. September), wie die Stadt mitteilt. Kinder und Jugendlichen aus Lingen im Alter zwischen 11 und 17 Jahren können ihre Stimme dann in der Schule abgeben. Insgesamt haben sich 76 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl gestellt. Für alle, die während der Schulwahlzeit verhindert sind oder keine Lingener Schule besuchen, gibt es am Samstag (28. September zwischen 10 bis 16 Uhr) die Möglichkeit, im Kinder-, Jugend- und Kulturzentrum „Alter Schlachthof“ zu wählen. Die Wahlergebnisse werden dann am nächsten Samstag (28. September) um 18 Uhr im Ratssitzungssaal des Neuen Rathauses verkündet. Weitere Informationen und eine Übersicht aller Kandidatinnen und Kandidaten unter www.kijupa-lingen.de.

 

 

 

Neue Außenstelle des Theaterpädagogischen Zentrum in Nordhorn

Das Theaterpädagogische Zentrum (TPZ) Lingen hat eine neue Anlaufstelle in der Alten Weberei in Nordhorn. In der vergangenen Woche wurde das neue Büro eingeweiht, wie das TPZ mitteilt. Ab sofort seien jeden Mittwoch in der Zeit von 10 bis 17 Uhr Mitarbeitende in der Alten Weberei. Das TPZ war schon zuvor mit mehreren Angeboten in der Grafschaft vertreten. Die Projekte in Emlichheim, Nordhorn und Schüttorf wurden in den vergangenen Jahren von Lingen aus koordiniert. Trägerin des TPZ ist die Emsländische Landschaft für das Emsland und die Grafschaft Bentheim. Finanziert wurde das neue Büro nicht nur von der Landschaft – finanziell unterstützt haben der Landkreis Grafschaft Bentheim und die Stadt Nordhorn.

 

 

 

Gesuchter 29-Jähriger an niederländischer Grenze gefasst

Am Donnerstag hat die Bundespolizei einen per Haftbefehl gesuchten Mann an der deutsch-niederländischen Grenze festgenommen. Der 29-Jährige muss für rund zweieinhalb Monate ins Gefängnis, so die Bundespolizei in einer Pressemitteilung. Die Beamten hatten den Mann am Vormittag bei den vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen auf der Rastanlage Bentheimer Wald an der A30 kontrolliert. Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Bundespolizisten fest, dass der 29-Jährige im März vergangenen Jahres wegen Trunkenheit im Verkehr rechtskräftig verurteilt worden ist. Er musste noch eine Geldstrafe in Höhe von 2.400 Euro bezahlen oder ersatzweise für 80 Tage ins Gefängnis. Da der Mann das Geld laut Polizei nicht bezahlen konnte, wurde er ins Gefängnis gebracht.

 

 

 

E-Mail-Betrugsmasche: IHK warnt Unternehmen in der Region

Die Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim (IHK) warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche, die auch viele Mitgliedsunternehmen betrifft. Die Mail stammt vermeintlich von der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK). Darin werden die Unternehmen aufgefordert, ihre Kontaktdaten zu aktualisieren, um den Betrieb vermeintlich über neue Gesetze zu informieren. In der Mail wird dem Betrieb gedroht, ihn im Register zu sperren. Absender der Phishing-Mail ist die E-Mail-Adresse „kammerdihk@online.de“. Laut IHK handelt es sich dabei um einen Versuch, Daten abzugreifen. Betroffene sollten bereits aufgrund des unüblichen Mailabsenders skeptisch sein. Unternehmen, die bereits auf den Link geklickt und weitere Daten eingegeben haben, rät die IHK, einen Fachdienstleister für IT-Sicherheit zu kontaktieren.

 

 

 

Unbekannter fährt Autofahrerin auf: Polizei sucht Unfallverursacher

Die Polizei sucht einen Unfallverursacher, der am Donnerstagnachmittag in Schüttorf einer Autofahrerin aufgefahren ist. Die 33-jährige Fahrerin war auf der Ohner Straße unterwegs und wollte nach links in die Fabrikstraße abbiegen. Der Autofahrer hinter ihr bemerkte das zu spät und fuhr auf die wartende 33-Jährige auf. Danach fuhr der Unbekannte weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Laut Polizei soll er einen beigefarbenen SUV gefahren sein. Die Polizei bittet jetzt um Hinweise.

 

 

 

Nun soll doch komplett neues Feuerwehrhaus in Emlichheim entstehen

Das Feuerwehrhaus in Emlichheim soll nun doch komplett neu gebaut werden. Das teilt jetzt die Samtgemeinde in einer Pressemitteilung mit. Zuvor gab es Probleme, eine geeignete Fläche in direkter Nachbarschaft zum jetzigen Standort an der Stokmanstraße zu finden. Der ursprüngliche Plan der Samtgemeinde, der 2023 beschlossen wurde, war, nur die Fahrzeughalle samt Funktionsräume neu zu bauen. Gerade in dem Bereich habe die Feuerwehr in Emlichheim den größten Bedarf: Laut Mitteilung der Samtgemeinde fehlen zeitgemäße Umkleide- und Duschräume mit Geschlechtertrennung, Abstellmöglichkeiten für Fahrzeuge und Geräte sowie Lagerräume und ein Raum für die Kinderfeuerwehr. Jetzt konnte sich die Samtgemeinde eine neue Fläche direkt an der B403 sichern. Der Standort ist einsatzttaktisch sehr günstig gelegen, erklärt Gemeindebrandmeister Helmut Tieneken. Dort muss jedoch komplett neu gebaut werden, so die Samtgemeinde. Ein Grund der auch zum Neubau bewegt hat, war, dass der DRK-Ortsverband, ebenfalls zusätzlichen Raumbedarf für ein weiteres Großfahrzeug für den Katastrophenschutzes angemeldet hatte. Jetzt soll geprüft werden, ob ein sogenanntes ÖPP-Modell (Öffentlich-Private-Partnerschaft) wirtschaftlich ist. Einen konkreten Zeitplan gibt es noch nicht.

Bild: © Samtgemeinde Emlichheim

 

 

Auto und Lkw kollidieren: Schwerverletzte bei Unfall in Schüttorf

Gestern Nachmittag ist in Schüttorf ein Auto mit einem Lkw zusammengeprallt. Als der Lkw-Fahrer von der Salzbergener Straße nach links auf die A31 abbiegen wollte, übersah er offensichtlich das in Richtung Salzbergen fahrende Auto. Laut Feuerwehr wurde der Autofahrer durch den Zusammenprall im Auto eingeklemmt. Er musste von den Einsatzkräften befreit werden. Der 64-Jährige wurde nur leicht verletzt, seine 60-jährige Beifahrerin wurde lebensgefährliche verletzt. Sie wurde ins Krankenhaus nach Enschede gebracht, so die Feuerwehr. Der Lkw-Fahrer kam mit dem Schrecken davon. Während der Bergungsarbeiten waren die Salzbergener Straße und die Auffahrt zur A31 für rund zwei Stunden gesperrt.

 

 

Lingener Apotheken spenden medizinisches Material im Wert von 10.000 Euro für die Ukraine

Mehrere Apotheken in Lingen haben medizinisches Material im Wert von insgesamt 10.000 Euro an Orte in der Ukraine gespendet. Laut Pressemitteilung der Stadt Lingen spenden die Apothekerin Stephanie Koop und der Apotheker Michael Koop das Material an die Menschen in den Orten Juskivtsi und Lanivtsi. Die Bürgermeisterin von Juskivtsi Anju Ysik und ihre Tochter haben die Spenden bei einem Besuch in Lingen gestern entgegengenommen. Hannes Deeken, Hermann Lindwehr, Horst Lippert und Heinz Lögering hatten den Kontakt zu der Apotheke hergestellt. Seit 33 Jahren engagieren sich die vier für die Ukrainehilfe.

Bild: © Stadt Lingen

 

 

Einbruch in Haselünner Schule: Zeugen gesucht

Bislang unbekannte Täter sind zwischen Mittwoch auf Donnerstag in eine Schule in Haselünne eingebrochen. Laut Polizei sollen sie dort mehrere Gegenstände im Wert von etwa 2.000 Euro gestohlen haben. Zudem haben die Unbekannten mehrere Räume der Schule an der Lingener Straße durchsucht. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

 

 

Verpackungshersteller Duni plant Logistikzentrum in Meppen

Das Unternehmen Duni plant ein neues Logistikzentrum in Meppen. Der Hersteller für Dekorationen und Verpackungen für die Gastronomie will sich nach Informationen der neuen Osnabrücker Zeitung 2026 dort ansiedeln. Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung erklärt, will man alle Lageraktivitäten an einem Standort in Deutschland zusammenführen. Davon betroffen ist auch der Standort in Bramsche bei Osnabrück. 220 Mitarbeiter arbeiten dort. Für das Personal seien Gespräche mit dem Betriebsrat vor Ort eingeleitet worden. Man arbeite an sozialverträglichen Lösungen mit den Mitarbeitenden, heißt es von Duni.

Zuschüsse für Büchereien: Darüber diskutiert der Rat der Gemeinde Geeste am Abend

Am Abend trifft sich der Rat der Gemeinde Geeste zu einer öffentlichen Sitzung. Die Mitglieder diskutieren unter anderem über Zuschüsse für Büchereien. Außerdem geht es bei der Sitzung um bezahlbaren Wohnraum sowie das Baugebiet Busacker I und II im Ortsteil Dalum. Auf der Tagesordnung steht unter anderem auch eine weitere Änderung des Flächennutzungsplanes für Wohnbauflächen südlich der Kastanienallee. Die Sitzung beginnt um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses in Dalum.

Änderung der Sportförderrichtlinien ist Thema im Rat der Stadt Lingen am Nachmittag

Heute Nachmittag kommt der Rat der Stadt Lingen zu einer öffentlichen Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung steht die Änderung der Sportförderrichtlinien bei Traditionsveranstaltungen sowie der Jahresabschluss 2024 der Emslandhallen. Außerdem sprechen die Ratsmitgleider über einen Antrag der Bündnis 90/Die Grünen/FWL-Fraktion von Anfang September. Dabei geht es um die Umbesetzung von Ausschüssen. Zum Ende der Sitzung soll zudem ein stellvertretender Stadtbrandmeisters der Freiwilligen Feuerwehr Lingen ernannt werden. Die Sitzung beginnt um 16.30 Uhr im Ratssitzungssaal des Neuen Rathauses in Lingen.

Haren feiert zum ersten Mal Weltkindertag mit Mitmach-Fest

Die Stadt Haren feiert zum ersten Mal den Weltkindertag mit einem großen Mitmach-Fest. Rund um das Rathaus gibt es nächsten Sonntag, 29. September, ein Musik- und Tanzprogramm auf der Bühne sowie sportliche und kreative Angebote, so die Stadt in ihrer Mitteilung. Das Programm wird dabei überwiegend von lokalen Vereinen und Einrichtungen gestaltet und ist für alle kostenlos. Die Stadt sieht das Fest als wichtigen Baustein, um als kinderfreundliche Kommune zertifiziert zu werden. Auf den Weg zur Zertifizierung habe man sich bereits im letzten Jahr gemacht, wie die Stadt erklärt. Bürgermeister Markus Honnigfort eröffnet das Fest und stellt sich in einem Meet&Greet auch den Fragen der Kinder. Auf spielerische Art und Weise sollen Kinder mehr über ihre Rechte erfahren, so die Stadt Haren. Der Weltkindertag feiert in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag. Der Tag wurde von UNICEF Deutschland und dem Deutschen Kinderhilfswerk ins Leben gerufen. Dieses Jahr steht der Weltkindertag unter dem Motto „Mit Kinderrechten in die Zukunft!“. In ganz Deutschland wird der Tag immer rund um den 20. September gefeiert. Ziel ist es, auf die Situation der Kinder, ihre Rechte und ihre Zukunft aufmerksam zu machen.

Mann schlägt auf Beifahrer in Nordhorn ein: Polizei sucht jetzt unbekannten Helfer

In Nordhorn kam es Anfang September zu einer außergewöhnlichen Auseinandersetzung. Während sie an der Ampel warteten, stieg ein 31-jähriger Mann aus seinem Auto und ging auf den Beifahrer des vor ihm fahrenden Fahrzeugs zu. Laut Polizei schlug er erst auf das Auto ein und versuchte dann, den55-jährigen Beifahrer zu schlagen. Die Fahrerin des Wagens ging dazwischen, wurde jedoch vom Angreifer zur Seite gestoßen und leicht verletzt. Zu der Auseinandersetzung kam es bereits am 7. September an der Ampel Kolpinghaus/Stadtring. Die Polizei sucht jetzt aber einen Mann, der den gewaltbereiten 31-Jährigen davon abhalten konnte, weiter zuzuschlagen. Nach Angaben der Polizei war der unbekannte Helfer etwa 30 Jahre alt mit südländischem Erscheinungsbild. Hinweise nimmt die Polizei entgegen.

Leistungsvergleich: Feuerwehren aus der Samtgemeinde Spelle erstmals qualifiziert

Zum ersten Mal haben sich Feuerwehren aus der Samtgemeinde Spelle erfolgreich für den Landes-Leistungsvergleich in Niedersachsen qualifiziert. Die Feuerwehren aus Schapen und Venhaus traten in Duderstadt gegen die besten 40 Einheiten des Landes an. Die Feuerwehr Venhaus belegte den 26. Platz, während die Einheit aus Schapen den 34. Rang erreichte. Der Wettbewerb gilt als „Königsklasse“, so die Samtgemeinde Spelle in ihrer Mitteilung. Die Feuerwehren mussten ihre Schnelligkeit, Präzision und Teamarbeit unter Beweis stellen. Bereits im September 2022 hatten sich die Feuerwehren Spelle, Schapen und Venhaus in Bramsche für den Regionalentscheid qualifiziert. Beim Regionalentscheid in Nordhorn im Juni dieses Jahres setzten sich die Feuerwehren aus Schapen und Venhaus dann durch und qualifizierten sich dann für den Landes-Leistungsvergleich.

Foto: © Samtgemeinde Spelle

Autos mit Kleber beschmiert

Am Bahnhof in Schüttorf wurden in den vergangenen Tagen zwei Autos mit Kleber beschmiert. Wie die Polizei mitteilt, muss es am vergangenen Freitag und am Montag jeweils zwischen 6 Uhr und 15 Uhr dazu gekommen sein. Die Autos waren auf auf einer Parkfläche im Bereich der Ladestraße abgestellt. Vermutlich wurden dort weitere Fahrzeuge beschmiert. Zeugen und Geschädigte werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Auto brennt während der Fahrt auf A31 bei Geeste

Auf der Autobahn 31 bei Geeste hat in der Nacht ein Auto während der Fahrt angefangen zu brennen. Ein 32-jähriger Cloppenburger war mit seinem Beifahrerer Donnerstagfrüh zwischen Geeste und Twist in Richtung Norden unterwegs, als das Auto Flammen fing, so die Polizei. Sie konnten das Auto aber rechtzeitig auf dem Standstreifen stoppnen und verlassen. Die Ermittler vermuten einen technischen Defekt als Ursache für das Feuer. Verletzt wurde niemand, so die Polizei. Etwa zwei Stunden dauerte der Einsatz. Für etwa eine Stunde war die A31 komplett gesperrt. Das Fahrzeug brannte komplett aus. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 20.000 Euro.

Investition am Gymnasium Haren: Schulausschuss des Landkreis Emsland trifft sich am Nachmittag

Der Schulausschuss des Landkreises Emsland trifft sich heute Nachmittag zu einer öffentlichen Sitzung in Haren. Die Mitglieder wollen unter anderem über Investitionsmaßnahmen am Gymnasium Haren sprechen. Auf der Tagesordnung steht zudem die Erweiterung der Oberschule Spelle und eine Zuwendung aus der Kreisschulbaukasse dafür. Außerdem wollen die Mitglieder auf die Entwicklung der Schülerzahlen für das Schuljahr 2024/2025 blicken. Die Sitzung beginnt um 15 Uhr im Forum des Gymnasiums Haren.

Werden Mülltonen in Zukunft weniger oft entleert? Thema heute im Betriebsausschuss des Abfallwirtschaftsbetriebes Landkreis Emsland

Wie oft werden in Zukunft die Mülltonnen in den Städten und Dörfern im Emsland geleert? Das ist heute unter anderem Thema im Betriebsausschuss des Abfallwirtschaftsbetriebes Landkreis Emsland. Dabei geht es um die Reduzierung der Mindestleerungen für den Kalkulationszeitraum 2025-2026 und eine Anpassung des Kalkulationszeitraumes. Auf der Agenda steht außerdem die Abfallbilanz 2023 und der Bau- und Betrieb einer Grünabfallkompostierung am Standort der Deponie Dörpen. Die öffentliche Sitzung beginnt um 15 Uhr im Sitzungssaal im Kreishaus in Meppen.

Über 260.000 kinder- und jugendpornografische Dateien: Angeklagter aus Haselünne vor Gericht

Weil er über 260.000 kinder- und jugendpornografische Dateien besessen haben soll, muss sich ein 38-jähriger Angeklagter aus Haselünne vor dem Amtsgericht Meppen verantworten. Dem Angeklagten wird mit der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Hannover vorgeworfen, im Februar vergangenen Jahres im Besitz der Dateien gewesen zu sein. Bei einer Durchsuchung haben die Beamten damals auf verschiedenen Datenträgern über 254.000 kinder- und fast 9.000 jugendpornografische Inhalte gefunden.

Sprechstunde für Menschen mit Behinderung mit Landkreis-Beauftragter in Aschendorf

In Aschendorf können Menschen mit Behinderungen Anfang Juni mit der Beauftragten des Landkreis Emsland sprechen. Für die ehrenamtliche Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, Ursula Mersmann, ist es die erste öffentliche Sprechstunde dieses Jahr, so der Landkreis in einer Mitteilung. Am Dienstag, 4. Juni, findet die Sprechstunde von 9 bis 12 Uhr im Kreishaus in Aschendorf (Raum 9) statt. Die Beauftragte ist in dieser Zeit auch telefonisch erreichbar (Rufnummer 04962/501-3118).

Klimawandelanpassung: Nordhorner Bürger können online Ideen einbringen

In Nordhorn können sich Bürgerinnen und Bürger wieder an den Planungen zur Klimawandelanpassung beteiligen. Auf einer interaktiven digitalen Karte können Interessierte ab sofort online Punkte im Stadtgebiet markieren, Maßnahmenvorschläge priorisieren und eigene Ideen einbringen. Das berichtet die Stadt Nordhorn in ihrer Mitteilung. Dabei geht es um Fragen wie: Welche Maßnahmen eignen sich besonders gut, um Nordhorn zum Beispiel auf Stürme, Hitze oder Starkregen vorzubereiten? Die Aktion ist bereits die zweite Bürgerbeteiligung zur Klimawandelanpassung. Mit den Ergebnissen will die Stadt einen Maßnahmenkatalog erstellen, worauf ein Klimaanpassungskonzept folgen soll. Die digitale Beteiligungskarte finden Bürgerinnen und Bürger noch bis zum 21. Juni 2024 auf der Internetseite www.nordhorn.de/klimakarte.

 

Foto: © Stadt Nordhorn

Drogen-Versteck im Auto: 41-Jähriger muss sich vor Landgericht Osnabrück verantworten

Heute muss sich ein 41-jähriger Angeklagter unter anderem wegen unerlaubten Drogenhandels vor dem Landgericht Osnabrück verantworten. Derzeit befindet sich der Angeklagte in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Lingen. Konkret wird ihm vorgeworfen, im Dezember vergangenen Jahres große Mengen verschiedenster Drogen in einem Versteck in seinem Auto aus den Niederlanden nach Deutschland geschmuggelt zu haben. In dem Versteck waren unter anderem 12kg Amphetamin sowie etwa 5g Ecstasy Tabletten. Die Beamten fassten den Angeklagten damals bei Bad Bentheim. Der 42-Jährige sollte die Drogen gegen einen versprochenen Kurierlohn nach Berlin bringen, so die Anklage. Wie der Angeklagte gewusst haben soll, sollten die Drogen dort durch einen unbekannten Dritten weiterverkauft werden. Zum Gerichtstermin sind auch fünf Zeugen geladen.

Unbekannte Fahrerin setzt zurück und beschädigt Auto

Heute kam es gegen 11 Uhr auf der Bentheimer Straße in Nordhorn zu einem Verkehrsunfall. Eine unbekannte Fahrerin setzte ihr Auto aufgrund von Gegenverkehr zurück und stieß dabei gegen ein anderes ordnungsgemäß geparktes Auto. Anschließend fuhr die Fahrerin weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Die Polizei bittet Zeugen darum, sich bei ihnen zu melden.

Obergrafschaft: Polizei ermittelt nach drei Bränden

Rund um das vergangene Wochenende ist es in der Obergrafschaft zu drei Bränden gekommen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht jetzt Zeugen zu den drei Vorfällen. Der erste ereignete sich laut Polizei am 17. Mai gegen 09:30 Uhr in einem Wohn -und Geschäftshaus an der Südstraße in Bad Bentheim. Dort setze eine bislang unbekannte Person nach bisherigen Ermittlungen einen Mülleimer im Keller des Hauses in Brand. Am Vormittag des 18. Mai haben Unbekannte gegen 09:30 Uhr am Haarjanweg in Bad Bentheim Holzabfälle angezündet. Beim letzten Vorfall am 20. Mai ist gegen 13 Uhr ein Altkleider-Container in Schüttorf an der Fabrikstraße in Brand geraten. Auch in diesem Fall geht die Polizei von einer Brandstiftung aus. Zeugen, die Angaben zu diesen Vorfällen machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Aus den Niederlanden gestohlen: Bundespolizei stellt Auto bei Bad Bentheim sicher

Am Pfingstsonntag hat die Bundespolizei an der deutsch-niederländischen Grenze ein mutmaßlich aus den Niederlanden gestohlenes Auto sichergestellt. Kurz vor 13 Uhr haben die Beamten das Auto an der A30-Ausfahrt Bad Bentheim angehalten. Bei der Kontrolle stellten die Bundespolizisten eine beschädigte Seitenscheibe fest und dass die an dem Auto angebrachten spanischen Nummernschilder nicht zu dem Fahrzeug gehörten. Die Kennzeichen waren laut Polizei einfach auf die niederländischen Nummernschilder drauf geschraubt worden. Die Beamten überprüften die Kennzeichen. Es stellte sich heraus, dass das Fahrzeug in den Niederlanden als gestohlen gemeldet war. Außerdem besitzt der 34-jährige polnische Fahrzeugführer keinen gültigen Führerschein. Ob der 34-jährige Fahrer an dem Fahrzeugdiebstahl beteiligt war, wird durch die Behörden in den Niederlanden ermittelt.

Landeklappen blockiert: Flugzeug landet auf Flughafen Münster/Osnabrück trotzdem sicher

Am Dienstagnachmittag musste ein Flugzeug der Airline Ryanair zur Sicherheit am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) landen. Das Flugzeug konnte seine Landeklappen nicht ausklappen, wie ein Sprecher des Flughafens dem NDR mitteilte. Ohne die Klappen, war es für das Flugzeug schwerer zu bremsen. Die 189 Passiere an Bord des Flugzeugs aus Mallorca konnten am Ende aber sicher landen. Es wurde niemand verletzt. Feuerwehr und Rettungsdienst wurden informiert.

Start für die kommunale Wärmeplanung in Nordhorn

Die kommunale Wärmeplanung in der Stadt Nordhorn kommt voran. Nach eigenen Angaben ist die Stadt jetzt mit der Erstellung der Wärmeplanung gestartet. Mittelzentren wie Nordhorn sind dazu verpflichtet, bis spätestens zum 31. Dezember 2026 einen kommunalen Wärmeplan zu erstellen. Die Stadt strebt jedoch an, damit schon deutlich früher fertig zu sein, damit Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen in der Region besser planen können und frühzeitig verlässliche Informationen vor einem möglichen Heizungstausch bekommen. Der kommunale Wärmeplan ist laut Stadt Nordhorn die Grundlage für die Entwicklung wirksamer Strategien zur Senkung der CO2-Emissionen im Wärmesektor. Vor Kurzem hatten die Stadt und die mit der Projektbegleitung beauftragte Innovation City Management GmbH zu einem ersten Arbeitsgruppentreffen eingeladen. Zur Arbeitsgruppe gehören auch Vertreterinnen und Vertreter der Nordhorner Versorgungsbetriebe, der Wirtschaftsvereinigung Grafschaft Bentheim, der GEWO und der Euregio-Klinik. Die nächsten Schritte zur kommunalen Wärmeplanung werden in der kommenden Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 27. Mai präsentiert. Sowohl das Land Niedersachsen als auch der Landkreis Grafschaft Bentheim streben an, bis 2040 klimaneutral zu sein.

Schlägerei bei Nordhorner Kirmes: Polizei sucht Zeugen

Nach einer Schlägerei in der Nähe der Nordhorner Kirmes sucht die Polizei jetzt Zeugen. Bereits am 13. Mai haben am Abend zwischen 22 und 23 Uhr zwei Jugendliche auf einen weiteren Jugendlichen eingeschlagen. Der Jugendliche wurde bei dem Angriff an der Firnhaberstraße leicht verletzt. Einer der Angreifer soll kurze, schwarze Haare haben. Er trug ein weißes T-Shirt, eine schwarze Jacke, sowie eine schwarze Hose. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

 

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Drei Verletzte nach Explosion in Dalumer Trocknungswerk

Einen Großeinsatz hat es heute für die Feuerwehr in Dalum in der Gemeinde Geeste gegeben. Dort brennt seit dem Mittag ein Teil des Trocknungswerkes an der Ölwerkstraße. Nach Angaben der Polizei soll sich eine Explosion in einem Gebäude ereignet haben. Nach Angaben der Polizei wurden durch die Explosion drei Personen verletzt, eine davon schwer. Feuerwehr und Polizei waren nach eigenen Angaben mit einem Großaufgebot im Einsatz. Das gesamte Trocknungswerk war laut Polizei nicht von dem Brand betroffen – jedoch wurden alle Mitarbeitenden evakuiert. Durch den Brand kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Anwohnerinnen und Anwohner wurden darum gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

 

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Brücken-Stützpfeiler beschädigt: Polizei sucht Zeugen

In Papenburg ist in der vergangenen Woche ein Stützpfeiler an einer einer Brücke beschädigt worden. Zwischen dem 12. und dem 16. Mai touchierte ein bislang unbekannter Fahrzeugführer einen Stützpfeiler einer Brücke an der Neubörger Straße in Neulehe. Er setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Die Polizei bemisst den Schaden auf etwa 50.000 Euro. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Wirtschaft: Mehr Neugründungen in der Region

Im vergangenen Jahr wurden bei uns in der Region wieder mehr neue Unternehmen gegründet. Das geht aus Zahlen des aktuellen Gründungsbarometers der Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, kurz IHK, hervor. Demnach hat es im Jahr 2023 in der Wirtschaftsregion 6.870 Neugründungen gegeben. Das waren fast vier Prozent mehr als im Vorjahr. Spitzenreiter ist der Landkreis Grafschaft Bentheim. Hier zählte die IHK fast 10 Prozent mehr Unternehmensneugründungen – insgesamt waren es vergangenes Jahr 1.007 mehr Neugründungen als 2023. Das Emsland verzeichnete mit 2.262 neuen Unternehmen ein Plus von einem Prozent. In der gesamten Wirtschaftsregion Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim haben gleichzeitig aber auch mehr Unternehmen ihr Geschäft vollständig aufgegeben. Im Einzelnen registrierte der Landkreis Emsland 1.555 – und damit mehr als neun Prozent – und Grafschaft Bentheim 739 – und damit über 16 Prozent – mehr vollständige Aufgaben als im Vorjahr. Laut IHK bleibt der Trend bei den Neugründungen im Vergleich zu vollständigen Geschäftsaufgaben aber weiterhin positiv. Hervorzuheben sei laut IHK auch weiterhin hohe Gründungsinteresse von Frauen. Fast 40 Prozent aller Neugründungen von gewerblichen Einzelunternehmen in unserer Region gehen im vergangenen Jahr auf Frauen zurück. Außerdem haben 2023 mehr ausländische Staatsangehörige neue Firmen gegründet. Mit einem Anstieg von mehr als 18 Prozent (insgesamt 1.129 Neugründungen) hebe sich die Region damit von der Entwicklung im Land und im Bund ab.

 

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Ab Mai Befragungen zur Innenstadt: Stadt Meppen erhebt Daten zum Einzelhandel

Ab Anfang Mai gibt es in Meppen Befragungen zum Wohnort in der Innenstadt. Wie die Stadt mitteilt, wird das Einzelhandels- und Zentrenkonzept der Stadt fortgeschrieben. Dazu hat die Stadt Meppen die Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung mbH Köln, kurz GMA Köln, beauftragt, die die Befragungen mit Unterstützung von Meppener Schülerinnen und Schülern durchführt. Los geht es am Samstag, den 4. Mai. Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept in seiner aktuellen Form stammt laut Stadt aus dem Jahr 2017. Eine Fortschreibung sei insbesondere mit Blick auf zahlreiche Veränderungen im Einzelhandel notwendig. Unter anderem sollen mit den Befragungen verlässliche Daten zu den Einzugsgebieten der großen Supermärkte und Lebensmitteldiscounter generiert werden, so die Stadt.

 

Bund fördert Lingener Festival LAUTFEUER

Das LAUTFEUER Festival in Lingen erhält in diesem Jahr eine Förderung aus Bundesmitteln. Das geht aus einer Pressemitteilung der SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Daniela De Ridder hervor. Erstmals fördert der Bund strukturell Musikfestivals mit dem Festivalförderfonds. Ziel sei es laut De Ridder die künstlerische Vielfalt zu erhalten und die kulturpolitisch wertvolle Arbeit der Festivals zu unterstützen. Dafür stellt die Bundesregierung insgesamt 5 Millionen Euro für Festivals in Deutschland zur Verfügung. Mit wie viel Fördergeldern das LAUTFEUER Festival gefördert wird, ist nicht bekannt. Das Lingener Festival wird jedes Jahr von über 300 Ehrenamtlichen organisiert. Das LAUTFEUER 2024 startet am 12. und 13. Juli rund um das alte Kernkraftwerk in Lingen. In diesem Jahr treten als Headliner die Pop-Sängerin Alli Neumann, die Rapperin Hayti und die Indie-Pop-Band Raum 27 auf.

 

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Bahnstrecke zwischen Haren und Meppen: Böschung brennt an mehreren Stellen

An der Bahnstrecke von Rheine in Richtung Papenburg soll heute Nachmittag an mehreren Stellen die Böschung gebrannt haben. Die Feuerwehr sei laut Polizei vor allem zwischen Haren und Bahnhof Meppen zum Löscheinsatz ausgerückt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ist eine defekte Bremse an einem Güterwaggon die Ursache für die verschiedenen Böschungsbrände. Die eingesetzten Feuerwehren konnten die Brände schnell löschen. Neben der Landespolizei sei auch die Bundespolizei aus Bad Bentheim vor Ort. Nach Angaben der Polizei ist die Bahnstrecke am Nachmittag gesperrt. Zuvor hatten die Leitstelle der Polizei und der Feuerwehr mehrere Notrufe erreicht, dass an verschiedenen Orten die Böschung in einem Gleisbett brennen würde.

 

Symbolbild: © pixabay

 

 

Einbruch in Nordhorner Handy-Shop: Polizei sucht Zeugen

Heute Nacht gegen 3.20 Uhr haben sich in Nordhorn bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu einem Handy-Shop in der Kokenmühlenstraße verschafft. Dort öffneten sie gewaltsam die Vitrinen, stahlen mehrere Smartphones und flüchteten mit ihrem Diebesgut. Die genaue Beute und Schadenshöhe stehe laut Polizei noch nicht fest. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

 

 

Mit Hubschrauber und Drohnen: Polizei sucht zwei Täter nach Spielothek-Einbruch in Dörpen

Die Polizei hat mit Hubschraubern und Drohnen nach zwei flüchtigen Einbrechern gesucht. Heute Nacht um kurz nach halb vier sind die bislang unbekannten Täter in eine Spielothek an der Hauptstraße in Dörpen gewaltsam eingebrochen. Dort öffneten sie gewaltsam einen Wechselgeldautomaten und entwendeten das darin vorhandene Bargeld. Sie flüchteten dann mit dem Auto. Zeugen alamierten daraufhin die Polizei, die das Auto wenig später im Gegenverkehr ausfindig machen konnten. Daraufhin haben die Täter einen Metallzaun durchbrochen und sind an der B70 weiter zu Fuß geflüchtet. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei nach eigenen Angaben auf mehrere 10.000 Euro. Der Einsatz von Hubschrauber und Drohnen brachte bislang noch keinen Erfolg, so die Polizei. Zeugen werden deshalb gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

 

Symbolbild: © pixabay

 

 

Bewerbungen für die „Grüne Hausnummer“ bis zum 30. Juni möglich

Morgen startet die Auszeichnungskampagne „Grüne Hausnummer“ in der Grafschaft Bentheim. Das teilt der Landkreis mit. Bereits zum vierten Mal können Hauseigentümer, die ihre Immobilie besonders energieeffizient saniert oder gebaut haben, für die Auszeichnung bewerben. Die Bewerbungsphase geht bis zum 30. Juni. Die „Grüne Hausnummer“ wird von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen in Kooperation mit dem Landkreis Grafschaft Bentheim verliehen. Die Bewerber erhalten eine individuelle Grüne Hausnummer zum Anbringen an ihrem Haus und eine Urkunde. Voraussetzung ist, dass sie ihren Altbau besonders energieeffizient saniert oder ihren Neubau mindestens als Effizienzhaus 40 fertiggestellt haben. In der Grafschaft wurden bereits über 100 der grünen Glasschilder vergeben, so der Landkreis.

Der Bewerbungsbogen mit den Kriterien kann unter www.klimaschutz.grafschaft-bentheim.de heruntergeladen, oder per E-Mail an klimaschutz@grafschaft.de angefordert werden. Für Fragen steht Klimaschutzmanagerin Maria Chur vom Landkreis Grafschaft Bentheim unter der Telefonnummer 05921 96-2316 gerne zur Verfügung.

 

Foto: © Stefan Koch

 

Online-Auktion: Stadt Nordhorn versteigert Fundsachen

Die Stadt Nordhorn versteigert ab Ende Mai Fundsachen online. Unter den virtuellen Hammer kommen rund 70 Fahrräder – darunter sind 24 Damenräder, 22 Herrenräder, neun E-Bikes, acht Mountainbikes sowie vier Kinder- und Jugendräder. Außerdem werden Schmuck, Brillen, Handys und andere elektronische Geräte versteigert. Wer einen der Fundgegenstände, die bei der Auktion versteigert werden, selbst verloren hat, kann sein Eigentumsrecht bei der Stadt Nordhorn anmelden und bekommt die Fundstücke von der Stadt zurück. Die Online-Auktion startet am Donnerstag, den 23. Mai um 19 Uhr und endet am Sonntag den 2. Juni zur gleichen Uhrzeit. Der Zugang erfolgt über ein Online-Portal unter www.sonderauktionen.net

Foto: © Stadt Nordhorn

 

Aggressiv bei Polizeikontrolle: 32-jähriger Nordhorner vor Gericht

Heute muss sich ein 32-Jähriger aus Nordhorn wegen aggressiven Verhaltens bei einer Polizeikontrolle in einem Berufungsverfahren vor dem Landgericht in Osnabrück verantworten. Das Amtsgericht Nordhorn verurteilte den Angeklagten bereits im Mai vergangenen Jahres unter Einbeziehung eines Urteils des Amtsgerichts Paderborn zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von neun Monaten. Der Grund: Er soll Vollstreckungsbeamte beleidigt und Widerstand geleistet haben. Das Landgericht wirft dem Angeklagten jetzt vor, sich im Juni 2022 in Gölenkamp in der Samtgemeinde Uelsen im Rahmen einer polizeilichen Verkehrskontrolle aggressiv verhalten zu haben. Und unter anderem eine Polizeibeamtin beleidigt haben soll. Der Angeklagte soll den eingesetzten Polizeibeamten zudem wiederholt mit körperlicher Gewalt gedroht haben. Als der Angeklagte von den Polizisten durchsucht werden sollte, soll sich dieser drohend vor die Beamten gestellt haben. Daraufhin soll der Angeklagte von den Polizeibeamten zu Boden gebracht worden sein. Zum Gerichtstermin heute sind auch ein Sachverständige und acht Zeugen geladen.

Symbolbild

 

Digitalisierung schreitet voran: Stadt Nordhorn nimmt Bauanträge nun digital an

Ab dem 1. Mai können Bauanträge bei der Stadt Nordhorn nun digital eingereicht werden. Das betrifft laut Stadt auch alle anderen Anträge an das Bauordnungsamt. Die Stadt setzt damit nach eigener Aussage die gesetzlichen Anforderungen um. Neben Bauanträgen können über das Serviceportal ( https://portal.nordhorn.de ) auch Bauvoranfragen, Mitteilungen für genehmigungsfreie Baumaßnahmen, Anträge auf Abweichungen sowie Abbruchanzeigen digital eingereicht werden. Die Anträge werden über das Bauportal der Stadt Nordhorn bearbeitet. Bauwilligen, Architekturbüros und andere Entwurfsverfasser sei das Bauportal bereits seit einigen Jahren bekannt. Dort gab es laut Stadt eine digitale Auskunft zum Verfahrensstand. Für die digitale Antragstellung müssen sich Nutzer einmalig für ein BundID-Konto registrieren. Um das gesetzliche vorgeschriebene Sicherheitsniveau für die Antragstellung zu erlangen, muss dabei der Identitätsnachweis mit Elster-Zertifikat oder Online-Ausweis erfolgen.

 

Krisenmanagement und Katastrophenschutz: Deutsche und niederländische Sicherheitsbehörden wollen Zusammenarbeit stärken

Beim Krisenmanagement und Katastrophenschutz wollen deutsche und niederländische künftig noch mehr zusammenarbeiten. Das berichtet der Landkreis Grafschaft Bentheim in seiner aktuellen Pressemeldung. Bei einem Treffen von Verantwortliche verschiedener Sicherheitsbehörden im niederländischen Haaksbergen, bei dem auch der Landkreis Grafschaft Bentheim beteiligt war, wurde deutlich: In Anbetracht von immer wiederkehrenden Krisen werde die grenzüberschreitende Zusammenarbeit immer wichtiger. Das Treffen wurde laut Landkreis von den Sicherheitsregionen Noord- en Oost-Gelderland und Twente gemeinsam mit dem Kreis Borken organisiert. Diemer Kransen, Generaldirektor der Sicherheitsregionen Noord- en Oost-Gelderland, betont, dass Überschwemmungen, Waldbrände, Terroranschläge, schwere Unfälle oder Pandemien sowie andere Krisen leicht auf benachbarte Gebiete übergreifen können. Das unterstützt auch Dr. Elke Bertke, die beim Landkreis Grafschaft Bentheim für den Katastrophenschutz zuständige Dezernentin. Rund 60 Prozent der Kreisgrenze seien zugleich Staatsgrenze – eine enge Zusammenarbeit mit den niederländischen Partnern ist damit unverzichtbar, so Bertke. Bei dem Treffen wurden anhand eines Übungsszenarios die Krisenkommunikation und das Verständnis für die Rollen und Verantwortlichkeiten des jeweils anderen besprochen. Künftig seien laut Landkreis weitere grenzüberschreitende Treffen geplant.

Kurz nach Verladung: Müll brennt in Müllfahrzeug

Heute Vormittag hat in Meppen bereits verladener Müll in einem Müllfahrzeug angefangen zu brennen. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es zu einer Brandentwicklung im Schüttraum des Fahrzeuges, so die Polizei. Der 48-jährige Fahrer habe aber schnell gehandelt. Er hat den Müll auf einer Wiese an der Straße Schlagbrückener Weg abgeladen. Dadurch konnte ein größerer Schaden verhindert werden. Die Feuerwehr löschte dann kleinere Flammen im Müllfahrzeug und den brennenden Müll auf der Wiese. Die genaue Schadenshöhe kann die Polizei derzeit noch nicht einschätzen.

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Grafschafter IHK-Regionalausschuss: Vorsitzender Thomas Kolde wiedergewählt

Der Regionalausschuss Grafschaft Bentheim der Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, kurz IHK, hat einen neuen alten Vorsitzenden. Thomas Kolde wurde einstimmig wiedergewählt. Bis 2028 bleibt der Geschäftsführer der Lebenshilfe in Nordhorn damit im Amt. Kolde will im Regionalausschuss Impulse setzen, um den Landkreis fit zu machen für anstehende Herausforderungen wie der Fachkräftesicherung, Mobilfunk oder Energieversorgung. Der Vorsitzende kündigte an, dass der Ausschuss in der nächsten Sitzung im Juni die regionalpolitischen Positionen der IHK für die Grafschaft Bentheim erarbeiten werde. Damit wolle die IHK klare Empfehlungen an Politik und Verwaltung formulieren. Zu seinem Stellvertreter wurde Gerrit Ricker, Geschäftsführer der pro tec Service GmbH in Nordhorn, gewählt.

Foto: © a|w|sobott atelier für werbefotografie gmbh

Ortsdurchfahrt Schüttorf: Vorplanung erneut Thema im Planungsausschuss

Heute trifft sich der Planungs-, Umwelt- und Klimaschutzausschuss der Stadt Schüttorf zu einer öffentlichen Sitzung. Dabei wollen die Mitglieder unter anderem über den Ausbau der Quendorfer Straße, also die Kreisstraße 5 (K5), sprechen. Die Vorplanung der Ortsdurchfahrt soll erneut vorgestellt werden. Die öffentliche Sitzung beginnt um 18 Uhr im Sitzungssaal des historischen Rathauses.

Meppener soll Drogen aus den Niederlanden transportiert haben: Amtsgericht Meppen verhandelt

Ein 35-Jähriger muss sich heute wegen Beihilfe zur unerlaubten Einfuhr von Betäubungsmitteln und zum Handel mit den Drogen vor dem Amtsgericht Meppen verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann Taten im Bereich Meppen und andernorts vor. Der Meppener soll gemeinsam mit Komplizen einen systematischen Handel mit größeren Mengen Betäubungsmitteln betrieben haben. Die Drogen sollen sie per SMS in den Niederlanden bestellt und dann abgeholt haben. Der Angeklagte soll sich dabei in vier Fällen als Fahrer zur Verfügung gestellt haben.

 

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Lkw in Graben gerutscht: B70 bei Lingen gesperrt

Am Dienstagvormittag ist ein Lkw auf der Bundesstraße 70 in Lingen in einen Graben gerutscht. Zu dem Vorfall kam es zwischen den Abfahrten Damaschke und Altenlingen, wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet. Die Bergungsarbeiten haben mehrere Stunden gedauert. Die Umgehungsstraße war während der Arbeiten in beiden Fahrtrichtungen gesperrt, so die Polizei.
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Emsbüren: Motorradfahrer stürzt auf verschmutzter Straße

In Emsbüren ist am Wochenende ein Motorradfahrer auf verschmutzter Straße gestürzt. Am Sonntag fuhr er gegen 18:30 Uhr auf der Schüttorfer Straße in Richtung Emsbüren. In einer Rechtskurve stürzte der Biker laut Polizei in Höhe der Einmündung zum Landwehrweg. Die Beamten vermuten eigenen Angaben zufolge, dass die Fahrbahn durch ein landwirtschaftliches Fahrzeug verschmutzt wurde. Der Motorradfahrer verletzte sich dem Sturz leicht. Auch sein Motorrad ist beschädigt. Die Polizei sucht jetzt nach dem Verursacher der Verschmutzung und bittet Zeugen darum, sich bei ihnen zu melden.

Symbolbild: © Franz P. Sauerteig, pixabay

Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth soll saniert werden

Das denkmalgeschützte Gebäude der Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth in Sögel soll saniert werden. Das teilt die Jugendbildungsstätte auf Nachfrage der Neuen Osnabrücker Zeitung mit. Probleme gibt es demnach im Mauerwerk, am Fahrstuhl und beim Schließsystem. Wie die Zeitung berichtet, sei der Zustand des Fassade in den vergangenen Jahren durch Niederschläge und Feuchtigkeit immer schlechter geworden. Auch der Fahrstuhl aus dem Jahr 1979 verursache hohe Kosten bei der Instandhaltung. Zudem falle das Schließsystem regelmäßig aus und soll durch elektronische Schlösser ersetzt werden. Die Kosten für die Renovierungsarbeiten sollen bei mehr als 800.000 Euro liegen. Fördermittel kommen laut NOZ bereits vom Bund aus dem BKM-Denkmalschutz-Programm, vom Land Niedersachsen aus dem „Zile“-Programm zur integrierten ländlichen Entwicklung und von der „Aktion Mensch“. 164.000 Euro wurden laut Jugendbildungsstätte noch nicht gefördert. Das Geld soll zu 50 Prozent vom Bistum Osnabrück kommen. Die weiteren 50 Prozent sollen sich der der Landkreis Emsland sowie die Gemeinde und die Samtgemeinde Sögel teilen.

Windkraft im Emsland: Zahl der Anlagen könnte sich in Zukunft verdoppeln

Im Emsland wird es in Zukunft wohl deutlich mehr Windkraftanlagen geben. Der Landkreis muss seine Flächen für Windkraftanlagen mehr als verdoppeln – von rund 4.300 Hektar auf mehr als 8.800 Hektar. Das geht es aus dem Windenergieflächenbedarfsgesetz des Bundes hervor, so der Landkreis in seiner Mitteilung. Mit dem Gesetz hat der Bund den Ländern 2022 verbindliche Ziele auferlegt, Flächen für Windenergie bereitzustellen. Bis Ende 2027 muss das Land Niedersachsen daher in einem ersten Schritt 1,7 Prozent Landesfläche für Windräder ausweisen. Für den Landkreis Emsland bedeutet dies, dass insgesamt 3,07 Prozent, also mehr als 8.800 Hektar, der Flächen für Windkraft vorzuhalten sind. Allgemein steht der Landkreis dem Ausbau positiv gegenüber. Diese Größenordnung stelle das Emsland jedoch vor Herausforderungen, wie Landrat Marc-André Burgdorf erklärt. Wichtig bei der Planung war laut Burgdorf, die Belastungen im Kreisgebiet bestmöglich zu verteilen und vor allem die Abstände von Windenergieanlagen zu Wohnhäusern möglichst groß zu behalten. Die Planungen sehen jedoch vor, dass sich der Abstand zur Wohnbebauung in Einzellagen im Außenbereich um 100 Meter verringert. Zur Wohnbebauung im Innenbereich bleibt der Abstand gleich, so der Landkreis. Um die Abstände einzubehalten und doch die Vorgaben des Landes einzuhalten, wurden erstmals auch Waldflächen und Landschaftsschutzgebiete in der Flächenplanung berücksichtigt – laut Landkreis unter Berücksichtigung naturschutzfachlicher Belange. Auch die Städte und Gemeinden sind bei der Entwicklung der Planung beteiligt gewesen. Der Planentwurf wurde gestern dem Kreisentwicklungsausschuss vorgestellt. Dieser kann auch auf der Website des Landkreises Emsland aufgerufen werden: www.emsland.de/windkraft. Am 17. Juni 2024 soll nach Kreistagsbeschluss das formelle Beteiligungsverfahren eingeleitet werden. Die Fertigstellung des sachlichen Teilprogramms Windenergie wird für Anfang 2025 angestrebt. Spätestens dann dürften zahlreiche neue Windparks im Emsland entstehen.
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Asphaltarbeiten in Papenburg: Plog- und Stickerstraße für vier Tage komplett gesperrt

Ab Donnerstag wir der Asphalt in der Plog- und Stickerstraße in Papenburg erneuert. Wie die Stadt mitteilt, werden als erstes die Rinnensteine und Straßenabläufe ausgebessert. In dieser Zeit könne das Baugebiet mit dem Auto noch erreicht werden. Für vier Tage allerdings sind die Straßen komplett gesperrt. Dann wird laut Stadt zunächst die alte Asphaltschicht abgefräst, um später eine neue Schicht aufzutragen. Die Bauunternehmen werden die Anwohnerinnen und Anwohner rechtzeitig über den Ablauf der Sperrung informieren, so die Stadt in ihrer Mitteilung. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich am 8. Mai beendet sein.

Marcel Ruschmeier muss SC Spelle Venhaus verlassen

Nach sechs Jahren muss der Innenverteidiger Marcel Ruschmeier den SC Spelle Venhaus verlassen. Der Verein wird den 28-jährigen Osnabrücker für die kommende Saison entlassen. Zu den Gründen erklärt der Fußball-Regionalligist in seiner Mitteilung, dass Ruschmeier in der aktuellen Saison lange verletzt gewesen ist. Laut Verein wurde der Spieler nur dreimal eingesetzt. Ruschmeier zeigt sich traurig. Er habe sich beim Fußball-Regionalligisten immer wohlgefühlt, heißt es in der Mitteilung. Der SC Spelle Venhaus hat zudem bereits einen neuen Spieler für die Innenverteidigung verpflichtet. Christian Düker soll vom BW Lohne nach Spelle wechseln. Als Innenverteidiger habe sich laut Verein auch Leon Dosquet sehr gut entwickelt. Ruschmeier plant derzeit seine sportliche Zukunft und sei auch schon im Gespräch mit anderen Vereinen.
Foto: © SC Spelle Venhaus, Uli Mentrup

Handel mit Betäubungsmitteln in Meppen? 25-Jähriger vor Amtsgericht Meppen

Heute muss sich ein 25-jähriger Angeklagter vor dem Amtsgericht Meppen wegen Handels mit Betäubungsmitteln in der Kreisstadt verantworten. Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Osnabrück aus dem November vergangenen Jahres wirft dem Mann vor, in insgesamt 5 Fällen, Cannabis gekauft zu haben. Dies soll er im Zeitraum von Januar bis Februar 2022 teils selbst konsumiert und weiterverkauft haben. Durch den Weiterverkauf soll sich der 25-Jährige laut Staatsanwaltschaft eine nicht unerhebliche Einnahmequelle für seinen Lebensunterhaltes verschafft haben. Zu dem Termin ist auch eine Zeugin geladen.

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Mit 50.000 Euro: Grafschaft Bentheim fördert Auslandsakquise von Pflegeauszubildenden

Im Zuge einer viertägigen Reise nach Casablanca in Marokko konnten Vertreterinnen und Vertreter des Ausbildungsverbundes Grafschaft Bentheim im Januar 34 junge Marokkanerinnen und Marokkaner für eine Pflegeausbildung im Landkreis Grafschaft Bentheim gewinnen. Landrat Uwe Fietzek und Dezernatsleiter für den Bereich Gesundheit und Soziales, Gert Lödden, überreichten nun einen Förderbescheid über 50.000 Euro. Der soll die Auslandsakquise von Pflegeauszubildenden weiter stärken, so der Landkreis in seiner Mitteilung. Für eine Pilotphase von Januar 2024 bis Dezember 2025 wurde eine Koordinierungsstelle geschaffen, die dem Ausbildungsverbund Grafschaft Bentheim angebunden ist und die Pflegeauszubildenden bei ihrem Start in Deutschland begleitet. Der Landkreis finanziert diese in den Jahren 2024 und 2025 mit je knapp über 25.400 Euro.

Foto: © Landkreis Grafschaft Bentheim

Ungefährer Sanierungs-Zeitplan für die B402 zwischen Meppen und Haselünne

Für die Sanierung der B402 zwischen Meppen und Haselünne liegt jetzt ein ungefährer Zeitplan bevor. Das berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung und beruft sich dabei auf Aussagen der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. In dem Abschnitt der B402 zwischen Schleper und Bokeloh plant die Landesbehörde den Baustart zur Sanierung in der zweiten Jahreshälfte. Behördensprecher Tim Boelmann sagt gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung, dass Ausführungspläne sowie die Ausschreibung vorbereitet werden. Im vergangenen Monat wurden in dem Abschnitt bereits etwa 60 Bäume gefällt. Der B402-Abschnitt erstreckt sich auf rund fünf Kilometer. Damit ist er deutlich länger als der Bereich, der vor einem Jahr erneuert wurde. Damals benötigte die Baufirma rund zweieinhalb Monate für die Sanierung. Wie lange es bei dem neuen Abschnitt dauern werde, wisse man noch nicht, so die Landesbehörde. Im Frühjahr 2023 wurde die Bundesstraße bereits in Haselünne zwischen Meppener Straße und Dörgen/Schleper saniert. Das sorgte damals für viel Lkw-Verkehr in den umliegenden Dörfern, vor allem in Klein Berßen.

Papenburg: Amerikanisches Unternehmen bestellt erneut Kreuzfahrtschiff bei der Meyer Werft

Das amerikanische Unternehmen Carnival Corporation hat ein neues Kreuzfahrtschiff bei der Meyer Werft in Papenburg bestellt. Das sei das insgesamt fünfte Schiff der sogenannten Excel-Klasse, das das Unternehmen bei der Meyer Werft in Auftrag gegeben hat. Bereits vor wenigen Wochen hat die amerikanische Firma ein neues Schiff bestellt. Die damit beauftragten zwei neuen LNG-Kreuzfahrtschiffe sollen eine Länge von rund 344 Metern haben und mehr als 6.400 Fahrgästen Platz bieten. Nach Angaben der Meyer Werft soll das jetzt bestellte Schiff im Jahr 2028 ausgeliefert werden. Die Finanzierung werde im Laufe des Jahres geklärt und abgeschlossen. Die Meyer Werft arbeitet derzeit damit an insgesamt 11 Projekten – darunter sechs Kreuzfahrtschiffe, ein Forschungsschiff und der Stahlbau für vier Offshore-Konverterplattformen.

Symbolbild: Carnival Jubilee © MEYER WERFT

Insolvenz bei gleich zwei Harener Metallbauunternehmen

In Haren sollen gleich zwei Metallbauunternehmen insolvent sein. Wie die Grafschafter Nachrichten berichten, haben die Firmen CPM Drehtechnik und die WTC im Ortsteil Rütenbrock jeweils ein Insolvenzverfahren beantragt. Trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten bestehen bei CPM Drehtechnik jedoch noch Zukunftsaussichten, so der Rechtsanwalt Leonhard Wehlage vom Büro W&K Insolvenzverwalter aus Lingen, der beide Insolvenzverfahren vorläufig betreut. Bei CPM Drehtechnik sollen insgesamt 36 Beschäftigte von der Insolvenz betroffen sein. Im vergangenen Jahr habe der Hauptauftraggeber des Unternehmens deutlich weniger bestellt. Die Firma arbeite aber weiter Aufträge ab, so Rechtsanwalt Wehlage gegenüber den Grafschafter Nachrichten. Er arbeite derzeit an einer Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes, damit die Mitarbeitenden weiter ein Einkommen erhalten. Bei der Firma WTC im Harener Ortsteil Rütenbrock sind die Gründe für das beantragte Insolvenzverfahren intern, so Rechtsanwalt Wehlage. Hier sind vier Mitarbeitende und der Geschäftsführer betroffen. Der Betrieb in der Firma sei laut Grafschafter Nachrichten nahezu eingestellt.

Deutlich weniger Sozialwohnungen im Emsland: Stärkster Rückgang im Niedersachsen-Vergleich

Im Emsland ist die Zahl der Sozialwohnungen in den vergangenen fünf Jahren überdurchschnittlich stark gesunken. Neben dem Landkreis Vechta verzeichnet das Emsland seit 2018 einen Rückgang beim geförderten Wohnraum von 72 Prozent. Das berichtet der NDR und beruft sich dabei auf Zahlen des niedersächsischen Bauministeriums. Im Jahr 2018 gab es im Emsland demnach noch rund 2.500 Sozialwohnungen. Ende vergangenen Jahres waren es nur noch knapp über 700 Wohnungen. Auch in gesamt Niedersachsen wurde ein Rückgang bei den Sozialwohnungen verzeichnet. Besonders stark gesunken ist die Zahl der Sozialwohnungen im Landesvergleich jedoch im Südwesten Niedersachsens. Ende 2018 gab es im Emsland, in der Grafschaft Bentheim und in Osnabrück demnach noch rund 7.500 Sozialwohnungen. Fast 5.000 Wohnungen weniger zählte das Bauministerium Ende vergangenen Jahres. Das ist ein Minus von rund 64 Prozent. Im Landesdurchschnitt sei der Rückgang mit 32 Prozent jedoch nur halb so groß.

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Partnerin vor Dörpener Disco geschlagen: 18-jähriger Papenburger erneut vor Landgericht Osnabrück

Heute muss sich ein 18-jähriger Angeklagter aus Papenburg in einem Berufungsverfahren vor dem Landgericht Osnabrück verantworten. Bereits im September vergangenen Jahres verurteilte ihn das Amtsgericht Papenburg wegen Körperverletzung zu einer Geldstrafe. Das Gericht forderte den 18-Jährigen damals dazu auf, 400 Euro an eine gemeinnützige Gesellschaft zu zahlen und an einem sozialen Trainingskurs mit Antiaggressionsübungen teilzunehmen. Jetzt steht der Papenburger erneut vor Gericht – diesmal in Osnabrück. Ihm wird vorgeworfen, im September 2022 in Dörpen seine ehemalige Partnerin vor einer Disko an deren Arm festgehalten zu haben. Dadurch soll sie Schmerzen erlitten haben. Der Angeklagte soll seiner ehemaligen Partnerin dort damals auch ins Gesicht geschlagen haben. Zu dem Termin am Landgericht Osnabrück sind sechs Zeugen geladen.

 

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Linnenbachweg im Feriengebiet Uelsen nach Ostern teilweise gesperrt

Nach den Osterferien müssen Autofahrer mit Beeinträchtigungen im Feriengebiet Uelsen rechnen. Wie die Samtgemeinde auf ihrer Homepage mitteilt, wird in dem Gebiet eine Teilstraße für Bauarbeiten gesperrt. Ab Dienstag, 2. April, wird die Fahrbahn des Linnenbachweges erneuert. Von der Sperrung betroffen ist der Teilbereich vom Knotenpunkt „Kaisers Kamp“ bis zur Einmündung „Am Feriengebiet” und deren Hausnummern 62-101. Der Abzweig bis zur Höhe des Grillplatzes wird in die Bauarbeiten mit einbezogen. Wie die Gemeinde Uelsen mitteilt werden die Arbeiten voraussichtlich bis 26. April dauern.

Drogen im Wert von 2.300 Euro: Bundespolizei findet Marihuana im Hosenbund eines Polen

Beamte der Bundespolizei haben vergangene Nacht an der Grenze zu den Niederlanden einen 33-jährigen polnischen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, der offensichtlich unter Drogen stand. Sie stoppten den Fahrer auf dem Autobahnparkplatz Waldseite Süd bei Bad Bentheim. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Pole außerdem einen Beutel mit rund 215 Gramm Marihuana im Bund seiner Jogginghose versteckt hatte. Bei der weiteren Durchsuchung wurden außerdem rund sechs Gramm Haschisch bei dem 33-Jährigen gefunden. Bei seinem 35-jährigen Beifahrer wurden zudem noch sechs Joints gefunden. Alle beschlagnahmten Drogen haben zusammen einen Straßenverkaufswert von rund 2.300 Euro, so die Polizei. Die beiden Männer müssen sich nun wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Den 33-jährigen Fahrer erwartet zudem ein Verfahren wegen des Autofahrens unter Drogeneinfluss. Die Polizisten haben bei ihm schon eine Sicherheitsleistung in Höhe von 600 Euro erhoben.

 

Symbolbild: © Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim

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