Die temporären Grenzkontrollen zwischen Niedersachsen und den Niederlanden haben sich insbesondere durch eine flexible einsatztaktische Organisation bewährt. Das hat die Bundespolizeidirektion Hannover mitgeteilt. Seit dem 16. September finden in ganz Deutschland vorübergehende Binnengrenzkontrollen statt. Seit Beginn dieser Kontrollen hat die Bundespolizeidirektion Hannover an der deutsch-niederländischen Grenze 73 unerlaubte Einreisen verzeichnet und 50 Personen zurückgewiesen. Außerdem haben die Beamtinnen und Beamten 27 Haftbefehle an den Grenzübergängen festgestellt und vollstreckt. Die temporären Binnengrenzkontrollen führt die Bundespolizei auf Anordnung des Bundesinnenministeriums durch. Hintergrund seien der Schutz der inneren Sicherheit und die Reduzierung irregulärer Sekundärmigration.