In Haselünne sind rund 235.000 Euro in den Hochwasserschutz geflossen. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hat als Betreiber eine Überlaufschwelle am Hochwasserrückhaltebecken instand gesetzt. Wie der NLWKN mitteilt, war ein Teil der Anlage durch das letzte größere Hochwasser zum Jahreswechsel 2023/24 erheblich beschädigt worden. Das im allgemeinen Sprachgebrauch als “Haselünner See” bezeichnete Rückhaltebecken gibt es seit 1972. Bei Hochwasser kann es insgesamt 1,2 Millionen Kubikmeter Wasser aus der Hase aufnehmen. Damit trägt es vor allem zum Hochwasserschutz der Städte Haselünne und Meppen sowie der anliegenden Gemeinden bei. Die Überlaufschwelle des Beckens sorgt dafür, dass Wasser erst ab einem bestimmten Füllstand wieder an die Hase abgegeben wird. Durch Absackungen war das aber nicht mehr gewährleistet. Seit September wurde an der Überlaufschwelle gearbeitet. Seit der Abnahme der Baumaßnahme Mitte März ist der auch als Fuß- und Radweg genutzte Bereich wieder freigegeben.
Foto © NLWKN