Das Landgericht Osnabrück hat einen 23-jährigen Mann aus Surwold wegen Beihilfe zum Handeltreiben mit Cannabis und zur besonders schweren räuberischen Erpressung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt. Ein weiterer jetzt 21-jähriger Angeklagter wurde freigesprochen. Das hat das Gericht mitgeteilt. Den beiden Männern war vorgeworfen worden, im November 2023 zum Bahnhof in Lathen gefahren zu sein, um dort 500 Gramm Marihuana zu verkaufen. Als die Kontaktperson vor Ort nicht erschienen war, sollen die Beiden die Person, die das Drogengeschäft vermittelt haben soll, aufgefordert haben, das Marihuana selbst abzunehmen. Sie sollen die Person bedroht und ihr Portemonnaies sowie die Schlüssel ihres Mofas an sich genommen haben. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.

