Drei Angeklagte nach Drogenhandel in Meppen zu langen Gefängnisstrafen verurteilt

Ein 45-jähriger Mann, eine 31-jährige Frau und ein 49-jähriger Mann sind vom Osnabrücker Landgericht unter anderem wegen bandenmäßiger Einfuhr von Betäubungsmitteln und bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln zu zum Teil langen Freiheitsstrafen verurteilt worden. Der 45-Jährige ist zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt worden. Außerdem hat das Gericht die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt angeordnet. Vor der Unterbringung muss der 45-Jährige aber ein Jahr und vier Monate der gegen ihn verhängten Freiheitsstrafe absitzen. Gegen den 49-Jährigen hat das Gericht eine Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren verhängt. Die 31-jährige Frau muss für insgesamt drei Jahre und sechs Monate in Haft. Die drei Angeklagten sollen mit Betäubungsmitteln gehandelt und bei einigen Taten Gegenstände mitgeführt haben, mit denen sie Personen verletzten konnten. Über einen Zeitraum von mehreren Monaten hatten die Angeklagten je nach Beteiligung in zehn bis 16 Fällen im Jahr 2023 Kokain, Heroin und Cannabis in den Niederlanden gekauft und in Meppen weiterverkauft.

Haftstrafe wegen gefährlicher Körperverletzung gegen 29-jährigen Mann aus Lingen

In einem Berufungsverfahren hat das Osnabrücker Landgericht ein Urteil des Lingener Amtsgerichtes vom 6. Juli vergangenen Jahres aufgehoben und neu gefasst. In dem Fall hatte das Amtsgericht einen 29-jährigen Mann aus Lingen wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zehn Monaten auf Bewährung verurteilt. Unter Einbeziehung weiterer Strafen ist der 29-Jährige nun vom Osnabrücker Landgericht zu drei Jahren und zehn Monaten Gefängnis verurteilt worden. Außerdem hat das Gericht die Unterbringung des Angeklagten in einer Entziehungsanstalt angeordnet. Vor der Vollstreckung der Maßregel soll der Verurteilte aber 13 Monate der Strafe vorweg absitzen. Der 29-jährige Mann aus Lingen hatte am 10. Juni 2021 bei einem Streit in seiner Wohnung einem anderen Mann ein Küchenmesser in die Brust gestochen. Bei der Tat soll der Angeklagte erheblich unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen gestanden haben.

Autofahrerin bei Verkehrsunfall in Andervenne verletzt

In Andervenne sind heute Vormittag auf der Settruper Straße zwei Autos zusammengestoßen. Eine Frau wurde bei dem Unfall verletzt. Ein 62-jähriger Autofahrer hatte gegen 11.25 Uhr beim Abbiegen in Richtung Hundelstraße das Auto einer 51-jährigen Frau übersehen. Bei dem Zusammenstoß wurde die Frau verletzt, der 62-jährige Autofahrer blieb unverletzt. Über die Höhe der Sachschäden gibt es noch keine Informationen.

Staatsanwaltschaft Osnabrück äußert sich zur tot aufgefundenen 88-jährigen Seniorin

Im Fall der 88-jährigen Seniorin, die in Meppen mehrere Wochen tot in ihrer Wohnung einer Seniorenwohnanlage gelegen haben soll, hat sich der Sprecher der Staatsanwaltschaft Osnabrück, Alexander Retemeyer, geäußert. Erst nachdem zwei Nachbarinnen sich Mitte Februar Sorgen gemacht hatten, weil sie die 88-Jährige längere Zeit nicht gesehen hatten und der Briefkasten voll gewesen sei, sei die Tür der Wohnung mit Hilfe der Feuerwehr geöffnet worden, so Retemeyer. Ein Ermittlungsverfahren zum Tod der aufgefundenen 88-Jährigen sei Anfang März eingestellt worden, da kein Verdacht einer strafbaren Handlung vorgelegen habe. Die Frau galt nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft als eigensinnig, problematisch und teils etwas verwirrt. Weil der Sohn in der Wohnung seiner Mutter nur noch zwei Euro Bargeld und keinen Schmuck gefunden hatte, habe er Strafanzeige wegen des Verdachts des Diebstahls beziehungsweise Unterschlagung erstattet. Dieses Verfahren sei Anfang April eingestellt worden, sagte Alexander Retemeyer der dpa.

Mann nach Messerangriff in Lingen zu Gefängnisstrafe verurteilt

Die 6. Große Strafkammer des Osnabrücker Landgerichtes hat einen Mann wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren und sieben Monaten verurteilt. In das Urteil ist eine im vergangenen Jahr verhängte Einzelstrafe einbezogen worden. Der Mann hatte seiner Lebensgefährtin in der gemeinsamen Wohnung in Lingen zwei Kopfstöße versetzt und sie gewürgt, bis sie das zeitweise das Bewusstsein verloren hatte. Mit einem Messer soll er ihr dann in den Hals gestochen haben. Nur durch eine spätere Notoperation hat das Opfer den Angriff überlebt. Das Gericht hat außerdem die Unterbringung des Mannes in einer Entziehungsanstalt angeordnet.

Auszubildende aus der Region sind mit ihrer Berufswahl überwiegend zufrieden

Auszubildende in der Wirtschaftsregion Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim sind mit ihrer Berufswahl überwiegend zufrieden. Das hat eine Azubi-Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim ergeben. Demnach seien 84 Prozent der befragten Auszubildenden mit ihrer Berufswahl zufrieden und würden ihren Ausbildungsberuf erneut wählen. Das Ergebnis unterstreiche, dass die Ausbildungsangebote in unserer Region den Bedürfnissen und Interessen junger Menschen entsprechen, fasst Juliane Hünefeld-Linkermann, die IHK-Geschäftsbereichsleiterin für Aus- und Weiterbildung, die Ergebnisse zusammen. An der Umfrage haben landesweit mehr als 4.300 Auszubildende im zweiten und dritten Lehrjahr teilgenommen, darunter knapp 900 aus dem IHK-Bezirk Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim.

Hase-Hubbrücke in Meppen aufgrund steigender Wasserstände in Betrieb genommen

Aufgrund der steigenden Wasserstände an den Flüssen Ems und Hase ist die Hase-Hubbrücke in Meppen wieder in Betrieb genommen worden. Das hat das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ems-Nordsee mitgeteilt. Da für das Passieren der Schiffe die Brücke gehoben werden muss, könne es in Meppen vereinzelt zu Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs kommen. Die Behörde appelliert an die Verkehrsteilnehmer, auf die Signallichter für den Betrieb der Brücke zu achten.

Landkreis Grafschaft Bentheim setzt Biotopkartierung in der Obergrafschaft, Nordhorn und der Gemeinde Wietmarschen fort

Der Landkreis Grafschaft Bentheim bittet Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer sowie Pächterinnen und Pächter um Unterstützung bei der Biotopkartierung. Auch in diesem Jahr seien im Auftrag der Naturschutzbehörde Kartierende in der Grafschaft Bentheim unterwegs, um Biotope zu kartieren. Die letzte vorliegende kreisweite Biotopkartierung stamme aus den Jahren 1989 bis 1991 und sei damit nicht mehr auf dem neuesten Stand. Die aktuelle Kenntnis darüber, wo in der Grafschaft welche Biotope vorkämen, sei aber eine wesentliche Grundlage für die rechtssichere und konzeptionelle Arbeit der Naturschutzbehörde. In diesem Jahr werden die Obergrafschaft, Nordhorn sowie die Gemeinde Wietmarschen begangen. Der Landkreis Grafschaft Bentheim bittet darum, die Kartierenden bei ihrer Tätigkeit zu unterstützen. Sie führen jeweils ein Bestätigungsschreiben der Naturschutzbehörde mit sich.

Wochenserie: Frühlingsbräuche aus aller Welt – Feuer und Wasser

Am vergangenen Wochenende brannten auch in unserer Region wieder zahlreiche Osterfeuer. Auch in anderen Regionen der Welt gibt es Frühlingsbräuche, die mit Feuer oder auch mit Wasser in Verbindung stehen. Im dritten Teil unserer aktuellen Wochenserie „Frühlingsbräuche aus aller Welt”, stehen genau diese Traditionen im Mittelpunkt. Als erstes hat Anselm Henkel in dieser Folge mit Justin Ullrich über die Maifeuer über die Maifeuer in Schweden gesprochen:

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Foto (c) Pixabay

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