Nach der Entdeckung eines toten 67-Jährigen aus Haren in seiner eigenen Wohnung ist ein Verdächtiger gefasst worden. Gegen den 35-Jährigen sei Haftbefehl wegen Totschlags erlassen worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Osnabrück heute Abend der dpa. Die Leiche des 67-Jährigen war am Dienstagabend gefunden worden. Ein Mitbewohner hatte die Beamten gerufen. Wegen einer Stichverletzung wurde eine Obduktion angeordnet. Der Tatverdächtige und das Opfer hätten sich gekannt, sagte der Sprecher. Weitere Einzelheiten zu dem Verbrechen gab die Staatsanwaltschaft zunächst nicht bekannt.
Drei Verletzte bei Autounfall in Emsbüren
Bei einem Verkehrsunfall heute Nachmittag in Emsbüren wurde ein Mensch schwer und zwei weitere leicht verletzt. Zwei Autos stießen gegen 14.30 Uhr auf der Schüttorfer Straße zusammen, da einer der Wagen aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten war. Infolge des Zusammenpralls drehten sich beide Autos und landeten im Seitenraum der Fahrbahn. Der 85-jährige Unfallverursacher wurde in seinem Wagen eingeklemmt. Einsatzkräfte der Feuerwehr Emsbüren befreiten ihn schwer verletzt daraus. Der 53-jährige Fahrer des zweiten Autos sowie sein 64-jähriger Beifahrer aus Lingen wurden leicht verletzt. Alle Beteiligten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Es ist ein Sachschaden in Höhe von rund 50.000 Euro entstanden.
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OpenRathaus der Stadt Papenburg stellt Antragsverfahren um
Das digitale Antragsverfahren des OpenRathaus der Stadt Papenburg wird ab dem kommenden Montag auf das vom Land Niedersachsen bereit gestellte Servicekonto Plus umgestellt. Das teilt die Stadt mit. Mit dem Servicekonto Plus sind Identitätsnachweise für Anträge, Anzeigen und Mitteilungen für Bauvorhaben nach der Niedersächsischen Bauordnung mittels einer eID-Funktion des Personalausweises möglich. Damit ist es nicht mehr erforderlich, die Anträge auszudrucken und zu unterschreiben. Die Online-Ausweisfunktion des Personalausweises kann mit einem Smartphone mit NFC-Chip und der AusweisApp2 zum Auslesen der Ausweisdaten genutzt werden. Bisher war das Einreichen von Anträgen im OpenRathaus nur nach vorheriger Anmeldung mit E-Mail-Adresse und Passwort und ohne sichere elektronische Identifikation möglich. Eine solche Einreichung der Anträge für Bauvorhaben nach der Niedersächsischen Bauordnung entspricht jedoch nicht mehr den gesetzlich notwendigen Anforderungen an eine sichere elektronische Identifikation.
UPDATE: Staatsanwaltschaft geht nach Todesfall in Haren von Tötungsdelikt aus
Nach dem Auffinden eines Toten gestern Morgen in einem Wohnhaus in Haren hat die Staatsanwaltschaft jetzt bestätigt, dass es sich um ein Tötungsdelikt handeln soll. Das berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ). Die Obduktion hatte zunächst keine Hinweise darauf gegeben, dass der 67-jährige Mann durch ein Fremdeinwirken gestorben ist. Polizei und Staatsanwaltschaft haben aber weiter in alle Richtungen ermittelt. Genauere Informationen über weitere Beteiligte und den Hergang der Tat könne die Staatsanwaltschaft zum jetzigen Zeitpunkt laut der NOZ aber noch nicht geben. Die Ermittlungen halten an.
Symbolbild
Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann setzt sich für “Widerspruchslösung” bei Organspenden ein
Die örtliche Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann will sich gemeinsam mit Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach vor dem Bundestag erneut für die sogenannte „Widerspruchslösung“ bei Organspenden starkmachen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Bundestagsabgeordneten hervor. Diese „Widerspruchslösung“ gilt bereits unter anderem in Frankreich, Italien, Österreich und Spanien. Diese Lösung besagt, dass jeder Mensch, der an einem Hirntod stirbt, automatisch Organspender wird, es sei denn, er widerspricht zu Lebzeiten. Während in Deutschland auf eine Million Menschen etwa zehn Spenderinnen und Spender kommen, sind es in Ländern, in denen die „Widerspruchslösung“ gilt, oftmals doppelt so viele. Bereits 2020 hatte sich Gitta Connemann für die Lösung eingesetzt. Es gab dafür allerdings keine Mehrheit im Bundestag.
Stadt Nordhorn bietet Sommerferien-Betreuung für Grundschulkinder an
Die Stadt Nordhorn bietet während der Sommerferien eine Ferienbetreuung für Grundschulkinder an. Das teilte die Stadt heute mit. Die Betreuung findet im Jugendheim Stadtflur am Immenweg statt. Dort können Kinder von 7.30 Uhr und 13 Uhr betreut werden. Des Weiteren werden Betreuungen im Jugendzentrum an der Denekampser Straße angeboten. Hier liegen die Betreuungszeiten zwischen von 7.30 bis 13.00 Uhr, von 7.30 bis 15.00 Uhr oder von 7.30 bis 17.00 Uhr. Für Kinder, die nach den Sommerferien eingeschult werden, bietet die Stadt Nordhorn einen Sonderservice an. Für sie gibt es im Jugendzentrum eine Betreuung am Donnerstag, den 17. August und Freitag, den 18. August von 7.30 Uhr bis 13.00 Uhr. Eine vorherige schriftliche Anmeldung der Kinder für die Ferienbetreuung ist notwendig und muss bis spätestens Dienstag, 20. Juni 2023 erfolgen. Das Anmeldeformular kann im Internet unter www.nordhorn.de/ferienbetreuung heruntergeladen oder telefonisch bei der Abteilung Jugendarbeit der Stadt Nordhorn unter den Telefonnummern 05921 894-34 oder 05921 878-329 angefordert werden.
UPDATE: Nach Unfall mit Planwagen in Andervenne: Anhänger war nicht verkehrstauglich
Nach dem Planwagen-Unfall in Andervenne am vergangenen Montag, bei dem 12 Menschen verletzt worden sind, hat die Polizei bestätigt, dass der Planwagen verkehrsuntauglich gewesen ist. Das berichtet der NDR. Demnach sei bei dem Fahrzeug seit drei Jahren der TÜV abgelaufen. Außerdem habe der Treckerfahrer keine Genehmigungen zur Personenbeförderung, für den Planwagen sowie für das Planwagengespann vorlegen können. Die Polizei habe unmittelbar nach dem Unfall ein Ermittlungsverfahren gegen den Treckerfahrer eingeleitet.
Berufliche Weiterbildung hat positive Auswirkungen für Unternehmen und Absolventen
Von einer höheren Berufsbildung profitieren sowohl Unternehmen, als auch Absolventen. Dieses Fazit hat Juliane Hünefeld-Linkermann, die Geschäftsbereichsleiterin Aus- und Weiterbildung von der IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim nach der Veröffentlichung der bundesweiten „Erfolgsstudie Weiterbildung“ gezogen. Als höhere Berufsbildung werden Aufstiegsbildungen zum Meister oder Fachwirt bezeichnet. An der Befragung hatten 20.000 Absolventen der höheren Berufsbildung teilgenommen, die in den vergangenen fünf Jahren eine Fortbildungsprüfung bestanden hatten. Aus der Wirtschaftsregion Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim hatten sich mehr als 170 Absolventen beteiligt. 94 Prozent der Absolventen gaben demnach an, dass sich die Weiterbildung positiv auf ihre persönliche Entwicklung ausgewirkt habe. 81 Prozent berichten über positive Auswirkungen auf ihre berufliche Entwicklung. Dazu gehören finanzielle Verbesserungen, ein Aufstieg in eine höhere Position oder ein größerer Aufgaben- und Verantwortungsbereich.
Rüttelplatte von Baustelle in Heede gestohlen
Von einer Baustelle in Heede haben Diebe eine Rüttelplatte im Wert von rund 2500 Euro gestohlen. Die Tat ereignete sich zwischen Dienstagnachmittag und gestern Morgen an der Von-Galen-Straße. Bei dem gestohlenen Fabrikat handelt es sich um eine Rüttelplatte der Marke „Wacker Neuson“. Die Polizei sucht Zeugen.
Kupferrohre vom Gebäude des SV Suddendorf/Samern gestohlen
Unbekannte haben zwischen dem 25. Mai und gestern in Schüttorf Kupferfallrohre vom Gebäude des SV Suddendorf/Samern gestohlen. Der Schaden wird auf rund 2000 Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Kreis Grafschaft Bentheim überprüft Wasserqualität seiner drei Badeseen
9. Fest der Sinne auf Schloss Clemenswerth
Stegemann blickt sorgenvoll auf die steigenden Nichtschwimmerzahlen
Die Verantwortlichen des Schwimmvereins WASPO Nordhorn blicken mit großer Sorge auf die steigenden Nichtschwimmerzahlen. Das geht aus einer Mitteilung des CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann hervor. Stegemann hatte sich mit Vertretern des Vereins getroffen, um über aktuelle Herausforderungen für den Schwimmsport in der Grafschaft Bentheim zu sprechen. Jedes fünfte Kind zwischen sechs und zehn Jahren könne laut einer von der DLRG in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage nicht schwimmen. Der Anteil, der Grundschulkinder, die nicht schwimmen können, habe sich der Umfrage zufolge in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt. Die steigenden Nichtschwimmerzahlen und die persönlichen Einschätzungen der Vertreter aus dem Schwimmverein würden den Bedarf an Verbesserungen verdeutlichen, so Stegemann.
Foto (c) Büro Stegemann
Neues Einzelhandelskonzept für die Harener Innenstadt
Die Stadt Haren hat ein neues Einzelhandelskonzept für die Harener Innenstadt vorgestellt. Hintergrund ist die Aufnahme der Stadt Haren in das Förderprogramm „Perspektive Innenstadt!“ beim Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung. Aus dem Sofortprogramm erhält die Stadt Haren 355.000 Euro für die Umsetzung von Vorhaben zur Stärkung der Innenstadt. Ein Teil der Mittel wurde für die Neuaufstellung des städtischen Einzelhandelskonzeptes sowie für die Erarbeitung eines Handelungskonzeptes zur Weiterentwicklung der Innenstadt verwendet. Im nächsten Schritt soll die Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes sowie der Masterplan für die Innenstadt durch den Stadtrat als Teil des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes beschlossen werden. Danach erfolge eine entsprechende Veröffentlichung beider Konzepte auf der Internetseite der Stadt Haren.
Foto (c) Stadt Haren
Pedelec-Fahrerin in Lingen gestürzt und schwer verletzt
Eine 73-jährige Frau hat sich gestern in Lingen bei einem Sturz mit ihrem Pedelec schwer verletzt. Die Frau war auf der Straße Am Wulwer Esch in Richtung Georgstraße unterwegs. Als sie gesehen hat, dass eine Sattelzugmaschine in den Lucaskamp rangieren wollte, bremste sie ab. Obwohl sie nicht mit der Sattelzugmaschine kollidierte, stürzte die 73-Jährige. Nach dem Sturz wurde sie mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
17-jähriger Rollerfahrer bei Unfall in Nordhorn schwer verletzt
In Nordhorn ist gestern Abend ein Rollerfahrer mit einem Auto zusammengestoßen und wurde dabei schwer verletzt. Der 17-Jährige wollte gegen 21.10 Uhr von der Veldhauser Straße stadtauswärts nach links auf einen Parkplatz abbiegen. Ein entgegenkommender Autofahrer wollte ebenfalls auf den Parkplatz fahren und stieß mit dem Rollerfahrer zusammen. Während der Autofahrer unverletzt blieb, musste der Rollerfahrer mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.
15-Jährige in Werlte mit Mofa gestürzt und schwer verletzt
Eine 15-Jährige ist gestern in Werlte mit ihrem Mofa gestürzt und hat sich dabei schwer verletzt. Die Jugendliche war auf dem Radweg an der Sögeler Straße in Richtung Werlte unterwegs. Auf gerade Strecke stürzte sie und musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Warum die 15-Jährige die Kontrolle über das Mofa verloren hat, ist noch nicht bekannt.
Radfahrer in Lohne angefahren – Unfallverursacher/in flüchtet
Die Polizei sucht einen Autofahrer oder eine Autofahrerin, der oder die gestern morgen in Wietmarschen einen schweren Verkehrsunfall verursacht haben soll. Ein 59-jähriger Radfahrer war gestern gegen 7.30 Uhr an der B213 in Lohne in Höhe der Straße Im Erdbrand von einem Auto angefahren und dabei schwer verletzt worden. Bei dem Auto soll es sich um ein weißes Fahrzeug gehandelt haben. Der Fahrer oder die Fahrerin fuhr weiter, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Der 59-Jährige schaffte es noch bis zu seiner Arbeitsstelle, brach dort aber zusammen und musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Toter in Haren: Umstände geben weiterhin Rätsel auf
Nach dem Auffinden eines toten 67-Jährigen in Haren sind die Umstände des Todes nach wie ungeklärt. Auch die Obduktion habe keine Hinweise darauf ergeben, ob der Mann durch Fremdeinwirkung gestorben sei, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft heute der dpa. Der 67-Jährige war am Dienstagabend mit einer Stichverletzung tot in seiner Wohnung gefunden worden. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln den Angaben zufolge in alle Richtungen. Gemeldet worden war der Tote von seinem Mitbewohner.
21-jährige Autofahrerin bei Verkehrsunfall in Wietmarschen verletzt
In Wietmarschen ist gestern Abend eine 21-jährige Autofahrerin mit einem Kleintransporter auf der Nordstraße von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Schutzplanke geprallt. Die Autofahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Das Auto blieb auf der Schutzplanke liegen und drohte, einen Wall runterzurutschen. Die Fahrbahn musste zur Bergung des Fahrzeuges für knapp zwei Stunden gesperrt werden. Der Schaden wird auf rund 6.000 Euro geschätzt.
Pedelec-Fahrer nach Sturz mit schweren Verletzungen im Krankenhaus verstorben
Ein 73-jähriger Mann ist gestern infolge eines Verkehrsunfalls mit seinem Pedelec in Twist verstorben. Am vergangenen Sonntag war der Mann mit seinem Pedelec auf der Zollstraße in Richtung Franziskusstraße unterwegs. Beim Auffahren auf den Geh- und Radweg touchierte der 73-Jährige die Bordsteinkante und stürzte. Er musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Nach einer operativen Behandlung ist der 73-Jährige laut Polizei gestern verstorben.
31-jährige Frau bei Verkehrsunfall in Neuenhaus tödlich verletzt
Eine Autofahrerin hat gestern Abend gegen 21 Uhr auf der Grenzstraße in Neuenhaus die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und ist frontal gegen einen Baum geprallt. Ersthelfer konnten der 31-jährigen Frau nicht mehr helfen. Für sie kam jede Hilfe zu spät. Warum die Autofahrerin in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen ist, ist noch nicht bekannt. Neben der Feuerwehr und Rettungskräften waren an der Unfallstelle mehrere Notfallseelsorger im Einsatz.
Foto (c) Feuerwehr
Deutsch-niederländische Polizeieinheit GPT blickt auf 15 Jahre Zusammenarbeit zurück
Seit ihrem Bestehen ist die deutsch-niederländische Polizeieinheit „Grenzüberschreitendes Polizeiteam“ (GPT) über 25.000 Mal im Einsatz gewesen. Das geht aus einer Bilanz zum 15-jährigen Bestehen der Einheit hervor, die die Polizei gestern veröffentlicht hat. Rückblickend habe sich das GPT „zu einem unverzichtbaren Bestandteil der gemeinsamen polizeilichen Arbeit im Dreiländereck Niedersachsen, Niederlande und Nordrhein-Westfalen entwickelt“, heißt es. In den 15 Jahren seien etwa über 11.000 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten aufgedeckt worden. Es habe 250 vorläufige Festnahmen und Festnahmen gegeben. Im Fokus der Polizisten stehen unter anderem Schleusungskriminalität, zunehmend Geldautomatensprengungen oder auch Drogenhandel. 800 Kilogramm Betäubungsmittel mit einem Marktwert von über 12 Millionen Euro habe die Einheit seit ihrer Gründung sichergestellt. Auch rund 15 gefälschte Dokumente wie Ausweise fanden den Weg in die Asservatenkammer. Insgesamt 20 Polizeibeamtinnen und -beamte sind am Grenzübergang an der Autobahn 30 in Bad Bentheim stationiert. Eine vergleichbare Einheit gibt es noch an der Grenze bei Bunde im Landkreis Leer.