46-jährige Autofahrerin wird bei Verkehrsunfall auf der L60 bei Lingen schwer verletzt

Eine 46-jährige Autofahrerin ist bei einem Verkehrsunfall auf der L60 bei Lingen-Brockhausen schwer verletzt worden. Die Polizei teilt auf Anfrage mit, dass die Lingenerin gegen 19 Uhr einem die Straße querenden Wild ausgewichen ist und dabei ins Schleudern geriet. Dabei überschlug sich das Auto und prallte mit der Fahrzeugunterseite gegen einen Baum. Die 46-Jährige kam in einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Das Auto erlitt einen Totalschaden.

 

Foto © H. Lindwehr

Das Wetter am Mittwoch

Der Mittwoch zeigt sich zu Beginn meist frostig und freundlich. Tagsüber scheint die Sonne von einem meist wolkenlosen Himmel. Der Wind weht dabei schwach aus östlichen Richtungen bei 9 bis 11 Grad.

Am Donnerstag dreht der Wind auf Süd und eine Front zieht aus Westen heran, die etwas Regen bringt. Auch Karfreitag zeigt sich phasenweise nass. Die Temperaturen liegen dabei bei 9 bis 12 Grad, die Nächte werden zunehmend frostfrei.

Drachenfest am Speicherbecken in Geeste feiert 25-jähriges Jubiläum

Am Speicherbecken in Geeste wird im Mai zum 25. Mal das Drachenfest vom Drachentreff Lingen ausgetragen. Die Gemeinde Geeste teilt mit, dass es dabei nicht nur die 25. Auflage des Drachenfestes, sondern auch das 35-jährige Bestehen des Drachentreffs gefeiert wird. Laut der Gemeinde trifft sich am 6. und 7. Mai ein Großteil der Drachenszene aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland. Rund 30 Teams mit 75 Drachenpiloten nehmen an dem Drachenfest teil. Dabei werden die Drachen selbst gebaut und werden über dem Speichersee steigen gelassen. Das Fest findet am 6. Mai von 11 bis 18 Uhr und am 7. Mai von 11:00 bis 17 Uhr statt. „Wir hoffen, bei gutem Wetter und ausreichend Wind ein buntes Treiben am Himmel über dem Speichersee präsentieren zu können“, so die Organisatoren Stefanie van Rheenen, Stephan Berndzen und Kai von Seggern. Der Besuch des Drachenfestes ist kostenlos.

Erster Nordhorner Pflegetisch: Stadt beleuchtet aktuellen Sachstand in der Pflege

Die Stadt Nordhorn hat den ersten Nordhorner Pflegetisch ausgerichtet und gemeinsam mit 40 Personen den aktuellen Sachstand in der Pflege beleuchtet. Die Stadt teilt mit, dass dabei die örtlichen Herausforderungen ermittelt und erste Handlungsoptionen aufgezeigt wurden. Zentrales Thema  ist die Versorgungslage von Hilfe- und Pflegebedürftigen in Nordhorn. Die Runde soll nun regelmäßig tagen. Dabei wird auch über die Situation der pflegenden Angehörigen gesprochen. Bei der Auftaktveranstaltung hatten sich haupt- und ehrenamtlich in der Pflege tätige Menschen mit Politik, Verwaltung und Interessierten getroffen. “In Deutschland werden vier von fünf Pflegebedürftigen zu Hause in ihrer vertrauten Umgebung von Angehörigen mit oder ohne externe fachliche Unterstützung gepflegt. Das stellt alle Beteiligten vor große Herausforderungen. Mit der Einrichtung des Pflegetisches wollen wir dazu beitragen, dass die Situation von Gepflegten und Pflegenden in den Blick genommen wird und auch zukünftig eine wohnortnahe, bedarfsgerechte Versorgung pflegebedürftiger Personen sichergestellt ist.“, teilt die Stadträtin für Bildung, Ordnung und Soziales, Birgit Beckermann, mit. Während des Pflegetischs kam die Idee auf das bereits bestehende Pflegeportal der Weser-Ems-Region bekannter zu machen. Das Portal gibt Pflegenden und pflegebedürftigen Unterstützungen mit auf den Weg. Einen Link zu dem Portal findet ihr hier. Die Stadt Nordhorn hat angekündigt, dass zum nächsten Pflegetisch im Herbst eingeladen wird.

Foto © Stadt Nordhorn

Feuerwehr der Samtgemeinde Dörpen zieht Bilanz: 117 Einsätze im Jahr 2022

Die Feuerwehr der Samtgemeinde Dörpen hat in einem Jahresrückblick durch den Ortsbrandmeister Ralf Sievers Bilanz gezogen. Die Feuerwehr teilt mit, dass sie im Jahr 2022 117 Einsätze verzeichnete und das dabei etwa 1100 Einsatzstunden geleistet wurden. Zusammen mit externen Lehrgängen, Dienstabenden und Fahrzeug und Gebäudepflege wurden insgesamt knapp 3600 Stunden im „Dienste des Bürgers“ geleistet. Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung wurde mitgeteilt, dass über dir Samtgemeinde neue Flammschutzhauben anschafft werden und das fünf Kameradinnen und Kameraden an einem Realbrandtraining oder einem Kettensägenschein teilnehmen können. Außerdem wurde beschlossen, dass Neuaufnahmen nun nicht mehr nur einmal im Jahr möglich sind, sondern zum 1. des Quartals. Während der Versammlung wurden Heinz-Hermann Mörker zum 1. Hauptfeuerwehrmann befördert. Außerdem gab es zwei weitere Beförderungen zu Hauptfeuerwehrmännern und -frauen und vier Beförderungen zu Feuerwehrmännern. Die Feuerwehr Dörpen hat zudem acht neue Kameraden und Kameraden als Anwärter in die Feuerwehr aufgenommen.

Foto © SG Dörpen / Feuerwehr

Maik Girmendonk wird neuer Geschäftsführer der Nordhorner Versorgungsbetriebe GmbH (nvb)

Maik Girmendonk wird neuer Geschäftsführer der Nordhorner Versorgungsbetriebe (nvb). Das hat das Dienstleistungsunternehmen für Strom, Erdgas und Wasser heute mitgeteilt. Der Aufsichtsrat habe sich Ende März einstimmig für den 45-jährigen Diplom-Ingenieur entschieden. Damit wurde die Nachfolge von Dr. Michael Angrick, der am 31. Januar 2024 in den Ruhestand verabschiedet wird, frühzeitig geregelt. Angrick leitet die Geschäfte der Nordhorner Versorgungsbetriebe, der Bäderbetriebe Nordhorn/Niedergrafschaft und der Kommunalen Betriebe Nordhorn seit fast 23 Jahren. Diese Erfolgsgeschichte möchte sein designierter Nachfolger Maik Girmendonk weiterschreiben, heißt es in der Mitteilung des Unternehmens.

Foto: Maik Girmendonk (links) wird Nachfolger von Dr. Michael Angrick als Geschäftsführer der nvb GmbH. Dazu gratuliert Aufsichtsratsvorsitzender Harald Krebs. (c) Nordhorner Versorgungsbetriebe GmbH (nvb)

Atomkraftgegner demonstrieren am 15. April in Lingen gegen weitere Urangeschäfte

Mehrere Anti-Atomkraftinitiativen fordern von der Bundesregierung erneut ein klares Veto gegen weitere Urangeschäfte mit Russland und gegen das vor kurzem beschlossene russisch-französische Joint-Venture für die Brennelementefertigung in Lingen. Hintergrund der wiederholten Aufforderung ist die Vermutung, dass gestern das russische Atomschiff „Mikhail Dudin“ den Rotterdamer Hafen angesteuert hat, um entweder russisches Uran für die Lingener Brennelementefabrik zu liefern oder in Lingen gefertigte Brennstäbe über Russland nach Kasachstan oder China zu bringen. Am 15. April wollen die Atomkraftgegner ihre Forderung mit einer weiteren Demonstration unterstreichen. Geplant ist eine Kundgebung vor der Brennelementefabrik in Lingen. Sie soll um 13 Uhr beginnen.

Reaktionen auf den Rücktritt von Bischof Bode

Seitdem Franz-Josef Bode, der bisherige Bischof des Bistums Osnabrück, am 25. März seinen Rücktritt bekannt gegeben hat, wird viel spekuliert. Ist es richtig so? Wie könnte es weitergehen? Was bedeutet das für die katholische Kirche im Bistum Osnabrück? Ems-Vechte-Welle-Reporterin Christiane Adam hat drei Mitarbeiter aus dem Bistum zu ihrer Meinung befragt:

Besetzung der Arielle in Disney-Neuverfilmung sorgt für Diskussionen

Tief unter dem glitzernden Meeresspiegel, in einer magischen Welt voller Fische, Muscheln und anderen Meeresbewohnern, lebt die kleine Meerjungfrau Arielle. Der Zeichentrickfilm “Arielle” ist ein Disney-Klassiker. Im Mai 2023 werden die Abenteuer der kleinen Meerjungfrau in einer Realverfilmung in den deutschen Kinos zu sehen sein. Eines fällt vielen Menschen bei dem Blick auf die Besetzung aber auf: Halle Bailey, eine schwarze Schauspielerin, verkörpert die im Original als weiß und rothaarig dargestellte Arielle. Diese Entscheidung löste in den sozialen Medien kontroverse Diskussionen aus. Einige sehen die Besetzung als Fortschritt im Kampf gegen Rassismus und für mehr Gleichberechtigung, während andere sie als Marketingstrategie von Disney sehen und behaupten, dass sich Disney damit ein gewisses Image geben möchte. Christina Glück hat bei einer Straßenumfrage in der Lingener Innenstadt Passantinnen und Passanten nach ihrer Meinung zum Film und der damit verbundenen Debatte gefragt:

Wochenserie: Ostern in aller Welt – Griechenland

Das Osterfest steht vor der Tür. Wir befinden uns schon in der sogenannten Karwoche. Die endet am Samstag, am Sonntag und Montag wird dann Ostern als höchstes Fest des Christentums gefeiert. Aber auch abseits des christlichen Glaubens ist Ostern bei uns mit vielen Bräuchen und Traditionen verbunden. Wir färben Eier bunt und suchen im eigenen Garten nach dem, was der Osterhase dort für uns versteckt hat. Doch wie sieht Ostern in anderen Teilen der Welt aus? Das stellen wir euch aktuell in einer Wochenserie vor. Heute schauen wir dabei nach Griechenland. Damit, wie dort Ostern gefeiert wird, hat sich Jenny Reisloh beschäftigt:

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Foto © Larisa Koshkina/Pixabay

LKW startet in Lingen mit Hilfsgütern für die Ukraine

Seit dem Beginn des Angriffskrieges von Russland auf die Ukraine startet heute zum 20. Mal ein Hilfstransport von Lingen in die Ukraine. Das schreibt der NDR. Ziel des LKW’s der Initiative „Freundeskreis der Ukrainefahrer Lingen“ sei die Großstadt Oblast Tscherniwzi in der Westukraine. Zu den Hilfsgütern sollen vor allem Krankenbetten, Verbandsmaterial, Lebensmittel und warme Kleidung gehören. Insgesamt hat die Initiative laut dem Bericht bereits Hilfsgüter im Gesamtwert von rund einer Million Euro übergeben.

Mehrere Einbrüche und Diebstähle in Lingen und Nordhorn

Die Polizei hat in den vergangenen Tagen eine Reihe von Einbrüchen und Diebstählen registriert. In Nordhorn sind Unbekannte in einen Keller an der Gildehauser Straße eingebrochen und haben eine Kabeltrommel mitgenommen. Zwischen dem vergangenen Freitag und gestern haben Diebe in Lingen an der Straße Am Gasthausdamm sechs Stühle und eine Bank von einer Terrasse einer Tagesstätte gestohlen. Außerdem besprühten sie eine Tür mit Farbe. In der Lingener Kivelingstraße sind Unbekannte im gleichen Zeitraum in eine Garage eingebrochen. Sie nahmen aus einem Fahrzeug eine Fernbedienung und einen Fahrzeugschein mit. Aus einem Toilettenraum in der Garage nahmen die Einbrecher außerdem einen Schlüssel mit. In der Nacht von Sonntag auf Montag haben Diebe am Langschmidtsweg in Lingen ein Auto aufgebrochen. Sie nahmen eine Handyhalterung und eine Brille mit. In allen Fällen sucht die Polizei Zeugen.

Albert Stegemann fordert mehr Unterstützung vom Bund für die Betreuung und Unterbringung von Migranten

Kommunen brauchen größere Hilfe bei der Unterbringung und Betreuung von Migranten sowie mehr finanzielle Unterstützung. Das hat der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann nach dem Kommunalgipfel zur Asyl- und Flüchtlingspolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gefordert. Der Gipfel mit mehr als 400 Landräten, Oberbürgermeistern und Bürgermeistern am vergangenen Freitag habe die teilweise dramatische Lage in großen Teilen unseres Landes deutlich gezeigt, so Stegemann. Vor Ort fehle es an Wohnraum, an Kapazitäten für die Integration sowie an Kita- und Schulplätzen. Stegemann habe die Bundesinnenministerin Nancy Faeser ins Emsland und in die Grafschaft Bentheim eingeladen, um sich ein Musterbeispiel gelungener Unterbringung und Integration anzuschauen. Das Land Niedersachsen und der Landkreis Emsland hätten aktuell bereits mehr ukrainische Geflüchtete aufgenommen als die Quote vorsehe. Die Integration der Geflüchteten in die Gesellschaft sei eine essenzielle Aufgabe, die nur gemeinsam gemeistert werden könne, so der Bundestagsabgeordnete in der Mitteilung weiter.

A30 zwischen Salzbergen und Schüttorf nach Reifenplatzer gestern Abend fast vier Stunden gesperrt

Die Autobahn 30 musste gestern Abend zwischen Salzbergen und Schüttorf für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Im Baustellenbereich war an einem LKW ein Reifen geplatzt. Menschen wurden bei dem Unfall nicht verletzt. Weil durch die Baustelle nur eine Spur führte, kam der Verkehr zum Erliegen. Ein Reifenservice konnte nur unter Vollsperrung an den beschädigten LKW herangeführt werden. Dazu musste auch die Gegenfahrbahn zwischen Schüttorf-Nord und Rheine-Nord zwischenzeitlich gesperrt werden. Einige Fahrzeuge, die im Rückstau standen, mussten durch Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Schüttorf überbrückt werden, da sie nicht mehr ansprangen. Fast vier Stunden nach dem Reifenplatzer konnte der Verkehr wieder fließen.

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