HSG Nordhorn-Lingen unterliegt Hannover-Burgdorf

Die HSG Nordhorn-Lingen hat ihr Heimspiel gegen den TSV Hannover-Burgdorf am Abend verloren. Am Ende eines spannenden Spiels hieß es 20:22 aus Sicht der HSG. Zur Halbzeit führte das Zwei-Städte-Team noch mit 12:10. Hannover-Burgdorf konnte aber bereits kurz nach der Halbzeit ausgleichen und am Ende auch den Sieg einfahren. Die besten Werfer auf Seiten der HSG waren Georg Pöhle und Robert Weber mit je fünf Treffern. Nordhorn-Lingen bleibt 17. in der Tabelle der ersten Handball-Bundesliga mit aktuell fünf Punkten Rückstand auf den ersten Abstiegsplatz. Das nächste Spiel bestreitet die HSG am 6. Juni gegen den TBV Lemgo Lippe.

NABU fordert Ausgleich für Moorbrand bei Meppen

Der Naturschutzbund NABU und Abgeordnete aus der Region fordern einen Ausgleich für die Schäden durch den Moorbrand bei Meppen. Das berichtet der NDR. Im Jahr 2018 waren bei einem Brand auf dem Bundeswehrgelände bei Meppen Schadstoffe und mehrere tausend Tonnen CO2 freigesetzt worden. Laut NABU betrage der CO2-Preis 30 Millionen Euro. Dieses Geld könne der Landkreis gut für Klimaschutzprojekte einsetzen.

Humuserhalt und -aufbau in der Landwirtschaft

Landwirtschaftliche Betriebe im Emsland und in der Grafschaft Bentheim können sich ab sofort auf das Modell- und Demonstrationsvorhaben „Humuserhalt und -aufbau in landwirtschaftlich genutzten Böden“ bewerben. Das geht aus einer Pressemitteilung des CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann hervor. Durch Humus werden im Boden große Mengen an Kohlenstoff aus zuvor von Pflanzen gebundenem CO2 gespeichert. Aus diesem Grunde sei Humus wichtig im Kampf gegen den Klimawandel, so Stegemann. Ziel des Modell- und Demonstrationsvorhabens sei es, in den Betrieben innovative und langfristig wirkende Maßnahmen zum Humuserhalt und Humusaufbau zu etablieren. Interessierte können ihre Projektskizzen bis zum 25. Juni einreichen.

Weitere Informationen unter: www.ble.de/DE/Projektfoerderung/Foerderungen-Auftraege/Bundesprogramm_Humus/MuD_Humusaufbau.html?nn=8903860

800-Kilo-Kuh tot in Wippingen gefunden

In Wippingen wurde heute Vormittag eine tote 800 Kilogramm schwere Kuh gefunden. Das berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung. Die Kuh lag auf der Weide eines Landwirts. Man vermutet, dass ein Wolf sie getötet haben könnte, da es in den vergangenen Wochen immer wieder Wolfsbeobachtungen in Renkenberge und in Wippingen gegeben habe. Dass im Emsland eine Kuh gerissen wurde, sei jedoch zum ersten Mal geschehen.

Verletzte bei Unfall auf B401 in Höhe Lehe

Heute Vormittag ist es auf der B401 in Höhe Lehe zu einem Verkehrsunfall gekommen. Drei Menschen wurden dabei verletzt. Ein 66-jähriger Fahrer eines niederländischen Ford Mondeo war gegen 10:30 Uhr auf der Fahrbahn unterwegs. Aus Richtung B70 kommend bog er nach links auf die B 401 in Richtung Dörpen ab. Er übersah dabei den aus Richtung Surwold kommenden Audi A6 eines 25-Jährigen aus Papenburg. Es kam zum Zusammenstoß und beide Fahrer sowie ein 49-jähriger Beifahrer im Ford Mondeo wurden verletzt.

Exhibitionistische Handlung in Lingen

In Lingen soll es am 20. Mai gegen 18 Uhr auf dem Hof einer Schule an der Straße An der Kapelle zu einer exhibitionistischen Handlung gekommen sein. Ein junges Paar soll nicht jugendfreie Intimitäten in Höhe des dortigen Fahrradständers ausgetauscht haben. Die Handlungen wurden von zwei zehnjährigen Mädchen beobachtet, die sich ebenfalls auf dem Schulhof aufhielten. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

E-Roller in Lingen gestohlen

Unbekannte haben in Lingen am Samstag zwischen 12:15 Uhr und 12:30 Uhr einen E-Roller gestohlen. Zur Tatzeit war der Roller unter einem Unterstand an der Klasingstraße in Lingen abgestellt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 370 Euro. Die Polizei sucht Zeugen.

Baumaterial in Uelsen gestohlen

In Uelsen haben Unbekannte zwischen dem 14. und dem 17. Mai und zwischen dem 21. und dem 25. Mai Baumaterial gestohlen. Sie verschafften sich Zugang zu einer Baustelle an der Straße Lemker Wiesen in Uelsen. Die Täter entwendeten in beiden Fällen jeweils ein Paket mit Startprofilen im Wert von etwa 150 Euro. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Kellerbrand in Börger

In Börger ist es heute nach Flexarbeiten zu einem Kellerbrand gekommen. Das teilt die Feuerwehr der Samtgemeinde Sögel mit. Das Feuer brach gegen 10:49 Uhr im Fasanenweg in Börger aus. Ein Bewohner hatte versucht, mit einem Trennschleifer alte Heizöltanks auseinanderzuschneiden und es kam zum Brand. Zwei Bewohner konnten das Haus rechtzeitig verlassen. Trupps der Feuerwehr Börger löschten die in den Kellerräumen brennenden Holzstücke und Zeitungsreste mit einem Strahlrohr und verhinderten eine Brandausbreitung. Der Brandschaden ist gering. Es entstand jedoch ein Rauchschaden in den Keller- und Flurräumen. Die Feuerwehr Börger war mit 25 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen vor Ort. Die Feuerwehr Spahnharrenstätte wurde vorsorglich ebenfalls alarmiert. Sie war mit 14 Feuerwehrleuten und zwei Fahrzeugen vor Ort, musste jedoch nicht mehr eingesetzt werden.

Foto © Samtgemeinde Sögel/Feuerwehr

Umstrittener Transport von Rindern aus dem Emsland nach Marokko gestartet

Der umstrittene Transport von trächtigen Rindern von Messingen nach Marokko ist gestern Abend gestartet. Das berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ). Der Transport war in der vergangenen Woche von Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast untersagt worden. Die Ministerin äußerte in diesem Zusammenhang Bedenken zu den Tierschutzstandards in Marokko. Das Verwaltungsgericht in Osnabrück hatte das Verbot jedoch am Freitag gekippt. Das Landwirtschaftsministerium hatte daraufhin den Landkreis Emsland angewiesen, gegen den Beschluss aus Osnabrück beim Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg Beschwerde einzulegen. Das hatte der Landkreis am Montag getan. Über die Beschwerde wollte das OVG heute entscheiden. Bis zur Entscheidung sei man rechtlich an den Beschluss der Osnabrücker Richter gebunden, so eine Sprecherin des Landkreises zur NOZ. Der erste des in vier Teilen geplanten Transportes konnte deshalb gestern starten.

Nordhorner Seniorenbeiratsvorsitzender stellt Ehrenamtsarbeit in Hannover vor

Aktuelle Probleme erfordern kurzfristiges Handeln. Bei strukturellen Problemen, die sich über einen längeren Zeitraum entwickelt haben, muss an den Ursachen angesetzt werden. Das kann Tagespolitik nicht lösen. Deshalb braucht es einen politischen Raum, in dem eine differenzierte Analyse erarbeitet werden kann. Hier können dann tragfähige, nachhaltige Lösungsvorschläge gemacht werden. Genau diese Möglichkeit bieten Enquete-Kommissionen. Diese überfraktionellen Arbeitsgruppen werden vom Deutschen Bundestag und den Landesparlamenten eingesetzt. Und in der Niedersächsischen Enquete-Kommission zum Thema Ehrenamt war vor kurzem der Vorsitzende des Seniorenbeirates der Stadt Nordhorn zu Gast. ems-vechte-welle – Reporter Heiko Alfers berichtet:

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Foto © Horst-Dieter Dörr

Familie Börger aus Wietmarschen bekommt ‚Goldene Olga‘ überreicht

Die konventionelle Landwirtschaft steht aktuell stark im Fokus, wenn es um umweltpolitische und klimapolitische Forderungen geht. Viele landwirtschaftliche Betriebe müssen damit eine Wandel durchgehen, der sowohl Umweltschutz, Klimaschutz als auch die eigene Wirtschaftlichkeit in Einklang bringt. Stichwort ist in diesem Zusammenhang ‚Nachhaltigkeit‘ und ein Preis, der landwirtschaftliche Betriebe für nachhaltiges Wirtschaften in puncto Milcherzeugung prämiert, ist die ‚Goldene Olga‘. Dabei handelt es sich um eine goldene, lebensgroße Milchkuh, die in einem Wettbewerb von der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen vergeben wird. Im vergangenen Jahr wurde Familie Börger aus Wietmarschen mit der ‚Goldenen Olga‘ ausgezeichnet. Das Ganze ging coronabedingt allerdings nur online – gestern aber gab es dann im kleinen Rahmen die offizielle Übergabe auf dem Hof. ems-vechte-welle-Reporterin Carina Hohnholt war dabei und berichtet:

Inzidenzwert in der Grafschaft Bentheim heute bei 37,2

Der Wert der Sieben-Tagesinzidenz liegt in der Grafschaft Bentheim nach Daten des Robert-Koch-Institutes heute bei 37,2 (Vortag: 38,6). Seit gestern sind im Landkreis drei Corona-Neuinfektionen bestätigt worden. Die Anzahl der aktuellen Covid-19-Fälle liegt mit Stand von heute bei 107.

Handwerkskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim: Ausbildungszahlen im Bezirk wieder auf Vor-Corona-Niveau

Laut Daten der Handwerkskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim liegen die Ausbildungszahlen im Bezirk aktuell wieder auf Vor-Corona-Niveau. Die rund 11.000 Handwerksbetriebe in der Region würden nicht nur überproportional ausbilden, sondern zudem in nahezu allen Gewerken nach Auszubildenden suchen, so Kammerpräsident Reiner Möhle in einer Pressemitteilung. Damit widerspricht er der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Diese hatte wiederum in einer eigenen Pressemitteilung von einem Einbruch auf dem Ausbildungsmarkt bei mittelständischen Unternehmen gesprochen. In vielen Wirtschaftsbereichen sei die Situation sicherlich kritisch, so Möhle, die Daten im Handwerk würden aber eine andere Entwicklung belegen. Im April 2019 zählte die Handwerkskammer 1.225 neu eingetragene Lehrverhältnisse. Nach einer Verringerung der neuen Lehrverhältnisse im vergangenen Jahr liege diese Zahl im April 2021 bei 1.205. Das sei kein Einbruch, sondern mache Hoffnung, dass sich die mittelständische Wirtschaft erhole.

Sanierung der Schwimmhalle in Dalum hat begonnen

In Dalum sind nach den Pfingstfeiertagen die Sanierungsarbeiten an der Schwimmhalle gestartet. Wie die Gemeinde Geeste mitteilt, werden zuerst die Arbeiten am Dach ausgeführt. Während der Sanierung sollen zudem die Boden- und Wandfliesen sowie die Decke erneuert werden. Zudem soll die Schwimmhalle um einen Aufenthaltsbereich erweitert werden. Sollte es bei den Arbeiten zu keinen Verzögerungen kommen, könne das Schwimmbad voraussichtlich im Oktober wieder öffnen, so Oliver Franke, Fachbereichsleiter Bürgerdienste, Arbeit und Soziales. Während der Sanierungsarbeiten können keine Schwimmkurse stattfinden. Dieses Angebot soll nach der Eröffnung aber ausgeweitet werden.

Foto © Gemeinde Geeste

Terrassenüberdachung in Schüttorf in Brand geraten

In Schüttorf ist gestern Vormittag eine Terrassenüberdachung einer Doppelhaushälfte in Brand geraten. Menschen wurden nicht verletzt. Feuerwehr und Polizei wurden gegen 11 Uhr zum Brandort in die Sandstraße gerufen. Die Feuerwehr konnte die Flammen zügig löschen. Es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 1.000 Euro.

Auto kommt von Straße ab – Zwei Verletzte bei Unfall in Emsbüren

Zwei Menschen sind in der vergangenen Nacht bei einem Verkehrsunfall in Emsbüren verletzt worden. Ein 19-jähriger Autofahrer und seine gleichaltrige Beifahrerin waren nach Polizeiangaben gegen 0:40 Uhr auf der Schüttorfer Straße in Richtung Schüttorf unterwegs. Der Pkw kam aus noch unbekannten Gründen von der Straße ab. Das Fahrzeug blieb entgegen der Fahrtrichtung im Straßengraben stehen. Der Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Seine Beifahrerin erlitt leichte Verletzungen. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht.

Aktuelle Wettervorhersage 26. Mai 2021

Wer hat noch nicht, wer will noch einmal? Am Mittwoch geht es für alle wieder von vorne los, also alles einsteigen! Wir liegen weiterhin in Höhenkaltluft und so bilden sich erneut immer wieder zum Teil kräftige Schauer, teils auch wieder Gewitter. Mit dabei ist örtlicher Platzregen sowie auch auffrischender Wind, punktuell auch wieder mit stürmischen Böen bis 65 km/h. Zwischen den Schauern gibt es auch immer mal wieder kurz ein paar Sonnenstrahlen. Kalt mit Höchstwerten um 13 bis 15 Grad.

Am Donnerstag sind ebenfalls noch einzelne Schauer unterwegs, insgesamt aber weniger als an den Vortagen. An einigen Orten dürfte der Tag auch trocken über die Bühne gehen. Werte bis 17 Grad.

Angeklagter aus Esterwegen wegen Vergewaltigung vor Gericht

Unter anderem wegen Vergewaltigung muss sich ein 37-jähriger Angeklagter aus Esterwegen heute vor dem Landgericht Osnabrück verantworten. Er befindet sich derzeit in der JVA Groß Hesepe. Das Amtsgericht in Papenburg verurteilte den Angeklagten im Dezember 2020 wegen Vergewaltigung in Tateinheit mit vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten. Zu dem heutigen Berufungsverfahren sind neben den üblichen Beteiligten ein Dolmetscher, ein Sachverständiger und drei Zeugen geladen.

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