Die Polizei Emsland/Grafschaft Bentheim warnt vor dem Hintergrund sinkender Zinsen und Werbung für Geldanlagen vor sogenannten Anlagebetrugen. Laut Polizei steigen die Fallzahlen weiter und steuern im Vergleich zum Vorjahr auf ein neues Hoch zu. Die Täter treten meist als angebliche Finanzberater, Anlageexperten oder Mitarbeitende von Investitionsplattformen auf. Sie werben unter anderem mit professionellen Webseiten oder mit Kontaktaufnahmen per Telefon, E-Mail oder über soziale Netzwerke. Oftmals werden schnelle Gewinne bei gleichzeitig geringem Risiko versprochen. Opfer werden immer häufiger gebeten, Kundenkonten zu eröffnen oder ihre persönlichen Daten zu teilen. Das Geld wird dann oft auf fremde Konten überwiesen, was es für die Polizei schwer macht Spuren nachzuvollziehen. Das oftmals ersparte Geld der Betroffenen ist dann weg. Deshalb rät die Polizei stets zu Vorsicht und Misstrauen bei hohen Gewinnversprechen und vermeintlich sicheren Anlagen. Außerdem rät die Polizei keine Überweisungen an unbekannte Dritte zu tätigen und Anbieter zum Beispiel über die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zu recherchieren. Wer bereits betroffen ist oder einen Verdacht hegt, der sollte sich bei der Polizei melden.