Aufgrund des anhaltenden Niedrigwassers auf dem Rhein weicht die Binnenschifffahrt derzeit unter anderem auf den Dortmund-Ems-Kanal aus. Das teilt die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes mit. Um die Versorgung der Industrie im Ruhrgebiet mit essenziellen Rohstoffen sicherzustellen, fängt der Dortmund-Ems-Kanal die Transportausfälle des Rheins weitgehend auf. Das dadurch extrem hohe Verkehrsaufkommen bringt den Kanal jedoch an seine Belastungsgrenze. Um den Verkehrsfluss nicht zu gefährden, hat das zuständige Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Ems-Nordsee geplante Wartungsarbeiten, die eine Sperrung des Dortmund-Ems-Kanals erfordert hätten, bis auf Weiteres verschoben. Wie Amtsleiter Hermann Poppen mitteilte, werden diese Arbeiten erst nach einer Normalisierung der Rheinpegel nachgeholt.