Katastrophenschutzstab des Landkreises Emsland probt den Ernstfall

Mit einem extremen Szenario aus anhaltender Hitzewelle, Großflächenbränden und Versorgungsengpässen hat der Katastrophenschutzstab des Landkreises Emsland eine dreitägige Krisenübung absolviert. Das teilt der Landkreis Emsland mit. Die Simulation bildete eine über Tage anwachsende Ausnahmesituation ab, um die Reaktionsfähigkeit der Verwaltung und Einsatzkräfte unter realistischen Bedingungen zu testen. Das fiktive Drehbuch sah unter anderem Großbrände im Hedwigswald bei Werpeloh und im Naturschutzgebiet Esterweger Dose vor. Im Verlauf der Übung spitzte sich die Lage so weit zu, dass die Evakuierung der Gemeinde Werpeloh simuliert werden musste. Zudem forderten angenommene Strom- und Wasserprüfungen sowie stark belastete Rettungsdienste und Krankenhäuser das Handeln des Krisenstabs im Meppener Kreishaus. Das Niedersächsische Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz, das die Übung leitete und über einen sogenannten Gegenstab auch fiktive Bürgeranfragen und Medienvertreter einspielte, zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden.

Facebook
LinkedIn

Programm