Der Meyer-Konzern weist für das Jahr 2024 einen der höchsten Verluste aus. Das berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung. Bei einem Umsatz von 2,1 Milliarden Euro weise der Konzern inklusive der Rostocker Neptun Werft und kleinerer Tochterunternehmen einen Verlust nach Steuern von etwa 575 Millionen Euro aus. Das gehe aus Zahlen des Geschäftsbericht der Meyer Werft für das Jahr 2024 hervor. Allein die Meyer Werft in Papenburg habe 2024 Verluste von rund 490 Millionen Euro bei einem Umsatz von 1,8 Milliarden Euro gemacht. Grund dafür seien sogenannte “Drohverlustrückstellungen” für eventuelle Kostensteigerungen beim Bau von Kreuzfahrtschiffen und Teilen für Offshore-Konverterplattformen. Der Jahresabschluss für das existenzbedrohliche Krisenjahr 2024 sei geprägt von einer umfassenden Risikovorsorge für verlustreiche Aufträge, die während der Pandemie und des Ukraine-Kriegs angenommen werden mussten, um die Werft auszulasten, so ein Sprecher des Unternehmens.
