Emsländische Trailer Hersteller beteiligen sich an Petition gegen EU-Verordnung

Die emsländischen Anhänger-Hersteller Krone und System Trailers haben sich gemeinsam mit 28 anderen Unternehmen aus Europa einer Petition gegen eine EU-Verordnung angeschlossen. Darin fordern die Unterzeichner eine CO2-Verordnung zu überprüfen. Das hat die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet. Konkret gehe es um die EU-Verordnung 2024/1610. Darin seien für schwere Nutzfahrzeuge neue Flottenzielwerte zum Ausstoß von Kohlendioxid ab 2030 festgelegt worden. Zudem würden auch Anhänger und Busse als schwere Nutzfahrzeuge gelten. Die Hersteller würden die Ausweitung der Vorgaben auf Anhänger kritisieren. Die Unternehmen befürchten, dass durch die Neuregelung der CO2-Ausstoß steigen könnte. Durch die neuen Vorgaben würden Unternehmen dazu gedrängt werden, ihre Anhänger anders zu konstruieren. Dies hätte potenziell geringere Ladekapazitäten der Anhänger und damit auch mehr Fahrzeuge auf den Straßen zur Folge. In der Petition fordern die Unterzeichner, dass die CO2-Verordnung bereits 2026, also ein Jahr früher als geplant, zu überprüfen sowie die Flottenziele auf erreichbare Werte zu senken und ab 2030 schrittweise einzuführen.

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