1,24 Promille: Führerschein weg nach Autounfall in Esterwegen

Am Montagabend hat ein 28-Jähriger einen Autounfall in Esterwgen verursacht. Dabei war der Mann alkoholisiert. Ein entsprechender Test ergab 1,24 Promille. Um 21:30 fuhr er mit seinem Auto auf der Bockhorster Straße von Bockhorst Richtung Esterwegen. In einer Linkskurve kam das Auto von der Straße ab und überschlug sich mehrmals. Auf dem angrenzenden Feld kam der Mann mit seinem Auto dann zum Stehen. Der Fahrer wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Den Führerschein musste er abgeben.

Symbolbild: © Bundespolizei

Berufungsverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens: Geldstrafe von Mann aus Esterwegen herabgesetzt

Das Landgericht Osnabrück hat in einem Berufungsverfahren gegen einen Mann aus Esterwegen die ursprüngliche Strafe des Amtsgerichtes Papenburg herabgesetzt. Der heute 58-Jährige war von dem Papenburger Gericht wegen der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhungen von Straftaten zu einer Geldstrafe von 600 Euro verurteilt worden. Der Mann hatte zuvor einen Post im Internet kommentiert, in dem es hieß „Deutschfeinde werden ab jetzt hingerichtet“. Dazu schrieb der Mann, er sei bereit und ergänzte später „wir sind schon in der Planungsphase“. Das Landgericht in Osnabrück reduzierte die Geldstrafe des Mannes von 60 Tagessätzen á 10 Euro auf 60 Tagessätze á 5 Euro.

Gedenkstätte Esterwegen erhält Dauerleihgabe

Keine Erinnerung, kein Gedenken – das war es, was der junge Journalist Gerhard Kromschröder vorgefunden hat, als er 1963 ins Emsland gekommen ist. Nichts hat mehr darauf hingewiesen, dass es hier einmal die Emslandlager gegeben hatte. Das wollte Kromschröder aber ändern. Gemeinsam mit seinem Kollegen bei der Ems-Zeitung, Hermann Vinke, hat er begonnen, zu recherchieren. Die beiden haben Recherchen angestellt, mit denen sie sich nicht immer nur Freunde gemacht haben. Aber es hat sich gelohnt. Am vergangenen Dienstag haben Gerhard Kromschröder und Hermann Vinke gemeinsam mit Saskia Bontjes van Beek, der Nichte der Widerstandskämpferin Cato Bontjes van Beek, einen Vertrag für eine Dauerleihgabe an die Gedenkstätte Esterwegen unterschrieben. Jenny Reisloh berichtet:

Wochenserie: 10 Jahre Gedenkstätte Esterwegen – Gegen das Vergessen

Die Gedenkstätte Esterwegen ist Erinnerungsort und Mahnmal für die insgesamt 15 Emslandlager, die das Naziregime in den 1930er Jahren errichten ließ, um hier politische Gefangene und Kriegsgefangene arbeiten, foltern und sterben zu lassen. Im November 2011 wurde die Gedenkstätte eröffnet. In unserer Wochenserie zu 10 Jahren Gedenkstätte Esterwegen haben wir bisher über die Entstehungsgeschichte der Gedenkstätte gesprochen und wie sie heute aufgebaut ist. Doch wie sieht die Zukunft der Gedenkstätte aus? Wie wird sie in Zukunft arbeiten und werden wir sie irgendwann gar nicht mehr brauchen? Darum geht es heute im letzten Teil unserer Wochenserie. Daniel Stuckenberg berichtet:

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Foto © Gedenkstätte Esterwegen
Zur Internetseite der Gedenkstätte geht es hier

Wochenserie: 10 Jahre Gedenkstätte Esterwegen – Die Gedenkstätte heute

Die Gedenkstätte Esterwegen ist kein Museum, sondern wie der Name schon sagt eine Stätte des Gedenkens. Der historische Ort, die Ausstellungsstücke und die geschilderten Biographien von Opfern und Tätern sollen ein Mahnmal sein, für das was sich in den 15 Emslandlagern zwischen 1933 und 1945 abgespielt hat. Vor ziemlich genau zehn Jahren öffnete die Gedenkstätte ihre Türen. Wir haben das zum Anlass genommen für eine Wochenserie. Nachdem wir in den vergangenen Tagen viel über die Entstehungsgeschichte der Gedenkstätte gehört haben, geht es im vierten Teil darum, wie dort heute gearbeitet wird. Daniel Stuckenberg berichtet.

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Foto © Gedenkstätte Esterwegen

Wochenserie: 10 Jahre Gedenkstätte Esterwegen – Von der Idee bis zur Eröffnung

Am 1. November 2011 hat die Gedenkstätte Esterwegen ihre Türen geöffnet. Seit zehn Jahren gibt es also diesen Erinnerungsort, der die Geschehnisse in den insgesamt 15 Emslandlagern zwischen 1933 und 1945 aufarbeitet. Wir haben das 10-jährige Bestehen für eine Wochenserie zum Anlass genommen. Am Montag haben wir vom Lager Esterwegen zu Zeiten des Dritten Reiches gehört. Gestern ging es um die Zeit nach dem Krieg und die Schwierigkeiten, überhaupt einen Gedenkort auf den Weg zu bringen. Dieser Teil ging mit der Übernahme des Geländes des ehemaligen Strafgefangenenlagers Esterwegen durch den Landkreis Emsland im Jahr 2001 zu Ende. Bis zur Eröffnung sollte es also noch zehn Jahre dauern:

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Foto © Gedenkstätte Esterwegen

Wochenserie: 10 Jahre Gedenkstätte Esterwegen – Der lange Weg zur Gedenkstätte

Am 8. Mai 1945 unterzeichnete die deutsche Wehrmacht die bedingungslose Kapitulation. Sechs Jahre Krieg und zwölf Jahre Nazi-Herrschaft waren vorbei. Es galt den Toten zu gedenken und das Land wieder aufzubauen. Eine Erinnerungskultur wie wir sie heute kennen – auch als Mahnmal – das spielte zunächst keine Rolle. Auch wenn es schon bald nach dem Krieg erste Bemühungen gab. Die Gedenkstätte Esterwegen feiert in diesen Tagen ihren zehnten Geburtstag. Aber auch hier war es ein langer Weg von der Idee bis zur Umsetzung – mit einigen Hindernissen. Daniel Stuckenberg berichtet im zweiten Teil unserer Wochenserie:

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Foto © Archiv der Gedenkstätte Esterwegen

Wochenserie: 10 Jahre Gedenkstätte Esterwegen Teil 1 – Die Schrecken Esterwegens

Die Schrecken des Zweiten Weltkriegs und der Nazi-Herrschaft dürfen sich auf gar keinen Fall wiederholen. Da sind sich alle einig. Doch vergessen dürfen wir sie auch nicht. Im Gegenteil: Eine angemessene Erinnerungskultur ist dient als Mahnung und hilft, Ähnliches schon im Keim zu ersticken. Einen wichtigen Beitrag für das Erinnern leistet die Gedenkstätte Esterwegen. Heute vor genau zehn Jahren konnten Besucherinnen und Besucher die Erinnerungsstätte erstmals besuchen. Wir haben das zum Anlass genommen für eine Wochenserie. Bevor es im Laufe der Woche um den Aufbau und die Schwerpunkte der Gedenkstätte geht, erklären wir heute nochmal die Rolle des Lagers Esterwegens im Dritten Reich. Daniel Stuckenberg berichtet.

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Foto © National Collection of Aerial Photography/Archiv der Gedenkstätte Esterwegen

Schwer Verletzte bei Unfall in Esterwegen

Mehrere Menschen wurden bei einem Unfall in Esterwegen heute schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich nach ersten Angaben der Polizei heute Nachmittag im Bereich der Hauptstraße. Zwei Fahrzeuge stießen dort zusammen. Die Polizei, der Rettungsdienst und auch ein Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Fußgängerin in Esterwegen angefahren und schwer verletzt

In Esterwegen ist am Dienstag eine Fußgängerin auf einem Parkplatz angefahren und dabei schwer verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, übersah ein 53-jähriger Autofahrer die 84-jährige beim Ausparken auf dem Parkplatz an der Poststraße. Die Senioren stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus.