Berufungsverfahren nach gefährlichem Eingriff in den Straßen- und Bahnverkehr in Papenburg startet heute

Am Landgericht Osnabrück beginnt heute das Berufungsverfahren gegen einen 58-jährigen Mann aus Aschendorf. Das Amtsgericht Papenburg hatte den Angeklagten zuvor wegen vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs, gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und unerlaubten Entfernens vom Unfallort zu einer Gesamtgeldstrafe von 16.500 Euro verurteilt. Zudem wurden ihm die Fahrerlaubnis und der Führerschein entzogen, verbunden mit einer Sperrfrist von zehn Monaten für die Neuerteilung. Dem Mann wird vorgeworfen, am 24. Juli 2021 in Papenburg trotz Rotlichts die bereits gesenkten Halbschranken eines Bahnübergangs umfahren zu haben. Ein aus Richtung Norden herannahender Intercity konnte trotz einer Notbremsung eine Kollision nicht mehr verhindern. Dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von 9.500 Euro. Der Angeklagte flüchtete im Anschluss mit seinem stark beschädigten Fahrzeug vom Unfallort.

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