Nachdem Ende März ein 29-jähriger Mann im Zusammenhang mit dem Tod eines 42-Jährigen in einer Wohnung in der Josefstraße in Lingen in Untersuchungshaft genommen worden war, ist dieser nun in einer Justizvollzugsanstalt verstorben. Darüber berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung. Nach bisherigen Angaben habe sich der 29-Jährige am 29. März selbst bei der Polizei in Lingen gemeldet und von einem Gewaltverbrechen in der gemeinsam genutzten Wohnung berichtet. Noch am selben Tag sei er vorläufig festgenommen und später in Untersuchungshaft gebracht worden. Die genauen Umstände seines Todes seien derzeit Gegenstand eines Todesermittlungsverfahrens. Hinweise auf ein Fremdverschulden lägen nach aktuellem Stand nicht vor. Die Ermittlungen zum Tod des 42-Jährigen sollen weiterhin andauern. Sollte sich der Tatverdacht gegen den 29-Jährigen bestätigen, würde das Verfahren aufgrund seines Todes eingestellt werden.