Bundespolizisten haben gestern an der deutsch-niederländischen Grenze bei Bad Bentheim einen 26-jährigen Algerier mit gefälschtem Ausweis gestoppt. Das hat die Polizei mitgeteilt. Im Rahmen der vorläufig wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen wurde der Reisende eines Fernbusses an der A30 auf dem Rastplatz Bentheimer Wald kontrolliert. Der 26-Jährige legte eine spanische Identitätskarte vor. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um eine Totalfälschung handelte. Beim Abgleich seiner Fingerabdrücke stellten die Beamten fest, dass er in Wahrheit Algerier war. Außerdem kam heraus, dass sich die Justiz für seinen derzeitigen Aufenthaltsort interessierte. Dem 26-Jährigen erwarten nun Strafanzeigen wegen Urkundenfälschung und Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz. Er wurde in die Niederlande zurückgewiesen. Gegen ihn wurde ein dreijähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot erlassen.
