Im Rahmen der Anerkennung des NetZero Valley Nordwest Deutschland hat die Geschäftsbereichsleiterin Standortentwicklung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Anke Schweda, die bedeutende Rolle des Emslandes betont. Das geht aus einer Mitteilung der IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim hervor. Das Net Zero Valley sei ein wichtiges Element für einen erfolgreichen Strukturwandel und für die Schaffung industrieller Cluster, die zusätzliche Arbeitsplätze und Wertschöpfung schaffen. Das mache die Region stark. Für Schweda sei es beeindruckend, wie viel Engagement, Kooperation und Potenzial für Wirtschaft in dieser Initiative stecke.
Schließung der Burg Bentheim: Beendigung der Gesellschaft durch Liquidation
Nachdem die Burg Bentheim aufgrund von Bau- und Sicherheitsmängeln am 9. Januar geschlossen und am 27. Februar die Auflösung der Besichtigungen Burg Bentheim GmbH beantragt wurde, wird nun das Vermögen der GmbH veräußert. Das haben die Grafschafter Nachrichten berichtet. Ziel der Liquidation sei letztendlich die Beendigung der Gesellschaft. Die Besichtigungen Burg Bentheim GmbH habe beispielsweise ausstehende Gehaltszahlungen an gekündigte Mitarbeiter oder Versicherungen. Weil der Museumsbetrieb keine Einnahmen durch Eintrittsgelder habe, werden Vermögenswerte, wie etwa Ausstellungsvitrinen oder das Kassensystem verkauft. Alles, was an Vermögen nach der Liquidation übrig bleibe, soll die gemeinnützige Stiftung Fürst zu Bentheim und Steinfurt als Eigentümerin der Besichtigungen Burg Bentheim GmbH bekommen. Weiterhin offen bleibe die Frage, wann die Burg wieder für Besucherinnen und Besucher zugänglich sein werde.
Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung verzeichnet Rekordjahr für Ehrenamt und Naturschutz
Die niedersächsische Bingo-Umweltstiftung (NBU) hat im vergangenen Geschäftsjahr 2025 landesweit ein Rekordjahr für Ehrenamt und Naturschutz verzeichnet. Wie aus einer Mitteilung der Umweltstiftung hervorgeht, hat die NBU im Emsland 287.960 Euro Fördermittel für insgesamt 72 Projekte bereitgestellt. Ein Schwerpunkt lag auf der Anlage und Aufwertung von Kleingewässern. Auch zahlreiche Schulen und Bildungseinrichtungen beteiligten sich mit Projekten. Unter anderem ist das Gymnasium Marianum Meppen zu nennen, das mit fünf geförderten Projekten von der Schulwald-Pflege über Bienenvölker bis hin zu Recycling-Experimenten vertreten ist. Mit 3.000 Euro förderte der NBU die Dachsanierung des Alten Schafstalls in Emsbüren. Außerdem flossen 13.960 Euro in das Regionale Umweltbildungszentrum Emsland. Weitere Informationen zu aktuellen Veranstaltungen und Fördermöglichkeiten findet ihr unter www.bingo-umweltstiftung.de.
Gartentipp: Dahlien, Aussaat und kühle Nächte
Grafschaft Bentheim beteiligt sich am Aktionstag “Kindertagespflege in Gelb”
Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche “Gut betreut in die Kindertagespflege” (4. bis 10. Mai) beteiligt sich der Landkreis Grafschaft Bentheim am Mittwoch (6. Mai) an einem Aktionstag, der die Bedeutung der Kindertagespflege in den Fokus rückt. Das teilt der Landkreis mit. Tagesmütter und -väter im gesamten Kreisgebiet beteiligen sich an der Initiative “Kindertagespflege in Gelb” und planen verschiedene Aktivitäten in den einzelnen Kommunen. Beispielsweise treffen sich Tagesmütter im Stadtpark und machen mit gelben Luftballons und Warnwesten auf ihre Angebote aufmerksam. Der Aktionstag „Kindertagespflege in Gelb“ wurde vom Niedersächsischen Kindertagespflegebüro in Göttingen ins Leben gerufen. Weitere Informationen findet ihr unter www.grafschaft-bentheim.de/kindertagespflege.
Foto © Landkreis Grafschaft Bentheim
KinderCampus Lingen: Von Chemie über Logistik bis hin zu unseren Gefühlen
Beratungsgespräch der Freiwilligen-Agentur in Wietmarschen zum Thema Ehrenamt
In Wietmarschen beantwortet die Freiwilligen-Agentur Grafschaft Bentheim nächsten Montag (11. Mai) Fragen rund um das Thema ehrenamtliches Engagement. Wie der Landkreis mitteilt, richtet sich das Angebot sowohl an Personen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen, als auch an Vereine, die auf der Suche nach Freiwilligen sind. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Beratungsgespräche finden von 13: 30 Uhr bis 16:30 Uhr im Familien Service Büro Wietmarschen statt.
Weitere Außentermine der Freiwilligen-Agentur:
- Schüttorf: 08. Juni 2026
- Bad Bentheim: 29. Juni 2026
- Neuenhaus: 10. August 2026
- Emlichheim: 14. September 2026
- Uelsen: 05. Oktober 2026
- Wietmarschen: 09. November 2026
- Schüttorf: 07. Dezember 2026
Tierische Wanderung für den guten Zweck: Arche Mitling Mark zieht los
Auszeichnung “Grüne Hausnummer” in der Grafschaft Bentheim geht in die fünfte Runde
Hauseigentümerinnen und -eigentümer in der Grafschaft Bentheim können sich ab sofort für die “Grüne Hausnummer” bewerben. Wie der Landkreis mitteilt, geht die Auszeichnung damit in die fünfte Runde. Gewürdigt werden Eigentümerinnen und Eigentümer, die ihren Altbau besonders energieeffizient modernisierten oder ihren Neubau mindestens im Standard eines Effizienzhauses 40 realisierten. Bewerbungen sind bis zum 30. Juni möglich. Der Bewerbungsbogen kann unter www.grafschaft-bentheim.de/klimaschutz heruntergeladen werden. Verliehen wird die Auszeichnung von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen in Kooperation mit dem Landkreis Grafschaft Bentheim.
Nordhorner Wochenmarkt zieht während der Maikirmes auf den Marktplatz um
Die Nordhorner Wochenmärkte am kommenden Mittwoch, Samstag und am Mittwoch nächster Woche müssen verlegt werden. Das hat die Stadt Nordhorn heute mitgeteilt. Grund ist die Maikirmes, die vom 8. bis zum 11. Mai auf dem Neumarkt veranstaltet wird. Neuer Standort für die drei Termine ist der Marktplatz vor der Alten Kirche. In diesem Zusammenhang hat die Stadtverwaltung darauf hingewiesen, dass der Wochenmarkt im Nordhorner Stadtteil Blanke am 14. Mai ausfällt. Grund ist der Feiertag Christi Himmelfahrt.
Foto (c) Stadt Nordhorn
Caritas sammelt im Bistum Osnabrück Spenden für Erholung von Müttern und Angehörigen
Die Caritas im Bistum Osnabrück ruft aktuell zu Spenden für das Müttergenesungswerk auf. Unter dem Motto „Mütter auf die Eins!“ soll damit Familien geholfen werden, die sich eine dringend benötigte Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme finanziell nicht vollständig leisten können. Hintergrund ist die hohe Belastung vieler Mütter, aber auch von Vätern und pflegenden Angehörigen im Alltag. In einer spezialisierten Klinik des Müttergenesungswerks können Betroffene gezielt Kraft tanken und gesundheitlich stabilisiert werden. Die Spenden der Caritas sollen dabei helfen, insbesondere die anfallenden Nebenkosten solcher Aufenthalte zu finanzieren. Auch in mehreren Kirchengemeinden im Bistum werden bis Mitte Mai Spendenaktionen durchgeführt. Ziel ist es, Familien zu unterstützen, die sonst keinen Zugang zu diesen Angeboten hätten.
Spendenkonto
Empfänger: Elly-Heuss-Knapp-Stiftung/ Dt. Müttergenesungswerk
Stichwort: MGW-Sammlung
IBAN: DE85 4006 0265 0020 1152 00
BIC: GENODEM1DKM
Sportrückblick: Ein Wochenende voller Emotionen – vom Drama zum Titel
Stadtbibliothek Lingen feiert 40-jähriges Bestehen an der Karolinenstraße
IG BAU fordert mehr Aufklärung über Parkinson als mögliche Berufskrankheit
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim fordert mehr Aufmerksamkeit für das Parkinson-Risiko bei Beschäftigten in Landwirtschaft, Gartenbau und verwandten Berufen. Hintergrund ist die mögliche Anerkennung der Erkrankung Parkinson als Berufskrankheit, wenn Betroffene über Jahre mit Pflanzenschutzmitteln gearbeitet haben. Nach Angaben der IG BAU kann dies etwa Landarbeiter, Beschäftigte in Gewächshäusern, im Gartenbau oder auch im Forst betreffen. Die Gewerkschaft weist darauf hin, dass die Erkrankung unter bestimmten Voraussetzungen durch die gesetzliche Unfallversicherung anerkannt werden kann. Voraussetzung sei unter anderem eine längere Tätigkeit im Umgang mit entsprechenden Mitteln. Die IG BAU appelliert an niedergelassene Ärzte im Emsland und in der Grafschaft Bentheim, gezielt bei Parkinson-Patienten nach möglichen beruflichen Ursachen zu fragen. Auch Krankenkassen sollten Betroffene aktiv informieren.
Foto (c) IG BAU | Tobias Seifert
Versuchter Einbruch in ein Ferienhaus in Haren
In Haren haben Einbrecher gestern versucht, in ein Ferienhaus am Kaninchenweg einzudringen. Die Täter hatten versucht, sich zwischen 14.00 Uhr und 18.05 Uhr gewaltsam Zutritt zu dem Haus zu verschaffen. Sie beschädigten eine Fensterscheibe, kamen aber nicht ins Gebäude. Wer Hinweise zu der Tat geben kann, sollte sich mit der Polizei in Verbindung setzen.
Serie von Mülltonnenbränden in Lingen
In Lingen sind in der vergangenen Nacht mehrere Mülltonnen abgebrannt. Wie die Polizei mitgeteilt hat, wurden zwischen halb drei und halb vier mehrere Mülltonnen am Schwalbenweg in Brand gesetzt. Sieben Tonnen wurden vollständig zerstört, zwei weitere beschädigt. Ein Anwohner konnte das Feuer zunächst selbst eindämmen, bevor die Feuerwehr die Brandstelle kontrollierte. Gegen halb vier wurde ein weiterer Brand an der Birkenallee gemeldet. Vor einem Mehrparteienhaus brannte eine Restmülltonne. Zwei weitere Tonnen wurden durch das Feuer beschädigt. Anwohner wurden vorsorglich aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Zur gleichen Zeit wurde ein weiterer Mülltonnenbrand festgestellt: Auf dem Gelände der Matthias-Claudius-Schule brannte ein Müllcontainer vollständig ab. Die Polizei prüft einen möglichen Zusammenhang zwischen den Taten und bittet Zeugen, sich zu melden.
Karnevalswagen in Haren abgebrannt
In Haren ist gestern Abend ein Karnevalswagen abgebrannt. Ein unbekannter Zeuge hatte den Brand gegen 23.00 Uhr gemeldet. Die Freiwillige Feuerwehr Rütenbrock löschte das Feuer, konnte aber nicht verhindern, dass der Wagen vollständig zerstört wurde. Der Karnevalswagen stand im Bereich der Einmündung Hermann-Grönninger-Straße/Altenschloot. Die Polizei hat derzeit keine Hinweise auf den Eigentümer. Über die Brandursache gibt es keine Informationen. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zur Brandentstehung oder zum Eigentümer des Karnevalswagens geben können.
Einbrecher stehlen in Werlte Hartmetalle im Wert von rund 100.000 Euro
Aus einer Lagerhalle in Werlte haben Einbrecher zwischen dem vergangenen Donnerstagabend und Sonntagmittag Hartmetalle im Wert von rund 100.000 Euro gestohlen. Die Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude einer Produktionsfirma an der Straße „Am Zirkel“. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter das Diebesgut vor Ort verladen und abtransportiert haben. Wer Hinweise zu den Tätern oder zur Tat geben kann, sollte sich mit der Polizei in Verbindung setzen.
Meppener Stadtverwaltung am Mittwoch nur eingeschränkt erreichbar
Die Meppener Stadtverwaltung und die Stadtwerke Meppen haben am Mittwoch für den allgemeinen Geschäftsbetrieb nur bis 13.30 Uhr geöffnet. Das hat die Stadtverwaltung heute mitgeteilt. Grund ist eine betriebliche Veranstaltung. Der Baubetriebshof der Stadt Meppen ist zu den gewohnten Öffnungszeiten erreichbar.
Kommunen im Emsland trainieren Zusammenarbeit im Krisenfall
Im Landkreis Emsland haben Kommunen und die Kreisverwaltung ihre Zusammenarbeit im Katastrophenschutz verbessert. Um für die Gefahrenabwehr besser gerüstet zu sein, haben Vertreterinnen und Vertreter aller 19 Städte und Gemeinden an Schulungen im Meppener Kreishaus teilgenommen. Im Mittelpunkt stand laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung das sogenannte Verwaltungsstabsmodell, das im Krisenfall eine schnellere und klar strukturierte Koordination ermöglichen soll. Ziel ist es, die Gefahrenabwehr kreisweit einheitlich zu organisieren und bestehende Verwaltungsstrukturen besser einzubinden. An den zweitägigen Schulungen beteiligten sich unter anderem Hauptverwaltungsbeamte sowie Verantwortliche für Katastrophenschutz und Gefahrenabwehr. Das Konzept wurde von der Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung fachlich begleitet. Weitere gemeinsame Trainings sind bereits geplant.
Foto (c) Landkreis Emsland
Debatte um Wolfsmanagement: Hilbers kritisiert Landesregelungen
Der Grafschafter CDU-Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers fordert eine strengere Umsetzung der neuen bundesweiten Regelungen zum Umgang mit Wölfen in Niedersachsen. Hintergrund seien nach seinen Angaben steigende Zahlen von Nutztierrissen. Hilbers verlangt, zentrale Elemente des novellierten Bundesjagd- und Naturschutzrechts vollständig zu übernehmen. Dazu zählen unter anderem feste Jagdzeiten, die gezielte Entnahme sogenannter Problemwölfe sowie die Einrichtung wolfsfreier Zonen. Kritik äußerte der CDU-Politiker am aktuellen Gesetzentwurf der niedersächsischen Landesregierung. Dieser bleibe hinter den Möglichkeiten der Bundesregelung zurück, insbesondere beim sogenannten Populationsmanagement. So sei etwa eine Bejagung von Jungwölfen nicht vorgesehen. Hilbers fordert deshalb Nachbesserungen im niedersächsischen Jagdgesetz, um den Herdenschutz zu stärken und schneller auf problematische Entwicklungen reagieren zu können.