Bundestagsabgeordnete De Ridder ruft zur Bewerbung um Fördermittel aus Programm “Neustart Kultur” auf

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela De Ridder ruft Heimatmuseen und Kultureinrichtungen aus der Region zur Bewerbung um Fördermittel aus dem Programm „Neustart Kultur“ auf. Das Programm wende sich an Heimatmuseen, privaten Museen, Ausstellungshäusern und öffentlich zugänglichen Gedenkstädten, die vor allem durch die Corona-Pandemie Einnahmeverluste zu verzeichnen haben. Es soll die notwendigen Investitionen ermöglichen, um den Betrieb dieser kleinen Museen auch unter Beachtung der Pandemiebekämpfung zu gewährleisten, so De Ridder in einer Pressemitteilung. Die Bundesregierung stellt für das Programm des Deutschen Archäologischen Verbands 250 Millionen Euro zur Verfügung. Einsendeschluss für die Förderanträge ist der 31. Oktober 2020.

Anträge können hier gestellt werden.

Auf der Suche nach der verschwundenen Ems – Ab kommendem Dienstag Bohrungen in Rütenbrock

Im Zuge des grenzüberschreitenden Forschungsprojektes „Auf der Suche nach der verschwundenen Ems“ sollen ab kommendem Dienstag (06. Oktober) im Bereich Rütenbrock Bohrungen durchgeführt werden. Hier sei der Lauf der alten Ems noch gut erhalten und die Bodenschichten würden zahlreiche Informationen über deren Geschichte enthalten, so die Universität Groningen in einer Pressemitteilung. Gemeinsam mit dem niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege möchte die Universität mehr über den heute verschwundenen Altarm der Ems und die Landschaftsgeschichte herausfinden. Parallel zu den Geländearbeiten sollen auch die Befragungen von Anwohnerinnen und Anwohnern in dem entsprechenden Gebiet beginnen. An drei Terminen sollen Interessierte zudem die Gelegenheit bekommen, sich die Arbeiten anzusehen und sich über das Projekt zu informieren.

Interessierte können sich an folgenden Terminen die Geländearbeiten in Rütenbrock anschauen:
6.10. von 12 bis 16 Uhr
7.10. von 11 bis 16 Uhr
8.10 von 11 bis 15 Uhr

Zur Bohrstelle geht es über die Süd-Nordstraße zwischen Sustrum Moor und Niederlangen, dann in Niederlangen abbiegen in die Kastanienstraße, einmal scharf rechts, einmal scharf links (Schwalbenstraße) und dann die zweite Waldparzelle an der linken Seite.

Mehr Informationen über das Forschungsprojekt gibt es hier.

Feuerwehr Papenburg befreit verletzte Frau aus Auto

Die Feuerwehr Papenburg hat am Nachmittag eine eingeklemmte Autofahrerin aus einem verunglückten Fahrzeug befreit. Die Frau war mit ihrem Auto auf dem Grader Weg auf einen weiteren Pkw aufgefahren. Ihr Auto kippt in Folge des Aufpralls auf die Seite. Die alarmierten Einsatzkräfte konnten die verletzte Frau im Fahrzeug stabilisieren und das Auto anschließend wieder aufrichten. Die Fahrerin wurde in ein Krankenhaus gebracht. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein erheblicher Schaden. Die Fahrbahn war für die Rettungsarbeiten rund eine Stunde voll gesperrt.

Foto © Feuerwehr Papenburg

Mobiler Freizeitpark “Ibbiland” in Nordhorn öffnet am 8. Oktober

Zwischen dem 8. Oktober und dem 8. November öffnet in Nordhorn der mobile Freizeitpark „Ibbiland“ seine Tore. Wie der Schaustellerverband Nordhorn mitteilt, kann das „Ibbiland“ von donnerstags bis sonntags besucht werden. Der mobile Freizeitpark wird auf einem Teilbereich des Neumarkts an der Ecke Firnhaberstraße/Seeuferstraße aufgebaut. Der übrige Neumarkt soll weiter als Parkplatz zur Verfügung stehen. Die Mitglieder des Schaustellerverbandes Nordhorn hätten seit den Weihnachtsmärkten im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie kaum Möglichkeiten gehabt, Geld zu verdienen und Freude zu verbreiten, so der erste Vorsitzende Werner Wegener. Darum freue man sich, dass der Verband in Absprache mit der Stadt Nordhorn diesen Pop-Up-Freizeitpark auf die Beine stellen konnte. Maximal 480 Personen dürfen sich gleichzeitig auf den Gelände befinden. Zudem werden die Kontaktdaten der Besucher erfasst und verschieden andere Hygieneschutzmaßnahmen umgesetzt.

Der mobile Freizeitpark öffnet donnerstags und freitags von 14 bis 21 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 21 Uhr.

Mehr Informationen gibt es hier.

Foto © Schaustellerverband Nordhorn

Bürgermeister von Enschede appelliert an Deutsche: Feiern Sie Tag der Deutschen Einheit im eigenen Land

Onno van Veldhuizen, der Bürgermeister der niederländischen Stadt Enschede, bittet die deutschen Bürgerinnen und Bürger darum, am Tag der Deutschen Einheit am kommenden Samstag zuhause zu bleiben. Da die Geschäfte in Deutschland an diesem Tag geschlossen sind, würden viele Menschen einen Tag in Enschede planen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. Auch in den Niederlanden würden die Corona-Infektionen rapide zunehmen und die Maßnahmen immer strenger werden. Wenn am Samstag zu viele Menschen in die Innenstadt von Enschede und auf den Markt kommen würden, bestehe die Möglichkeit, dass Teile der Stadt vorübergehend geschlossen werden müssten. Der Landkreis Grafschaft Bentheim teilt die Bedenken der Stadtverwaltung Enschede.

Papenburg Kultur streamt Konzert von Iskandar Widjaja

Papenburg Kultur überträgt das Konzert des Geigers Iskandar Widjaja am kommenden Samstag (3. Oktober) im Internet. Das Konzert mit dem Titel „Mercy – A space odyssey“ in der Papenburger Stadthalle ist bereits seit einigen Wochen ausverkauft. Wegen der geltenden Mindestabstände in den Veranstaltungsräumen könne man aktuell nur ein Viertel der ursprünglichen Plätze besetzen, so Marco Köttker von Papenburg Kultur. Um ein größeres Publikum zu erreichen, werde man das Konzert ab 19:30 Uhr live auf dem eigenen YouTube-Kanal streamen. Der Stream ist generell kostenlos, eine finanzielle Unterstützung der Künstler und der Initiative “Help the Artists” sei dennoch möglich, so Köttker. Dafür habe man ein entsprechendes PayPal-Konto eingerichtet. Einen Link dazu soll es in der Videobeschreibung geben.

Zum Livestream geht es hier.

Lkw-Fahrer in Lingen am Steuer kollabiert und verstorben

Ein 66-Jähriger ist am Nachmittag in Lingen am Steuer seines Lkw kollabiert und verstorben. Der Mann war mit seinem Fahrzeug auf der Dalumer Straße in Richtung Wachendorf unterwegs. Nachdem der Fahrer am Steuer zusammengebrochen war, kam es zu mehreren leichten Zusammenstößen mit entgegenkommenden Autos. Der Lkw kam schließlich von der Straße ab, rutschte in einen Graben und stieß gegen einen Baum. Trotz sofortiger Reanimationsversuche verstarb der Fahrer noch am Unfallort. Die Beamten gehen nach ersten Erkenntnissen von einem gesundheitlichen Leiden als Todesursache aus. Die Dalumer Straße bleibt für die Bergungs- und Aufräumarbeiten noch bis in den Abend gesperrt.

“Spirit of Adventure” aus Papenburger Meyer Werft an Reederei abgeliefert

Wenige Wochen nach der Emsüberführung hat die Papenburger Meyer Werft das Kreuzfahrtschiff „Spirit of Adventure“ gestern in Emden an die britische Reederei Saga Cruises abgeliefert. Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung schreibt, habe die Corona-Krise für Verschiebungen der Überführung und Ablieferung gesorgt. Trotz aller Widrigkeiten der vergangenen Monate habe man den Bau wie auch die Erprobung und Inbetriebnahme des Schiffes aber in einem überschaubaren Zeitrahmen hinbekommen, so Geschäftsführer Thomas Weigend. Die “Spirit of Adventure” ist 236 Meter lang und hat Platz für 999 Passagiere.

Landkreis Grafschaft Bentheim nimmt vier Jugendliche aus Moria in Obhut

Der Landkreis Grafschaft Bentheim hat vier Jugendliche aus dem abgebrannten, griechischen Flüchtlingslager Moria in Obhut genommen. Die vier Jungen im Alter von 16 und 17 Jahren seien am Vormittag mit einem Flugzeug in Hannover angekommen, so der Kreis in einer Pressemitteilung. Drei von ihnen kommen ursprünglich aus Afghanistan, einer aus Pakistan. Die Jugendlichen gehören zu einer Gruppe von elf Kindern, die nach Niedersachsen kommen. Sie werden zunächst in einer speziellen Einrichtung in Ostfriesland untergebracht. Da sie in der Regel traumatisiert seien, werden sie dort besonders betreut, erklärt Kreisrätin Gunda Gulke-Alsmeier. Weitere Schritte wie das Asylverfahren und die Klärung der Vormundschaft würden ebenfalls von dort aus anlaufen. Das Grafschafter Jugendamt habe Erfahrung mit solch tragischen Fällen, betont Landrat Uwe Fietzek. Es sei wichtig, in solchen Situationen Solidarität und Menschlichkeit zu zeigen.

(Symbolbild)

Erstmals mehr als 55.000 Menschen mit Hauptwohnsitz in Lingen gemeldet

Erstmals haben mehr als 55.000 Menschen ihren Hauptwohnsitz in Lingen. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, könne Lingen entgegen des landesweiten Trends einen Bevölkerungszuwachs von mehr als acht Prozent in den vergangenen zehn Jahren verzeichnen. Diese Rekordwerte würden zeigen, dass Lingen eine dynamische, wirtschaftliche und attraktive Stadt sei, die viele Menschen anziehe, so Oberbürgermeister Dieter Krone. So könne die Stadt derzeit für jedes Kind einen Kitaplatz anbieten. Ein Haushaltsschwerpunkt der vergangenen Jahre habe immer auf dem Ausbau der Kapazitäten in diesem Bereich gelegen. Auch die Schulen in städtischer Trägerschaft würden kontinuierlich ausgebaut und für den Ganztagsbetrieb fit gemacht. Weil die Nachfrage nach Wohnraum nach wie vor groß sei, werde die Stadt in den kommenden zwei Jahren mehr als 700 neue Bauplätze vergeben.

Foto © Stadt Lingen