Plan für Ersatzneubau der Meppener Lambertsbrücken steht fest

Fünf Jahre nachdem die Meppener Lambertsbrücken wegen Baufälligkeit gesperrt worden waren, ist nun ein Ersatzneubau beschlossen worden. Das hat die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet. Neu gebaut werde ein rund 1,2 km langer Abschnitt. Die Fahrbahn werde von rund sieben auf acht Meter verbreitert und der Radweg von der Süd- auf die Nordseite verlegt. Bis Ende 2028 sollen alle Planungen abgeschlossen und ein Bauantrag genehmigt worden sein. Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit sei “bestenfalls 2031” mit der Öffnung für den Verkehr zu rechnen, so Hannah Timmer, Leiterin der Landesstraßenbehörde in Lingen. Derzeit führe eine sogenannte “Bypass-Lösung” durch die Flutmulde, die bei Hochwasser jedoch anfällig für Schäden sei.

Ersatztermin für Jugendleiter-Card Schulung in Lingen

Die Stadt Lingen bietet im Rahmen der offenen Kinder- und Jugendarbeit einen Ersatztermin für die Jugendleiter-Card-Schulung (JuLeiCa) an. Wie die Stadt mitteilt, wird die Schulung an mehreren Terminen im Mai durchgeführt (7. und 8. Mai sowie 21. und 22. Mai 2026). Die Inhalte werden im Rahmen der Praxistage vom 6. bis zum 10. Juli 2026 bei der Kinderspielstadt angewendet. Zu den Themen der Ausbildung gehören unter anderem rechtliche Fragen, Inhalte und Fragestellungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie Möglichkeiten zur Gestaltung von Gruppenstunden. Teilnehmen können Jugendliche ab 16 Jahren. Eine Anmeldung ist online bis zum 3. Mai unter www.lingen.de/juleic möglich.  Die Jugendleiter-Card ist ein bundesweit anerkannter Ausweis und dient als Qualifikationsnachweis für den ehrenamtlichen Einsatz in der Kinder- und Jugendarbeit.

Kostenlose Qualifizierung zum Nachbarschaftshelfenden in Geeste möglich

In Geeste ist eine kostenlose Qualifizierung zum Nachbarschaftshelfenden möglich. Wie die Gemeinde mitteilt, könnte ein Kurs in den nächsten Monaten in Geeste stattfinden, sobald sich mindestens zwölf Interessierte finden. Wenn sich weniger Personen melden, erfolgt eine Vermittlung in den regulären Herbstkurs des Landkreises in Meppen. Durch eine gesetzliche Änderung ist es möglich, dass auch Privatpersonen als Nachbarschaftshelfer tätig werden. Nach Absolvieren eines entsprechenden Qualifizierungskurses können sie ihre Leistungen direkt über die Pflegekassen abrechnen. Die Helfenden können eine Vergütung von 11,80 Euro pro Stunde einreichen. Dieser Betrag bleibt im Rahmen der Ehrenamtspauschale steuerfrei. Für die Pflegebedürftigen bringe das deutlich mehr Unterstützung im Monat als durch herkömmliche Dienste. Dort liegen die Stundensätze bei etwa 40 Euro. Bei Fragen steht Helma Jansen von der Freiwilligenagentur Geeste per Mail unter freiwilligenagentur@geeste.de zur Verfügung.

Bischof Dominicus Meier ernennt Weihbischof Johannes Wübbe zum neuen Generalvikar im Bistum Osnabrück

Bischof Dominicus Meier hat zum 1. Juni 2026 Weihbischof Johannes Wübbe zu seinem neuen Generalvikar im Bistum Osnabrück ernannt. Das geht aus einer Mitteilung des Bistums Osnabrück hervor. Wübbe übernimmt damit das Amt von Ulrich Beckwermert, der zum gleichen Datum zum Bischöflichen Visitator sowie zum Bischofsvikar für gesellschaftliche und kulturelle Fragen ernannt wird. Johannes Wübbe ist seit dem 1. September 2013 Weihbischof in Osnabrück. Der 60-Jährige, der in Lengerich geboren wurde, war unter anderem Kaplan in Osnabrück und Meppen. Von September 2010 bis zu seiner Ernennung zum Weihbischof war er Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Spelle, Schapen, Lünne und Venhaus. Der Generalvikar ist laut Kirchenrecht erster Stellvertreter des Diözesanbischofs in allen Angelegenheiten des Bistums und des Bischöflichen Stuhls.

Auto durch Steinwurf in Lingen beschädigt

Zwischen Mittwoch um 14 Uhr und gestern um 10 Uhr ist ein geparktes Auto in Lingen in der Feldstraße beschädigt worden. Laut Polizeimitteilung wurde die Heckscheibe eines schwarzen VW Polo durch einen Steinwurf beschädigt. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sollen sich bei der Polizei melden.

Verkehrsunfall zwischen Radfahrer und Autofahrer in Meppen

Die Polizei Meppen sucht nach einem bislang unbekannten Autofahrer, der am gestrigen Donnerstagmorgen gegen 8 Uhr in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Ein 58-jähriger Radfahrer befuhr die Straße „Auf der Herrschwiese“ und beabsichtigte, die Kreuzung zum Sophienplatz zu überqueren. Dabei wurde er von einem grauen VW Golf übersehen, der auf dem Sophienplatz unterwegs war. Der Radfahrer stieß mit dem Vorderreifen gegen den linken vorderen Kotflügel des Wagens. Obwohl der Autofahrer kurz anhielt, um sich nach dem Zustand des Mannes zu erkundigen, setzte er seine Fahrt anschließend fort, ohne seine Personalien zu hinterlassen. Zeugen, die Hinweise zum Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

 

Aktionstag für mehr Sicherheit: Polizei nimmt Zweiradverkehr in den Fokus

Unter dem Motto „Zweiräder im Blick“ beteiligt sich die Polizeidirektion Osnabrück am kommenden Dienstag an der bundesweiten Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben“. Im gesamten Direktionsgebiet, insbesondere in Lingen, Nordhorn, Meppen und Papenburg, stehen dabei Fahrräder, Pedelecs, E-Scooter und Motorräder im Mittelpunkt polizeilicher Maßnahmen. Neben gezielten Kontrollen des Radverkehrs in Fußgängerzonen setzt die Behörde auf direkte Prävention: Ein begleitendes Team wird verkehrserzieherische Gespräche führen, um gezielt auf Risiken im Straßenverkehr aufmerksam zu machen. In diesem Zusammenhang mahnt die Polizei zu erhöhter Vorsicht und gegenseitiger Rücksichtnahme. Um Unfälle zu vermeiden, sollten Zweiradfahrende ihre Fahrabsichten klar kommunizieren und die volle Aufmerksamkeit dem Verkehrsgeschehen widmen. Eindringlich wird gewarnt vor Ablenkungen durch Smartphones oder zu laute Kopfhörer, die die Wahrnehmung im Verkehr massiv einschränken können. Ziel des Aktionstages ist es, durch Aufklärung und Kontrolle die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer nachhaltig zu erhöhen.

Neue Selbsthilfegruppe für Betroffene von narzisstischem Missbrauch

Der Landkreis Grafschaft Bentheim weist auf eine neue Selbsthilfegruppe für Betroffene von narzisstischem und emotionalem Missbrauch hin. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, finden die Treffen jeden vierten Donnerstag im Monat von 19:30 Uhr bis 21 Uhr statt. Das erste Treffen wird am 28. Mai veranstaltet. Das Angebot richtet sich an Frauen, die in einer Partnerschaft oder in ihrem persönlichen Umfeld mit narzisstischem Verhalten leben oder gelebt haben. Dadurch stehen viele dauerhaft unter Anspannung, versuchen, Gefühlsausbrüche frühzeitig zu erkennen und Manipulationen abzuwehren. Interessierte können sich bei Dr. Annegret Hölscher, Leiterin der Selbsthilfekontaktstelle des Landkreises, anmelden.

 

Positives Signal für Pflege-Modellprojekt in der Grafschaft und im Emsland

Die Fortsetzung des Modellvorhabens zur regionalen Kooperation und Stärkung der Pflege in den Landkreisen Grafschaft Bentheim und Emsland steht vor der Bewilligung. Wie der CDU-Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers mitteilt, haben das niedersächsische Sozialministerium und die Pflegekassen die Prüfung der Förderanträge für das Projekt positiv abgeschlossen. Für die endgültige Förderzusage wird derzeit noch das erforderliche Einvernehmen des Bundesgesundheitsministeriums abgewartet. Mit der Verlängerung des Projekts soll der Fortbestand des regionalen Case- und Care-Managements gesichert werden, mit dem in der Region bereits positive Erfahrungen gesammelt wurden.

Doppelhaus in Haren brennt vollständig aus – keine Personen verletzt

Gestern Mittag gegen 13 Uhr ist ein Doppelhaus im Weißdornweg in Haren in Vollbrand geraten. Wie die Polizei mitteilt, bemerkte ein Nachbar die Rauchentwicklung und informierte die Anwohner. Die fünfköpfige Familie, bestehend aus einer 80-jährigen und einer 55-jährigen Frau sowie einem 59-jährigen, einem 26-jährigen und einem 23-jährigen Mann, verließ das Haus rechtzeitig. Das Feuer brach aus unbekannter Ursache im Bereich der Terrasse einer Doppelhaushälfte aus und griff auf das Wohnhaus über. Der Brand breitete sich auf die angrenzende Doppelhaushälfte aus, sodass beide Hälften in Vollbrand standen. Ein 36-jähriger Mann musste im Rahmen der Evakuierungsmaßnahmen aus einem nahegelegenen Einfamilienhaus evakuiert werden. Trotz des schnellen Einsatzes von sieben Feuerwehrfahrzeugen und 28 Einsatzkräften, konnte ein vollständiges Ausbrennen nicht verhindert werden. Die Brandstelle wurde gegen 19:30 Uhr beschlagnahmt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 500.000 Euro geschätzt. Der 59-jährige Bewohner wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Er wurde noch am selben Tag wieder entlassen. Weitere Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt.

Zukunftstag beim IT-Campus Lingen

Beim Zukunftstag können Schülerinnen und Schüler einen Tag lang in einen Beruf reinschnuppern, der sie interessiert, und schauen, ob es was für ihre Zukunft wäre. Und auch Betriebe oder Institutionen nutzen den Tag, um zu zeigen, wie vielfältig ihre Arbeit ist. Im Rahmen ihres Zukunftstages bei der ems-vechte-welle hat Nala Meyer gestern mit Schülerinnen und Schülern gesprochen, die ihren Zukunftstag im IT-Zentrum Lingen verbracht haben:

Verkehrstipp: (Ge)fahren auf dem E-Scooter

Hier an dieser Stelle, in den Verkehrstipps, haben wir im August 2024 zum letzten Mal über E-Scooter gesprochen und unser Verkehrsexperte Jörg Reurik meint, dass ein Update überfällig ist. Der Grund sind mehrere, zum Teil schwere Unfälle mit ebendiesen Elektrorollern, wobei unter anderen ein Zehnjähriger schwer verletzt wurde. Eine aktuelle Unfallstatistik bestätigt steigende Unfallzahlen für E-Scooter. Deborah Krockhaus hat mit Oberkommissar Jörg Reurik über das Thema E-Scooter gesprochen:

GGU-Gruppe Sögel fordert Nachtfahrverbot für Mähroboter

Die GGU-Gruppe im Gemeinderat Sögel fordert ein Nachtfahrverbot von Mährobotern in der Gemeinde. Wie der Zusammenschluss mitteilt, soll die Gemeinde zunächst auf die Problematik hinweisen und ein Verbot der Mähroboter thematisieren. Ein falsches Signal wäre das sofortige Drohen mit großen Strafen. Welche Maßnahmen bei Verstößen möglich sind, sollte die Verwaltung absprechen und festlegen, so die GGU-Gruppe weiter.

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