Handel mit Cannabis: Landgericht Osnabrück ändert Urteil gegen Mann aus Dörpen ab

In einem Berufungsverfahren wegen des Handeltreibens mit Cannabis in fünf Fällen hat das Landgericht Osnabrück das Urteil gegen einen Mann aus Dörpen teilweise aufgehoben und neu gefasst. Das Amtsgericht Papenburg hatte den heute 33-Jährigen bereits im vergangenen Sommer zu einer Geldstrafe in Höhe von 6.000 Euro verurteilt. Das Landgericht senkte die Geldstrafe auf 4.125 Euro herab. Zudem hat das Gericht angeordnet, dass von dem Mann rund 2.000 eingezogen werden. Diese Summe soll er zuvor durch den Verkauf von insgesamt 300 g Cannabis erlangt haben.

Initiative “Emsland zeigt Gesicht” lädt zum Auftakttreffen in Lingen ein

Die neue Initiative “Emsland zeigt Gesicht” lädt am 5. Februar zu ihrem Auftakttreffen in Lingen ein. Die Initiative hat es sich laut einer Pressemitteilung zur Aufgabe gemacht, Respekt, Vielfalt und ein demokratisches Miteinander zu fördern sowie ein sichtbares Zeichen für Offenheit, Toleranz und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu setzen. Inhaltlich lehne sie sich an das Vorbild “Grafschaft zeigt Gesicht” an. Das Konzept mache in der Grafschaft bereits erfolgreich demokratische Werte sichtbar und solle nun auch im Emsland aufgegriffen und weiterentwickelt werden. Das Auftakttreffen richte sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Gleichzeitig sollen bei dem Auftakttreffen neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter für die Initiative gewonnen werden. “Emsland zeigt Gesicht” versteht sich nach eigenen Angaben als überparteiliche und überkonfessionelle Initiative, die sich klar zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennt.

Die Auftaktveranstaltung findet am 5. Februar um 18:30 Uhr im Calvinhaus an der Wilhelmstraße 42 in Lingen statt. Interessierte können sich gerne auch per E-Mail an kontakt@emsland-zeigt-gesicht.de oder telefonisch unter der Nummer 0176 81406764 melden.

Foto © Initiative “Emsland zeigt Gesicht”

Kreis Emsland hat Vorrat an Streusalz trotz Lieferengpässen aufgestockt

Ebenso wie andere Kommunen in Niedersachsen ist auch der Landkreis Emsland von den aktuellen Lieferengpässen beim Streusalz betroffen. Laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung könne die Deutsche-Straßen-Dienst GmbH wegen der langanhaltenden winterlichen Wetterlage ihren Vertragspartnern aktuell die benötigte und abgerufene Streusalzmenge nicht zur Verfügung stellen. In diesem Winter seien im Emsland bereits rund 2100 Tonnen Streusalz (Stand 26. Januar) auf den Kreisstraßen aufgebracht worden – das sind etwa 400 Tonnen mehr als insgesamt im vergangenen Winter bis März 2025. Der Landkreis habe seine schwindenden Vorräte durch salzhaltige Ersatzstoffe als Streckmittel sowie durch zusätzliche Salzlieferungen von weiteren internationalen Anbietern aufstocken können. Mit zusätzlichen rund 500 Tonnen Salz und den bereits vorhandenen gestreckten Salzvorräten stehen nach Angaben der Verwaltung ausreichend Streumittel für einen eingeschränkten Winterdienst bereit. Alle Kreisstraßen werden weiter gestreut, die Rad- und Gehwege werden geräumt.

Sinkende Geburtenzahlen: Stadt Papenburg und Kita-Träger passen Betreuungsangebot an

Die Stadt Papenburg passt gemeinsam mit den örtlichen Kita-Trägern das Betreuungsangebot an die Geburtenentwicklung an. Laut einer Pressemitteilung aus dem Rathaus soll dabei weiterhin sichergestellt werden, dass alle bestehenden Rechtsansprüche auf einen Kita-Platz erfüllt werden. Aufgrund der seit mehreren Jahren rückläufigen Geburtenzahlen und der damit verbundenen veränderten Nachfrage sei es erforderlich, das Betreuungsangebot vorausschauend an die Bedarfslage anzupassen. Gleichzeitig sollen die Trägervielfalt und die Qualität der Betreuung gesichert werden. Im Krippenbereich wird das Platzangebot zum Kita-Jahr 2026/27 neu strukturiert. Ab diesem Zeitpunkt wird auch das Angebot im Bereich der Regelgruppen für Kinder ab drei Jahren schrittweise an die Geburtenentwicklung angepasst. Die Pläne für den möglichen Kita-Neubau zwischen Hümmlinger Weg und Wiek werden zudem vorerst nicht weiterverfolgt. Die vorläufig eingerichtete Kita „Am Stadtpark“ stellt in diesem Zusammenhang ihren Betrieb zum Kita-Jahr 2028/29 ein.

Eisscholle fällt von Lkw auf Auto – Fahrzeug bei Folgeunfall schwer beschädigt

Auf der A 31 im Emsland ist am Vormittag eine Eisscholle von einem fahrenden Lkw auf die Windschutzscheibe eines Autos gefallen. Das betroffene Auto wurde nach Polizeiangaben anschließend noch in einen weiteren Unfall verwickelt. Verletzte gab es nicht. Zu dem ersten Unfall kam es gegen 10:57 Uhr in Fahrtrichtung Süden zwischen den Anschlussstellen Meppen-Nord und Twist. Die 36-jährige Fahrerin hielt ihr Auto anschließend auf dem Standstreifen an. Der 56-jährige Fahrer einer Sattelzugmaschine geriet mit seinem Fahrzeug zu weit nach rechts und touchierte das abgestellte Fahrzeug. Das Auto wurde massiv beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass Fahrzeuge vor Fahrantritt von Eis- und Schneeresten befreit werden müssen.

Stadt Lingen bietet Jugendgruppenleiterausbildung an

Die Stadt Lingen bietet im Rahmen der offenen Jugendarbeit eine Jugendgruppenleiterausbildung an. Laut einer Mitteilung der Stadt werden bei einem Ausbildungswochenende im April Theorie- und Praxiseinheiten miteinander verbunden. Die gelernten Inhalte sollen im Rahmen der Praxistage im Juli bei der Kinderspielstadt angewandt werden. Die Ausbildung beinhaltet rechtliche Fragen, Inhalte und Fragestellungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie Möglichkeiten zur Gestaltung von Gruppenstunden. An der Jugendgruppenleiterausbildung können Jugendliche ab 16 Jahren teilnehmen. Eine Anmeldung ist bis zum 31. März online möglich.

Termine:
Ausbildungswochenende: 24. bis 26. April 2026
Praxistage: 6. bis 10. Juli 2026

Anmeldung unter www.lingen.de/juleica.

Weitere Informationen erteilt Sophia Bollmann vom Fachdienst Jugendarbeit unter der Telefonnummer 0591/91245-20 oder per E-Mail s.bollmann@lingen.de.

Bushaltestelle in Lingen von Unbekannten beschädigt

Unbekannte haben am vergangenen Wochenende eine Bushaltestelle in Lingen beschädigt. Die Polizei geht davon aus, dass es zwischen 0 Uhr am Samstag und Sonntagvormittag gegen 11:15 Uhr zu der Tat am Rüskenweg gekommen ist. Eine seitliche Glasscheibe der Bushaltestelle wurde von den Tätern vollständig zerstört. Die Polizei bittet um Hinweise zur Tat.

Lieferengpass bei Streusalz: Winterdienst in Meppen ab morgen eingeschränkt

In Meppen kann der städtische Winterdienst ab morgen bis auf Weiteres nicht mehr in vollem Umfang durchgeführt werden. Darauf weist die Stadtverwaltung hing. Der Grund dafür sei ein akuter Mangel an Streusalz. Deutschlandweit hätten das anhaltende Winterwetter, der hohe Verbrauch an Streusalz und begrenzte Lieferkapazitäten zu logistischen Engpässen geführt. Das Ende der Engpässe sei noch nicht genau absehbar. Die Stadt Meppen bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer um erhöhte Aufmerksamkeit und eine angepasste Fahrweise.

Fahrzeugbrand auf der A31 bei Wietmarschen

Gestern Morgen ist es auf der A 31 bei Wietmarschen zu einem Fahrzeugbrand gekommen. Verletzt wurde niemand. Wie die Polizei mitteilt, war ein 29-jähriger Autofahrer gegen 8:29 Uhr auf der A 31 in Fahrtrichtung Süden unterwegs, als plötzlich Rauch aus dem Fußraum in den Fahrzeuginnenraum drang. Der Fahrer hielt am Seitenstreifen an und verließ das Auto. Die Feuerwehr konnte einen Schmorbrand am Auto löschen. Ersten Einschätzungen zufolge, gehe die Feuerwehr von einem technischen Defekt aus. Die genaue Ursache ist unklar. Für die Dauer der Löscharbeiten musste die A 31 in Fahrtrichtung Süden im Bereich der Einsatzstelle kurz voll gesperrt werden. Die Schadenshöhe beläuft sich auf rund 9.000 Euro.

23-Jähriger wegen schwerer räuberischer Erpressung in drei Fällen festgenommen

Vergangenen Donnerstag hat die Polizei einen 23-Jährigen aus Werlte wegen schwerer räuberischer Erpressung in mindestens drei Fällen festgenommen. Das teilt die Polizei mit. Zwischen dem 17. Dezember 2025 und dem 16. Januar 2026 kam es zu insgesamt sechs Taten in Friesoythe, Spahnharrenstätte, Esterwegen, Werpeloh, Bevern und Lastrup. Der Täter ging immer nach gleichem Muster vor: er bedrohte Angestellte mit einer Schusswaffe und forderte die Herausgabe von Bargeld. In drei Fällen blieb es beim Versuch. Im Rahmen der Ermittlungen durchsuchte die Polizei die Wohnung des 23-jährigen Mannes und stellte weitere Beweise sicher. Das Amtsgericht Meppen forderte Untersuchungshaft wegen der Taten in Werpeloh, Esterwegen und Spahnharrenstätte an. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen müsse sich zeigen, ob der 23-Jährige auch für die übrigen drei Raubstraftaten verantwortlich sei.

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Gestern hat die Gesamtschule Emsland ein starkes Zeichen für Vielfalt, Respekt und Zivilcourage gesetzt: Sie ist jetzt offiziell Teil des bundesweiten Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Mit der Aufnahme in das Netzwerk zeigt die Schule, dass diese Werte nicht nur auf dem Papier stehen, sondern aktiv gelebt werden sollen. Unterstützt wird sie dabei von den Paten Christian Fühner, Landtagsabgeordnetem, und Ruth de Vries – Tochter der Holocaust-Überlebenden Erna de Vries und selbst engagierte Zeitzeugin. Alexandra Vihtelic berichtet:

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Weitere Infos findet ihr auf der Homepage der Schule
https://gesamtschule-emsland.de/

Arbeiten an Lingener Brücke nach Schiffsunfall stehen vor dem Abschluss

Im Juli vergangenen Jahres ist in Lingen ein Schiff die Brücke an der Lindenstraße gefahren und hat einen massiven Schaden hinterlassen. Die Brücke musste gesperrt werden – kurzfristig für den Rad- und Fußverkehr, langfristiger für Autos. Nun stehen die Reparaturarbeiten kurz vor dem Abschluss. Deborah Krockhaus hat mit Vertreterinnen und Vertretern des zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts über den Verlauf der Arbeiten gesprochen.

Bald mehr Flüge auf Nordhorn Range

Auf der Nordhorn-Range gibt es bald mehr Flüge. Das berichten die Grafschafter Nachrichten. Ab dem 16. März bis zum 27. März könne es aufgrund von Übungen erhöhtes Flugaufkommen geben. Beschwerden gegen Fluglärm sollten direkt an das Luftwaffenamt Abteilung Flugbetrieb unter der kostenfreien Rufnummer 0800 8620730 gemeldet werden.

Mehrere Heizkreisverteiler aus Rohbau in Nordhorn gestohlen

In Nordhorn haben Unbekannte zwischen Freitag, 12 Uhr und gestern 7:30 Uhr mehrere Heizkreisverteiler aus einem Rohbau gestohlen. Das hat die Polizei mitgeteilt. Bisherigen Erkenntnissen zufolge verschafften sich die Täter Zutritt zu einem geschlossenen Rohbau an der Waldstraße. Sie entwendeten aus vier Wohnungen jeweils Heizkreisverteiler. Der entstandene Schaden beläuft sich auf rund 4.000 Euro. Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, sollten sich mit der Polizei in Verbindung setzen.

Unfall wegen Glatteis auf der A31: 77-Jähriger schwer verletzt

Gestern ist ein 77-jähriger Autofahrer bei einem Verkehrsunfall auf der A31 bei Haren schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, war der 77-Jährige gemeinsam mit seiner 61-jährigen Beifahrerin gegen 15:26 Uhr auf der A31 in Fahrtrichtung Süden unterwegs und wollte nach dem Überholen wieder auf den rechten Fahrstreifen wechseln. Wegen der Glätte geriet das Auto in Schleudern und kollidierte mit der Außenschutzplanke. Zudem wurde eine Notrufsäule durch den Aufprall komplett zerstört. Der Fahrer wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Seine Beifahrerin erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei appelliert in diesem Zusammenhang an die Bevölkerung die Fahrweise auf die winterlichen Straßenverhältnisse abzustimmen.

Unbekannte stehlen Stromgenerator aus Lagerhalle in Georgsdorf

In Georgsdorf haben Unbekannte zwischen vergangenem  Samstag um 14 Uhr und gestern um 14 Uhr einen Stromgenerator aus einer Lagerhalle gestohlen. Das teilt die Polizei mit. Die Täter verschafften sich Zutritt zu der verschlossenen Halle an der Adorfer Straße und nahmen den dort gelagerten Stromgenerator mit. Der Schaden beläuft sich auf rund 1.200 Euro. Wer Hinweise zu den Tätern geben kann oder Fahrzeuge im Bereich der Adorfer Straße beobachtet hat, sollte sich bei der Polizei melden.

Callcenter-Betrug weiter im Fokus der Polizeidirektion Osnabrück

Die Bekämpfung von Callcenter-Betrug ist weiter im Fokus der Polizei. Das geht aus einer Mitteilung der Polizeidirektion Osnabrück hervor. Telefonbetrüger haben nach wie vor Hochkonjunktur. Die finanziellen Schäden meist älterer Opfer belaufen sich auf Millionen. Deshalb soll die Bekämpfung der Callcenter-Banden sowohl präventiv als auch repressiv mit zunehmend internationalem Bezug ausgebaut werden. Beispielhaft dafür ist die jüngste Teilnahme an einem europaweiten Projekt namens “CESA”. Gemeinsam mit 24 polizeilichen Schwerpunktdienststellen, dem BKA, dem Kooperationspartner Polen sowie der engen Einbindung von Europol konnten 16 groß angelegte Strafverfahren gegen organisierte Täterstrukturen im In- und Ausland unterstützt werden.

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