Die Meisterprämie im Handwerk in der Region wird im kommenden Jahr fortgeführt. Das teilt die Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft-Bentheim mit. Demnach stehen in den Jahren 2024 bis 2026 dafür Landesmittel in Höhe von zehn Millionen Euro bereit. Die Prämie kann voraussichtlich ab Ende Februar 2024 bei der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) beantragt werden. Die neue Richtlinie richtet sich an Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister, die ihre Prüfung seit dem ersten Juli dieses Jahres abgeschlossen haben. Die Meisterprämie ist eine finanzielle Anerkennung für die bestandene Meisterprüfung im Handwerk.
Amprion informiert in der Region über neues Projekt Windader West
Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion informiert bei Informationsveranstaltungen in der Region über das neue Projekt Windader West. Das teilt das Unternehmen mit. Die Windader West verbindet Offshore-Windparks in der Nordsee mit dem Übertragungsnetz an Land. Die öffentlichen Informationsveranstaltungen finden am kommenden Mittwoch in Werlte und Haselünne, am kommenden Donnerstag in Langen, Lünne und Geeste und am kommenden Freitag in Emsbüren und Schüttorf statt. Weitere Informationen gibt es auf der Seite des Unternehmens Amprion.
Nordhorner Südfriedhof als Baudenkmal eingetragen
Das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege hat einen Teil des Nordhorner Südfriedhofs als Baudenkmal ausgewiesen. Das teilte die Stadt Nordhorn mit. Der Südfriedhof wurde ab Mitte der 1950er bis Mitte der 1990er Jahre am südlichen Stadtrand in vier Etappen auf einer Fläche von rund 15 Hektar angelegt. Baudenkmale sind sein erster Bauabschnitt am Haupteingang und die Friedhofskapelle. Laut des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalschutz besteht für den Südfriedhof mit seiner Kapelle, dem Wegenetz sowie den strukturierenden Baum- und Gehölzpflanzungen aus geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen ein öffentliches Erhaltungsinteresse.
Foto © Hans-Ohlms-Stiftung
Autofahrerin stirbt bei Unfall in Spelle
Heute Nachmittag ist bei einem Unfall in Spelle eine Autofahrerin tödlich verletzt worden. Nach Angaben der Polizei fuhr die Frau gegen 14 Uhr auf der Imhofstraße. Ein vom Brookweg kommender Autofahrer beabsichtigte, auf die Imhofstraße zu fahren. Dabei übersah er vermutlich das Auto der Frau. Es kam zum Zusammenstoß. Die Autofahrerin wurde dabei schwer verletzt und verstarb noch an der Unfallstelle. Der Autofahrer wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.
Foto © H. Lindwehr
“Masterplan Ems 2050” zentrales Thema bei Besuch von Umweltminister Meyer bei Papenburger Meyer Werft
Samtgemeinderat Werlte tagt heute
Der Rat der Samtgemeinde Werlte beschäftigt sich heute in einer öffentlichen Sitzung mit Vorlagen des Bau- und Planungsausschusses vom 28.09. Hier geht es unter anderem um die Installation von Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden. Weiterhin werden Vorlagen des Samtgemeindeausschusses am 05.10. thematisiert, die unter anderem den Antrag auf Verwendung des Namens „Samtgemeinde Werlte“ beziehungsweise des Wappens der Samtgemeinde umfasst. Die Sitzung findet um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Werlte statt.
KinderCampus an der Hochschule Osnabrück in Lingen
Stiftung “Handrup plus” am Gymnasium Leoninum gegründet
Neues Repair Café im Bürgerzentrum Gauerbach in Lingen
Landkreis Grafschaft Bentheim unterstützt Pflegeeinrichtungen bei der Gewinnung ausländischer Fachkräfte und Auszubildender
Der Landkreis Grafschaft Bentheim unterstützt künftig verstärkt ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen bei der Akquise ausländischer Fachkräfte und Auszubildender. Das teilt der Landkreis mit. Grund dafür ist der aktuelle Fachkräftemangel in der ambulanten und stationären Pflege. Ab sofort können Grafschafter Pflegeeinrichtungen sowie Bildungseinrichtungen für Gesundheitsberufe bei der Kreisverwaltung einen Zuschuss für die Akquise von Fachkräften und Auszubildenden aus dem Nicht-EU-Ausland beantragen. Der Landkreis stellt dafür in diesem Jahr 50 000 Euro und ab 2024 jährlich 100 000 Euro zur Verfügung.
Polizeihubschrauberbesatzung hindert Mann aus Libyen in Itterbeck an der Einreise nach Deutschland
Die Besatzung eines Polizeihubschraubers hat gestern in der deutsch-niederländischen Grenzregion einen 26-jährigen Mann an der Einreise nach Deutschland gehindert. Ein Bürger hatte die Bundespolizei darauf hingewiesen, dass ein Mann in der Gemeinde Itterbeck versucht hatte, illegal nach Deutschland einzureisen. Der Mann war dabei beobachtet worden wie er mit mehreren Taschen bepackt zu Fuß aus den Niederlanden über die Grenze nach Deutschland gelaufen ist. Die Besatzung eines Polizeihubschraubers, die entlang der Grenze einen Überwachungsflug absolvierte, entschloss sich zur Landung und überprüfte die Personalien des Mannes. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass gegen den 26-jährigen Mann aus Libyen eine Wiedereinreisesperre nach Deutschland vorlag. Der Mann hatte bereits einmal versucht, einzureisen und wurde in die Niederlande zurückgeschoben. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet.
Symbolbild (c) Bundespolizei
Achtjähriger in Nordhorn von Linienbus angefahren
In Nordhorn ist gestern ein achtjähriger Radfahrer von einem Bus erfasst und dabei schwer verletzt worden. Der Achtjährige hatte gegen 7.50 Uhr mit seinem Fahrrad die Mathildenstraße in Richtung Marienburger Straße gequert, ohne auf den Verkehr zu achten. Eine 55-jährige Fahrerin eines Linienbusses konnte ihren Bus nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen. Es kam zum Zusammenstoß. Der Achtjährige stürzte und musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.
81-Jähriger nach medizinischem Notfall in Meppen gestorben
Ein 81-jähriger Mann ist gestern nach einem Vorfall auf einem Parkplatz in Meppen verstorben. Der Mann stand vormittags mit seinem Auto auf einem Parkplatz an der Hermann-Keller-Straße. Vermutlich aufgrund eines medizinischen Notfalls hat der 81-Jährige die Bremse seines Autos gelöst. Das Fahrzeug rollte daraufhin gegen eine Hauswand. Rettungskräfte konnten den Mann auf dem Parkplatz erfolgreich reanimieren. Am Abend verstarb der Mann im Krankenhaus.
Diebe stehlen in Meppen Kupferrohre im Wert von 53.000 Euro
Die Polizei sucht Zeugen eines Kupferdiebstahls in Meppen. Die Tat soll sich zwischen dem vergangenen Mittwoch und gestern Morgen auf einem Firmengelände in der Industriestraße ereignet haben. Die Täter hatten sich Zutritt zum Innenhof des Geländes verschafft und etwa 200 individuell angefertigte Kupferrohre mitgenommen. Die Rohre haben einen Wert von rund 53.000 Euro.
Dienststellen der Stadt Nordhorn bleiben am kommenden Dienstagnachmittag geschlossen
Am kommenden Dienstag bleiben die Dienststellen der Stadt Nordhorn nachmittags geschlossen. Darauf hat die Stadtverwaltung hingewiesen. Grund ist eine Personalversammlung. Betroffen sind das Rathaus, das Stadthaus II, der Fachbereich Öffentliche Flächen an der Enschedestraße sowie die Stadtbibliothek und deren Zweigstelle im Stadtteil Blanke. Außerdem entfällt die Bürgermeistersprechstunde. Trotz der Personalversammlung bleibt das Sekretariat der Musikschule am Dienstagnachmittag besetzt. Der Musikunterricht findet laut der Mitteilung statt.
Sitzung im Kreishaus: Reaktivierung des Schienenpersonennahverkehrs zwischen Meppen und Essen
Heute Nachmittag setzt sich der Ausschuss für Kreisentwicklung des Landkreises Emsland in einer öffentlichen Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Reaktivierung des Schienenpersonennahverkehrs auf der Strecke zwischen Meppen und Essen und die Elektromobilität im Landkreis Emsland. Die Sitzung beginnt um 15:00 Uhr im Kreishaus I im Sitzungssaal in Meppen.
Schäden an abgeschaltetem Atomkraftwerk Emsland entdeckt
Bei dem im April abgeschalteten Atomkraftwerk Emsland in Lingen sind bei einer Überprüfung Schäden am Kühlsystem festgestellt worden. An zwei Zellenkühlern habe es Beschädigungen an Bolzen zur Befestigung von Heizelementen gegeben, teilte das niedersächsische Umweltministerium gestern mit. Der Befund sei sicherheitstechnisch ohne Auswirkungen, fügte die Behörde hinzu. Die Funktion der Zellenkühler sei zu keiner Zeit beeinträchtigt oder gefährdet gewesen. Die Überprüfung der zwei weiteren Zellenkühler habe keine Schäden gezeigt. Eine Gefahr für die Anlage, das Personal oder die Umgebung habe nicht bestanden, so die Behörde. Das 1988 eröffnete Kraftwerk war am 15. April als eines der letzten drei Kernkraftwerke in Deutschland endgültig vom Netz gegangen.