Arbeitsmarktbericht: Arbeitsagentur will Arbeitslosigkeit vermeiden

Die regionale Agentur für Arbeit und die Wirtschaft wollen Arbeitslosigkeit vermeiden. Das teilt die Nordhorner Arbeitsagentur im Rahmen der Arbeitsmarktdaten für den Monat März mit. Erstmals würden die Daten zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung nicht mehr die aktuelle Lage des Marktes widerspiegeln. Bei der nun veröffentlichten Arbeitslosenquote von 2,5 Prozent im Emsland und der Grafschaft Bentheim, seien die Auswirkungen der Corona-Krise noch nicht enthalten. Der Stichtag für den Bericht war am 12. März, also kurz vor der Ausbreitung des Virus. Künftig würden die Zahlen wegen der teils ruhenden Wirtschaft deutlich anders ausfallen, als in den vergangenen Monaten, so Hans-Joachim Haming, Chef der Nordhorner Arbeitsagentur. Neu- und Wiedereinstellungen blieben aktuell aus, die Unternehmen würden versuchen ihre Beschäftigten zu halten. Daher unterstütze die Arbeitsagentur insbesondere bei Kurzarbeitergeld, um die Arbeitslosigkeit zu vermeiden. Die Zahl der Anträge habe sich verzehnfacht und steige weiter. Alle verfügbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien dafür in den Hotlines im Einsatz, so Haming abschließend.

300.000 Euro für Landwirtschaft in deutsch-niederländischer Grenzregion

Die EU investiert rund 300.000 Euro in die Landwirtschaft der deutsch-niederländischen Grenzregion. Der INTERREG-Lenkungsausschuss EUREGIO hat dafür das Projekt „Agro&Climate“ aus dem Programm „Deutschland-Nederland“ genehmigt. Ziel ist es, die Stickstoff- und CO2-Emissionen an verschiedenen Stellen in der Kette zu reduzieren und den Energieeinsatz zu minimieren. Etwa die Hälfte der Mittel wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung gestellt. Mit der Genehmigung des INTERREG-Lenkungsausschusses ist die Finanzierung bis Mitte 2022 gesichert.

Programm